openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Jahrzehntelang hat die Stadt die Instandhaltung aller Bäder vernachlässigt, obwohl es Aufgabe der Politik ist, sich verantwortungsvoll um kommunale Infrastruktureinrichtungen für Bürger zu kümmern. Der Verweis auf ihren jetzigen maroden Zustand ist ein Eingeständnis von Politikversagen und führt zu noch mehr Politikverdrossenheit.
0 Gegenargumente Widersprechen
Die Vergangenheit zeigt, dass Projekte, welche politisch gewollt waren, immer teurer wurden als ursprünglich geschätzt (Bsp. Beethovenhalle oder WCCB). Die Kosten für eine einfache Sanierung des Kurfürstenbads welche die Wiederinbetriebname ermöglichen würden, sollen bei EUR1.5m-2m liegen. Da der Stadtrat abgelehnt hat, das von unabhängiger Seite nochmals schätzen zu lassen, gibt es hier Zweifel, inwieweit diese nicht zu hoch angesetzt ist.
2 Gegenargumente Anzeigen
    Geschichte wiederholt sich
Das Konzept der Stadtviertelbäder ist auf jeden Fall sinnvoller als ein Zentralbad auf dem Mond oder auch die berühmte Katze im Sack. Nach dem jahrzehntelangen bewussten Herunterwirtschaften der Bäder darf das Problem allein schon aus Erziehungsgründen nicht durch Schließungen gelöst werden. Dank der guten alten Bausubstanz besitzt Bonn überhaupt noch Bäder - ein Neubau mit mittlerweile üblicher minderer Qualität bei gleichzeitig exorbitanten Preisen würde wieder in Turbozeit heruntergehaust werden und die bekannten Probleme bestehen bleiben - ein Teufelskreis!
0 Gegenargumente Widersprechen
Bereits im Juni schrieb die Bezirksbürgermeisterin von Godesberg das Vorwort für das Exposee eines Kaufinteressenten, in welchem das Kurfürstenbad bereits abgerissen ist (http://ibis-school.com/files/docs/IBIS_Fundraising_2016_06.pdf). Im September stimmte sie dann für seine endgültige Schließung. Das ist eine verkehrte Reihenfolge.
0 Gegenargumente Widersprechen
Das Frankenbad ist bereits als Baudenkmal anerkannt. Die Kosten für die Sanierung des Bauwerks fallen damit in jedem Fall an. Auch das Kurfürstenbad ist aufgrund seiner Innenarchitektur und seines großen von Paul Magar entworfenen Mosaiks denkmalschutzwürdig. Die im Original erhaltene Sauna aus den 60er Jahren wäre zudem in einer Stadt wie Berlin unter den Top Ten der Geheimtipps in jedem Reiseführer. In Bonn sind bereits viele denkmalwürdige Häuser dem vermeintlichen Fortschritt geopfert worden. Stellvertretend hierfür zu nennen sind der Ersatz von Teilen des alten Godesbergs durch das Altsta
0 Gegenargumente Widersprechen
Die einfache Sanierung des Kurfürstenbads soll - laut Stadt - zwei Jahren dauern. Das Zentralbads soll hingegen in weniger als vier Jahre gebaut sein, obwohl die Ausschreibung für den internationalen Architektenwettbewerb erst für nächstes Jahr geplant ist. Hier scheint der politische Wille die Schätzungen beeinflusst zu haben.
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Private und persönliche Interessen
Und wer soll das bezahlen wenn die Nutzer keine höheren Preise zahlen wollen? Ich kann es Ihnen sagen. Keine Sau ! Jeder fordert von den Parteien und Politikern, aber niemals zu Lasten des eigenen Geldbeutels und ausschließlich auf egoistische private und persönliche Interessen ausgerichtet. So sehr das auch rein menschlich verständlich ist, es geht nun mal nicht alles was sich irgendwer wünscht auch zu realisieren. Dazu verschwindet inzwischen auch zu viel Geld z.B. in den Kitas.
1 Gegenargument Anzeigen
    Was würde ich an Stelle der Stadt machen?
Das ist eine Philosophie-Frage die jeder für sich selbst beantworten muss, deswegen der richtige Bürgerentscheid. Jeder sollte sich fragen: Möchte ich zwei einfache 60er Jahre Häuschen im Zentrum sanieren oder für den gleichen Preis eine neue Villa nach meinen Wunschvorstellungen bauen, aber 3 km weiter. Wobei ich bei den Hauskosten der energieffizienten Villa ca. 30% unter denen der beiden Häuser liege, über einen Zeitraum von 20 Jahren. Zudem könnte ich die Grundstücke der beiden Häuschen zu einem Preis verkaufen, mit dem ich die Baukosten der Villa fast refinanziere. Was würde ich machen?
0 Gegenargumente Widersprechen