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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Das gewerkschaftliche Gewissen rebelliert berechtigt!
Dutzende von Belegschaften mussten und haben bisher die Erfahrung gemacht, dass für die Profitinteressen ihre Arbeitsplätze vernichtet wurden und ihre Existenzen grundlegend in Frage gestellt wurden. Diese Entwicklung wurde von den vom kapitalistischen Co-management geprägten Gewerkschaftsvorständen 'sozial' mitgestaltet und letztlich - wie bei Opel - sogar mit gewissenlosen Mitteln durchgepeitscht. Da rebelliert berechtigt das gewerkschaftliche Gewissen dagegen. Diese Petition bündelt die Forderungen nach Gewerkschaften als Kampforganisation der Arbeiter und Angestellten.
Quelle: Heinz Vöhringer, ehem VK-Leiter und BR-Mitglied bei KONE-Rolltreppen-Hattingen (2005 wurde der Standort mit 350 Arbeitsplätzen platt gemacht und die Produktion nach China verlagert)
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Mit der Petition wird genau der Finger in die Wunde gelegt. Es ist die zersetzende Wunde der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaft selbst. Es kann nicht hingenommen werden, dass führende Betriebsräte (Nokia z.B.) für eine Kampflosigkeit einer Werksschließung damit belohnt werden, daß sie innergewerkschaftlich mit Posten belohnt werden. Auch Opel Bochum wird geschlossen, weil die Gewerkschaftsfunktionäre einem konzernweiten Kampf aus dem Wege gehen wollten und eine auf Erfolg ausgerichtete Mobilisierung verhindert haben. Wir brauch die Gewerkschaft als Kampforganisation.
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    Kampfgeist statt Wolkenkuckucksheim
Solidarität wurde unterdrückt. Mancher Funktionär wirft Bochum auch noch Entsolidarisierung gegenüber anderen Werken vor. Schöne Demokratie, wenn Betroffene nicht selbst entscheiden dürfen! Mitbestimmung „auf Augenhöhe“ (oder gar Glaube an soziales Gewissen der Kapitalisten wie bei VW verbreitet) – das ist Illusion vieler Funktionäre. Wer den Arbeitern in den Rücken fällt, die der Realität ins Auge sehen und sich dem Profitdiktat nicht beugen, der tritt die Gewerkschaft mit Füßen. Hut ab vor denjenigen Bochumern, die nie aufgegeben haben. Ihr hinterlasst Fußstapfen für andere.
Quelle: Jörn Kleffel, IGM-Vertrauensmann und Ortsdelegierter Hannover
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    Aufkleber
Ich habe für die Aktion am 8. Dezember in Bochum einen Aufkleber gemacht und bringe ihn dann mit. Unter www.directupload.net/file/d/3821/9lkidaym_jpg.htm//www.directupload.net/file/d/3821/9lkidaym_jpg.htm" rel="nofollow">www.directupload.net/file/d/3821/9lkidaym_jpg.htm kann man ihn ansehen. Ich gehe mal davon aus, dass ihr damit einverstanden seid, sonst bitte per Gegenargument antworten.
Quelle: www.directupload.net/file/d/3821/9lkidaym_jpg.htm//www.directupload.net/file/d/3821/9lkidaym_jpg.htm" rel="nofollow">www.directupload.net/file/d/3821/9lkidaym_jpg.htm
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Hallo! Ich habe bereits im November gesammelt und auch jetzt am 1. Mai.es fehlen noch 1500 Unterschriften. Wie wärs mit einem Endspurt? So sind mir jetzt nochmal Kollegen eingefallen oder ich habe welche in dem halben Jahr neu kennen gelernt, die ich jetzt angemailt habe mit dem Link zur Petition. Auch nochmal bei labournet posten. Wenn jeder aktive Sammler angeregt wird, in der letzten Woche nochmal 5 Unterschriften zu sammeln oder online zu werben, muss das doch zu schaffen sein. Ich habe 41 Unterschriften unter Kollegen gesammelt und will die 50 voll machen.
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Die IGM-Spitze stellt sich wieder mal als Versager und Colaborateur der der Konzerne dar. Kollege Wetzel und seine Horde hat nichts aus der Vergangenheit gelernt. Die sind einfach nur feige und ziehen bei Gefahr den Schwanz ein statt zu kämpfen wie sich das für Gewerkschafter gehört. Ich hoffe die Kollegen von Opel waren die letzten Opfer dieser Versager in unseren Reihen. Laßt uns die Sache der Gewerkschaften in unsere Hände nehmen, die anderen verwalten und erhalten nur die Arbeitslosigkeit und ihren eigenen Dünkel. Ich bin Rentner von BMW München
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    Kommentar Labournet zur Petition
Der Kommentar von Labournet zur Petition verwässert die notwendige, prinzipielle Kritik am Klassenverrat der IGM- und Betriebsratsspitze. Als Rechtfertigung werden die Opelaner mit verantwortlich gemacht, dass es nicht zum großen Streik kam. Tatsächlich haben sie sich nie der kapitalistischen Logik, der „öffentlichen Beerdigung“ und Kapitulationslinie der IGM-Führung untergeordnet. Sie haben damit viele andere Belegschaften ermutigt und können sagen: wir haben gekämpft und aus unseren Erfahrungen gilt es zu lernen! Wolfgang Baur, IGM-VKL Coperion Stuttgart
Quelle: www.labournet.de//www.labournet.de" rel="nofollow">www.labournet.de
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    Revierweite Kundgebung am 8.12.14 in Bochum
Lasst uns am Montag 8.12.14 bei der revierweiten Kundgebung der Montagsdemos, der OpelanerInnen und ihrer Familien und Freunde in Bochum eindrücklich zum Ausdruck bringen: Wir haben die Schließung nie akzeptiert und wir tragen die Fackel weiter! Setzen wir als gewerkschaftliches Gewissen dort ein Zeichen. Kommt alle! Wenn ihr zu weit weg wohnt, schickt Grüsse! Den Aufruf und weitere Infos findet ihr unter bundesweite-montagsdemo.de
Quelle: bundesweite-montagsdemo.de/?p=903//bundesweite-montagsdemo.de/?p=903" rel="nofollow">bundesweite-montagsdemo.de/?p=903
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Stichwort
Liebe Opelaner, es waren eure Gewerkschaften, die sich für Arbeitszeiten und Gehälter eingesetzt haben, die in den Untergang führten. Das selbe geschieht mit der Bahn, die bald ohne Lokführer auskommt. Bedenkt eines: Bürstenvertreter verkaufen Bürsten, Schuhvertreter Schuhe und Gewerkschaftsvertreter Gewerkschafter!
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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