Pro

What are arguments in favour of the petition?

Selbst die zu fördernden Verkehrsteilnehmer wie Fahrgemeinschaften oder Elektroautos sind durch den entstehenden Rückstau vor den Umweltspuren benachteiligt und länger im Auto, nur um ein kleines Stück Umweltspur fahren zu dürfen. Wenn Fahrradfahrer, Busse und bestimmte Autos sich die Umweltspur teilen sollen ist meiner Meinung nach ebenfalls Chaos vorprogrammiert. Die kleinen Abschnitte der Umweltspur und die vermeintlichen Vorteile stehen nicht im Verhältnis zum dadurch entstehenden Stau.
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Die Stadt Düsseldorf scheint nicht den Umweltgedanken bei der Einrichtung im Blick zu haben. So wurde z.B. die Fischerstraße auf eine Spur verengt als Fahrradweg, und explizit (noch) nicht als Umweltspur, da nur eine Buslinie dort verkehrt. Es gibt somit als Autofahrer nicht einmal die Möglichkeit, ÖPNV, Elektrofahrzeuge oder Fahrgemeinschaften zu nutzen, um dieses Nadelöhr zu umgehen.
Source: www.duesseldorf.de/aktuelles/news/detailansicht/newsdetail/dritte-umweltspur-in-betrieb-1.html
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    Stau auch beim antizyklischen Fahren
Es gibt auch Düsseldorfer, die außerhalb arbeiten und somit nachmittags bzw. abends auf dem Weg nach Hause im Stau stehen. ÖPNV ist z.B. für mich keine Alternative, da ich im Vergleich zum normalen Berufsverkehr 2x solange brauche. Mit dem zusätzlichen Stau benötige ich fast doppelt so lange wie sonst und bin immer noch schneller als mit ÖPNV.
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    #pendler #öpnv #ausweichrouten #stau
Düsseldorf ist eine Einpendlerstadt in welche ca. 200.000 Menschen strömen. 70% davon mit dem PKW. Allein diese große Zahl an Menschen müsste erstmal Platz oder die Erreichbarkeit von ÖPNV an ihren Wohnorten im Düsseldorfer Umland vorfinden. Die Umweltspur ausgerechnet auf der wichtigsten Nord-Süd-Achse des MIV zu platzieren ist ein verkehrspolitisches Himmelfahrtskommando. Durch die zwangsweise entstehenden Ausweichrouten werden Bewohner der Stadtteile von Wersten und Oberbilk wahrscheinlich nun mit den Schadstoffen belastet, die wir eigentlich einsparen wollten.
Source: WDR Pendlerstudie (www1.wdr.de/verbraucher/mobilitaet/pendler-nrw-108.html)
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Es ist erschreckend wie manche Politker an dem Bürgern vorbei regieren. Für die Umweltspur wurde auf der Erasmusstraße stadteinwärts die Parkplätze entfernt. Das ist bei der angespannten Parkplatzsituation in Bilk für die Anwohner ein echtes Problem. Ich bin auch für Umweltschutz aber nicht auf die Schulter der Pendler und Anwohner; die versuchen ihrer Arbeit zuereichen. Die Politiker sollten sich an die Autokonzerne wenden, die es nicht schaffen sauber Autos zubauen. Der ÖPNV ist leider keine Alternativ. Da zuteuer, unpünktlich und zu Hauptverkehrszeit zuvoll.
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Natürlich sind die Umweltspuren für Radfahrer toll, das streitet auch niemand ab. Aber was bringt so eine Maßnahme den Pendlern, Handwerkern, Transportunternehmen, Lieferanten, die von außerhalb nach Düsseldorf fahren. Ich fahre täglich zu meinen Kunden nach Remscheid und Wuppertal, mit Werkzeug und Material, soll ich mich nun auf mein geliebtes Fahrrad setzen und meinen Industriesauger auf den Gepäckträger schnallen und den Sack Spachtelmasse unter den Arm klemmen und bis nach Remscheid radeln...? Ohne schlüssige und sinnvolle Alternativen, sind diese Umweltspuren eine Katastrophe!
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    ÖPNV so keine Alternative, was passiert nach den Ferien?
Weil die öffentlichen Verkehrsmittel nur begrenzt eine Alternative sind. Ich habe gestern mal den Versuch gestartet, ab Uni-Parkplatz mit der Bahn Richtung Innenstadt zu fahren. Total schlecht ausgeschildert und ich musste 10 Minuten auf eine U-Bahn warten (rappelvoll trotz Ferien) - wenn man von hier zur Berliner Allee will, ist dies auch noch mit Umsteigen verbunden - da ist die Fahrt im Auto dann trotz Chaos nicht länger... An anderer Stelle kann so was sinnvoll sein. Bin auf das Chaos nach den Herbstferien gespannt
Source: eigene Meinung
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    Diesel, Taxi, Autogas, Erdgas
Die sogenannten Umweltspuren und die neuen überbreiten Radwege auf der Fischerstraße sind ein Witz. Man will die Emissionen reduzieren, indem man mehr und mehr Stau erzeugt? Auf dieser "Umweltspur" dürfen Diesel-Taxis, Diesel-Busse und der Diesel Oberbürgermeister fahren, ohne dass diese Fahrzeuge auf ihre Emissionen geprüft wurden. Die Mehrheit der Taxen und der OB fahren Mercedes, die ebenfalls Emissionen weit über den Grenzwerten haben. Die Fahrzeuge, die mit alternativen Kraftstoffen wie Erd- oder Autogas fahren werden hier schlechter gestellt, als Diesel-Taxen und Diesel-Busse.
Source: www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/untersuchung-zu-autogas-statt-diesel-oder-benzin-treibstoff-alternative-produziert-auf-der-strasse-viel-weniger-dreck_id_6517515.html
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    Umweltspur mach krank
Klar, Feinstaub macht krank. Aber täglich in einem vollkommen willkürlich erzeugten, umweltbelastenden Stau wertvolle Lebenszeit zu vergeuden, macht ebenfalls krank. Einfach ein paar Schilder aufstellen und etwas Farbe auf die Fahrbahnen streichen, ist leicht. So muss die Regierung weder nachdenken noch Geld investieren. Wie ungemein praktisch! Bitte ZUNÄCHST den katastrophal funktionierenden öffentlichen Nahverkehr verbessern und DANACH über weitere Maßnahmen nachdenken. Oder sind schon neue Busse und Bahnen bestellt? Hoffen wir mal, bei einer Lieferzeit von 5 Jahren!
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    Planlos, keine Folgenabschätzung
Die Petition ist deshalb richtig, weil die Entscheidung für eine Umweltspur entweder planlos bzw. ohne Folgenabschätzung erging oder- genauso schlimm - die negativen Folgen für den ÖPNV und die Umwelt wegen der durch die Umweltspur verursachten Staus kontraproduktiv ist.
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    Wirtschaft
Vielleicht denkt man auch einmal daran, dass dann wesentlich weniger Besucher nach Düsseldorf kommen. Dies trifft die Hotels, die Gastronomie, den Einzelhandel usw. Ein Blick nach München zeigt die P+R Plätze. Von dort gibt es einen KOSTENLOSEN Busverkehr in die Innenstadt. Diese Parkplätze werden auch von den Besuchern der Stadt München gerne angenommen, da man u.a. in der Innenstadt keinen PP suchen muss.
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    Fahrverbot Kita Stau Umweltbelastung
Die Kombination aus dem Umweltweg und der Lage der Kindergärten in Düsseldorf macht es unmöglich, hier eine Karriere zu machen. Was früher knapp war, ist heute unmöglich, ich arbeite etwa 5,5 Stunden am Tag (soll 8 Stunden), weil ich jetzt 75 Minuten mehr am Tag im Auto habe. Ich bin für die Umwelt, aber dieser Unsinn hat sie verschlimmert, ich bevorzuge ein Dieselverbot gegenüber der Umweltstraße... Selbst mit einem Elektroauto müsste ich 20 Minuten im Stau warten, bevor ich auf die Umweltstraße komme.
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    Umweltspur darf keinen Erfolg haben
Ich gehe davon aus, dass die Umweltspuren nicht dazu beitragen, den Autoverkehr in Düsseldorf auf das notwendige Maß zu drücken – hier setze ich ganz auf die Uneinsichtigkeit der Pendler aus dem Umland. Denn nur wenn die Umweltspuren keinen Erfolg haben, wird es zu wirklich wirkungsvollen Gegenmaßnahmen wie Fahrverboten/ Citymaut kommen. Die Situation muss weiter eskalieren, bis es den Autofahrern wirklich finanziell wehtut. Erst dann besteht die Chance, dass dank einer Citymaut eine Lebensqualität wie in Kopenhagen oder Stockholm entsteht.Also, einfach stur bleiben, liebe Autofahrer.
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    Keiner fragt die Anwohner
Ich wohne auf der Erasmusstraße. Von einem Tag auf den anderen konnte man hier nicht mehr parken und muss seitdem auf die Seitenstraßen ausweichen, die auch so schon komplett überlastet sind. Bestimmt keine Lösung im Interesse der Anwohner. Ich finde es richtig, dass ÖPNV und Fahrrad den Vorzug vor den Autos in der Stadt haben sollten, aber doch nicht so alternativlos! Es gibt auch Leute, die in Düsseldorf wohnen, aber außerhalb arbeiten, wo man mit ÖPNV einfach nicht verlässlich hin kommt, diese Menschen sind auf ihr Auto angewiesen. Wenigstens ein paar P&R Parkplätze wären nett...
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Wo anders einkaufen. Oder mit dem Auto rein. Auch wenn ich im Stau stehe. Gemütlich im Trockenem. Meine Tochter sitzt entspannt im Kindersitz (und sicher, im Gegensatz zum Fahrrad oder ÖPNV) Zeitlich immer noch genau so gut, wie die angeblichen Alternativen.. Einkauf unbeschwert (auch im Winter). Ich freue mich auf jeden, der das Auto stehen lässt, dann ist es für mich einfacher. Umstieg. s.unten. No Way !!
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Also Fahrrad. Einkaufen. Tüten schleppen. (nicht aus Plastik). Nur suboptimal. Jetzt der ÖPNV. Spaziergang zur Haltestelle. ca.5 Minuten. Warten auf Bahn mit durchschnittlicher Verspätung. ca. 3 Minuten Fahrt ca. 15 Minuten. Also schon mal langsamer als das Fahrrad. Dafür aber eher auch bei Regen geeignet. Und im Winter (sofern es den zukünftig noch gibt) Minusgrade. Mmhh. Und dann in den überfüllten Bahnen mit Tochter und Einkaufstüten. Ufff. Und die ganzen Menschen jeder mit seinem eigenen Geruch (ich eingeschlossen) ja man gewöhnt sind dran. Ich kaufe demnächst wo anders ein.
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Ich wohne in Wersten. Mit dem Fahrrad wäre ich z. B. in ca. 20 Minuten in der Innenstadt. Schnellradler oder E-Bikes ja evtl. 15 Minuten. Allerdings wäre dies nur bei trockenem Wetter (Weichei) möglich. E-Bike. Solange diese fast 1.000 Euro kosten niemals. Und was ist mit meiner Tochter, die soll mit ihren 5 Jahren mit. Auch mit dem Fahrrad. Mmmhh. Jetzt möchte ich eigentlich einkaufen. (Ich habe das Glück nur zum Einkaufen ins Zentrum zu wollen). Aber da gebe ich ja Geld aus. Wäre also gut für Düsseldorf. Oder !
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Contra

What are arguments against the petition?

Die Petition für ein sofortiges Abschaffen der Umweltspur kommt mir zu früh. Die Spuren wurden zunächst zeitlich befristet eingerichtet. Direkt nach den ersten Tagen und den ersten Staus eine sofortige Abschaffung zu fordern ist zu früh. Wir sollten erst einmal abwarten, wie sich der Verkehrsfluss auf der Strecke entwickelt und dann bewerten. In der Zwischenzeit spricht ja nichts dagegen den ÖPNV weiter auszubauen. Ich sehe die Reduzierung des Autoverkehrs im Düsseldorfer Innenstadtbereich als Chance für die Stadt ihre Attraktivität zu steigern.
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    Radfahrer
An der Witzelstraße gibt es stadteinwärts auf der rechten Seite großteils keinen Radweg. Radfahrer mussten Umwege fahren. Durch die Umweltspur wird die Attraktivität, mit dem Rad zu fahren, erheblich gesteigert. Ich nutze die Spur gerne mit dem Rad.
Source: Begehung / eigene Meinung
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Die neue Umweltspur ist für viele KFZ Nutzer freigegeben: - Autos, die mit mindestens 3 Personen besetzt sind - Hybridautos mit E-Kennzeichen - Elektroautos mit E-Kennzeichen - Fahrräder - Taxis - Busse Durch den weitestgehend fließenden Verkehr auf der Umweltspur regt sie KFZ Nutzer an, Fahrgemeinschaften zu bilden, den ÖPNV zu nutzen oder sich auf andere Weise umweltbewusster in die Stadt zu bewegen. Wenn diese Entwicklung gefördert wird, wird die Luft langfristig mit weniger CO2 belastet. Zudem schützt die Spur möglicherweise vor generellen Dieselfahrverboten der EU im Stadtbereich.
Source: www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/clever-unterwegs/umweltspuren
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    Elektroauto
Bei mir hat die Umweltspur gewirkt. Ich habe meinen Euro-5-Schummeldiesel durch ein Elektroauto ersetzt. Es stand die Anschaffung eines Autos an. Letztlich hat die Ankündigung der Einführung der 3. Umweltspur, wo ich mehrmals in der Woche fahre, den Ausschlag gegeben, ein Elektroauto zu kaufen. Bisher habe ich es nicht bereut, und auch wenn die Anschaffungskosten etwas höher waren, erwarte ich, dass die Gesamtkosten aufgrund der niedrigeren Betriebskosten geringer ausfallen werden als bei meinem bisherigen Diesel. Ich empfehle jedem, für den es passt, auf ein Elektroauto umzusteigen.
Source: Eigene Erfahrung
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    Petition ist lediglich Ausdruck der Faulheit der Autofahrer
Die U-Bahn/Straßenbahn in Düsseldorf ist gerade im Bereich zur parallel laufenden 3. Umweltspur vorzüglich. Es gibt einen P&R-Platz Höhe Universität, der NIE vollständig ausgelastet ist. Mit U71/U73 bin ich genauso schnell an meinem Arbeitsplatz (LVA Hauptgebäude Graf Adolf Platz) wie mit dem Auto, außerdem entfällt Parkplatzsuche/Zahlung von Parkgebühren. Mein Fazit: Die Petitionssteller sind schlicht zu faul zum Umsteigen.
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    Zu viele Düsseldorfer Kennzeichen im Stau
Ich habe großes Verständnis für die Einpendler, für die der ÖPNV noch keine gute Alternative ist - aus bestimmten Regionen kommt man echt nicht gut weg und die DB ist eine Katastrophe. Jedoch fahre ich jeden Tag zwei Mal mit dem Fahrrad am Stau auf der Witzelstraße vorbei und sehe größtenteils Düsseldorfer Kennzeichen. Vielleicht wird sich die Situation etwas entspannen wenn mehr Düsseldorfer auf den ÖPNV (oder das Fahrrad) umsteigen, denn der ist innerstädtisch durchaus solide. Dann stimmt es auch wieder für die, die wirklich pendeln müssen.
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    Umweltspuren müssen bleiben und erweitert werden
Die Umweltspuren in Düsseldorf müssen bleiben, um mehr Fahrgemeinschaften und das Umsteigen von Autofahrern auf den ÖPNV zu forcieren. Ich bin nach anfänglicher Skepsis selbst auf den ÖPNV umgestigen (Park & Ride Parplatz Südpark) und habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Sowohl Arbeitsstätten Kennedydamm und Seestern wie auch Innenstadt sind deutlich schneller als mit Auto zu erreichen.
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    Auch mal an die Leute in der Stadt denken
Eines ist allen PRO-Argumenten gleich: Niemand interessiert sich für die Bewohner in der Stadt, für Ihre Probleme mit den vielen Autos und dem Gestank. Wünschte mir, dass Leute, die gegen die Umweltspur sind, mal eine Woche an einer Düsseldorfer Einfallstraße wohnen würden. Oder umgekehrt, dass Ihre ruhige Wohnstraße im Düsseldorfer Umland mal eine Woche als Umleitung für den Durchgangsverkehr freigegeben würde.
Source: Peter Waldhoff
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    Ja, zur Autofreien Innenstadt
dass Pendlern das nicht gefällt verstehe ich ja, aber interessiert sich jemand dafür, was die Anwohner davon halten? Ich finde die Massnahme durchaus vernünftig. Die Innenstädte müssen endlich großräumig verkehrsberuhigt werden. Ausserdem hiesse die Alternative zur Umweltspur in Düsseldorf nur Fahrverbote für alle Euro 4 Diesel und dann auch bald alle Euro 4 Autos. Deutschland muss endlich aus seiner Autoabhängigkeit raus und begreifen, dass man nicht immer und überall mit dem Auto hinfahren können muss.
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    Mit einem der 500 Eddy-Elektroroller auf der Umweltspur am Stau vorbei
Mit einem Eddy-Elektroroller kann jeder, der einen PKW-Führerschein hat, spontan über die Umweltspur flitzen. Insgesamt stehen 500 Fahrzeuge in unserer Stadt zur Verfügung. Und am Ziel findet man immer schnell einen kostenlosen Abstellplatz. Zum Hauptbahnhof fahre ich regelmäßig mit einem Eddy-Elektroroller.
Source: eddy-sharing.de/geschaeftsgebiet/
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