Protestaktion

openPetition geht heute für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Wer aus einem "sicheren Herkunftsland" kommt, kann weiterhin Asyl beantragen. Das ist ein Grundrecht, das ihnen zusteht. Es wird aber deutlich schwerer, dieses Gesuch zu begründen. Herkunftsland, ethnische Zugehörigkeit etc. reichen dann alleine einfach nicht mehr aus. Asyl ist ein Instrument für Verfolgte und Vertriebene und nicht für Menschen, die in einem wohlhabenderen Land ihr Glück versuchen möchten. Deswegen kann es nicht der Sinn sein, das Asyl als soziales Sicherungssystem für andere Länder zu öffnen. Denn die dafür notwendigen Mittel fehlen für tatsächlich Vertriebene und Verfolgte.
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