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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Schulpflicht contra Unterichtspflicht
Die Schulpflicht in Deutschland sollte ursprünglich eine gute Allgemeinbildung in Deutschland sicherstellen. Dieses Ziel würde durch eine Unterrichtspflicht ebenfalls gewährleistet (siehe Österreich & Co). Durch eine Abschaffung der Schulpflicht zugunsten der Unterrichtspflicht würde das Bildungsniveau nicht sinken, aber den Bürgern ein Stück Selbstbestimmung zurück gegeben werden.
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Ist der eigentliche Grund für die Ablehnung eines Kurswechsels nicht der, das der Staat durch eine Unterrichtspflicht eine gewichtige Möglichkeit der Beeinflussung unserer Kinder entgehen würde? Wenn man mal das aktuelle Beispiel ansieht, was in Baden-Würrtemberg ab 2015 im Lehrplan stehen soll.
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Pflichtschule ist eine "die selbe Medizin für Alle" Lösung, die die individuellen Eigenschaften der Schüler nicht wirklich berücksichtigen kann. Deshalb wird es immer Schüler geben, für die keine Schule (selbst Privatschulen mit hochfundiertem reformpädagogischen Konzept) wirklich Gut sein kann. Deshalb muss es von der "regel" Schule auch immer Ausnahmen geben.
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Warum soll man Steuergeld verschwenden, um Kinder in die Schule zu prügeln, wenn unseren Schulen schon extrem an Geld mangelt? Das Geld, was für die Durchsetzung der Schulpflicht ausgegeben wird, könnte besser eingesetzt werden, wenn man die Schulen für die, die zur Schule gehen wollen, verbessert.
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ich bin definitiv dafür das der Schulzwang beendet werden sollte. Ich bin selbst Schülerin und ich leide einfach nur unter dem Zwang . Wir sind im 21. Jahrhundert und es kann einfach nicht sein das Kinder so durch dem absurden Zwang zu Sklaven werden , sollte der Regierung zu denken geben
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Auch wenn die meisten Eltern die Schulpflicht toll finden, es sollte zumindest, der gerechtigkeitshalber, allen anderen Eltern ermöglicht werden Ihre Kinder ohne Schulzwang frei Lernen zu lassen.
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    politische Unvernunft
Ich als Schüler der 11. Klasse bin dieser Ansicht: Da in der Schule jeder die selben grundlegenden Ansichten haben muss, ist der Unterricht der Ausprägung einer eigenen Individualität nicht zugute kommend. Man wird benachteiligt, wenn man keinen E-Mail-Dienst nutzen will oder nicht den weiterhin trotz angeblicher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unsicheren Benachrichtigungsdienst "WhatsApp" nutzen will. Die heutzutage psychisch gestörten anzutreffenden Smartphone-Menschen und unfreundlichen Menschen sind kein guter Umgang! Die Kinder müssen vor Beeinflussung durch die Meinung anderer geschützt w.
Quelle: ICH
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Eltern, die ihre Kinder jeden Tag um sich haben, wissen besser, was ihre Kinder brauchen, als ein Kultusministerium, dass das jeweilige Kind höchstens als Nummer einer Akte kennt, wenn es überhaupt weiß, dass das Kind existiert. Und das Kind kann besser mit seinen Eltern kommunizieren, als mit der Schulbehörde. (Falls dies überhaupt möglich ist.) Deshalb können die Eltern auch besser die Bildung an die Ziele des Kinds anpassen.
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    erwachsenenUNrecht
ich bin auch pro, allerdings weiss ich net, wie man manipulationen bei bildungsPFLICHT und homeschooling verhindern will. es gibt genügend argumente für pro wie auch für kontra. fakt ist doch: wenn kinder sogar von "alternativen" für zu blöd gehalten werden, ihre lebensweise selbst zu bestimmen, was nützt dann die ganze privatbeschulung? läuft doch eh wieder auf die herrschende menschenverdummung hinaus. keiner der beiden wege hat zum ziel, kinder zu befähigen menschen zu sein also mit vollständigen rechten auszustatten, wie erwachsene das auch für sich in anspruch nehmen
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    Eltern ohnehin stark eingebunden
Die Schulen sind weitgehend nicht in der Lage ohne massive Eiterunterstützung die Kinder zu Lernerfolgen zu führen. Es gibt zahlreiche Studien die belegen, dass die Fähigkeiten der Kinder gegenüber Gleichaltrigen vor 10 oder 20 Jahren dramatisch sinken. Da Eltern also ohnehin zunehmend die Aufgabe der Schulen übernehmen müssen, können sie das auch gleich tagsüber und wenn das Kind frisch und konzentrationsfähig ist machen, statt abends wenn alle müde und ausgelaugt sind unter starker Inanspruchnahme des Familienfriedens die Arbeit der Schule zu machen.
Quelle: www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/rechtschreibung-schueler-machen-mehr-fehler-schreiben-aber-kreativer-a-891202.htmlr:#9d0d15;text-decoration: underline;" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/rechtschreibung-schueler-machen-mehr-fehler-schreiben-aber-kreativer-a-891202.html" rel="nofollow">www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/rechtschreibung-schueler-machen-mehr-fehler-schreiben-aber-kreativer-a-891202.html
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Wir brauchen die Vielfalt. Wenn das gleiche Lernen und nur diktiert bekommen was zu Lernen gibt, wird es schwieriger sein was neues zu Entwickeln. Dagegen wenn ein Kind selbst Lernt, Lernt es zur richtigen Zeit auf seiner eigenen Art und Weise. Es sieht die Welt anders (anderen Perspektive). Wenn alle Kinder frei Lernen würden, hätten wir eine Vielzahl an Perspektiven und würden in unserer komplexen Welt besser voran kommen. Man sollte einen Versuch starten.
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- Wenn man sich an seine eigene Schulzeit erinnert, stellt man schnell fest wo es Probleme gab. 1 kurzes Beispiel: In Mathe war ich nie sonderlich gut (etwa 3er bis 4er typ). Da hatten wir den Satz des Pythagoras. Zum ersten mal hatte ich den Leher herausgefordert mir den Sinn zu erklähren dies zu lernen. Glücklicherweise meinte er das man beim Bau eines Hauses den rechten Winkel schlecht mit einem Geodreieck bestimmen könnte. Anschließend hatte ich meine erste 2 geschrieben. - Lernen muss Spass machen, sollte möglichst spielerisch sein.
Quelle: Meine eigene Schulzeit, Dr. Gerald Hüther (Renomierter Hirnforscher), Andre Stern (ehemahliges Freilern Kind aus Frankreich), viele andere Freilern Kinder.
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    Stigmen durch Lehrer getragen
In Regelschulen kommt es zu Stigmen! Der Beruf, der Status der Eltern tritt auf den Schüler/in über. Selbst erlebt - die Abwicklung von Bildung und Teilhabe über die Schule trägt ihren Teil dazu bei. z.B. im Verhalten von "Ärztekindern" wird das Ärgern von MItschülern lange toleriert. Gehört ein Kind zu einer niederen Schicht darf es sich nicht einmal wehren. Ich weiß dies ist pauschalisiert, doch ohne Regelschule gäbe es das Problem nicht.
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    nachhaltiges Lernen
Warum sollte es ein Fehler sein, wenn Kinder/Jugendliche sich überwiegend nach ihren Neigungen entwickeln dürfen. In der Regelschule wird immer mehr versucht ein breites Spektrum zu vermitteln - alles wird angerissen - doch wenig zu Ende erforscht und erfahren. Später muss sich dann doch jeder Heranwachsende für eine Ausrichtung (im Beruf) entscheiden. Ich persönlich konnte erst zeigen was in mir steckt, als ich in meiner Ausbildung eines meiner Interessen verfolgen durfte. Von dem schnell erlernten Schulwissen war leider nur nachhaltig - mit viel Spaß unterrichtet wurde
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Ich bin für einen gemeinsamen Weg. Auch in Deutschland ist eine verantwortliche und menschenwürdige Bildung möglich. Denn diese enthält individuelle Wege. Alle Menschen sind wertvoll und haben ein Recht auf einen Schulabschluss, welcher nicht von einem IQ-Wert und standartisierten Tests abhängig sein darf! Ich möchte auch nicht die alleinige Bildungsverantwortung tragen. Wir haben in Deutschland Fachkräfte mit Bildungspotenzial! Hoffnungsvolle Grüße Tina Crimmann
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    Eltern als Lernbegleiter
In wie weit können es Eltern schaffen, das Lernen Ihrer Kinder zu begleiten und sind ausgerechnet Eltern die dafür geeigneten Personen? Es gibt einfach ein großes Konfliktpotential. Wenn Schule ein Projekt-Lernen anbieten würde - altersübergreifend, den Interessen entsprechend, mit der Möglichkeit eigene Erfahrungen zu machen. Dann wäre ich sehr einverstanden mit Regelschulen.
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