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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Man muss der Zukunft Rechnung tragen. Die LKWs wurden bereits in den letzten Jahren deutlich größer und werden weiter wachsen (Gigaliner). Ein Betrieb, der solche Fahrzeuge bedient gehört schon aus eigenem zukunftsorientiertem Interesse nicht in ein Wohngebiet mit viel zu schmalen Strassen, sondern in ein Gewerbegebiet mit Anschluß an Bundesstrassen (404 /A24)
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    Attraktivität von Kuddewörde wird sinken
Wer will denn noch nach Kuddewörde ziehen, wenn jeder weiß, dass hier ein solches LKW-Aufkommen entstehen wird? Viele werden sogar wegziehen. Das bringt die Grundstückspreise zum abstürzen und die Gemeinde kann kaum noch neue Grundstück verkaufen. Die Einkommensteuer ist allerdings die mit Abstand höchste Einnahmequelle in Kuddewörde, fünfmal so hoch wie die Gewerbesteuer! Wir sollte darauf achten, welche Konsequenzen unbedachten Entscheidungen haben können. Ein erhoffter finanzieller Vorteil kann so ganz schnell den Ruin einer Gemeinde bedeuten.
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    Grundstückspreise werden abstürzen?!
LKW-Verkehr und Grundstückspreise vertragen sich nie gut. Je höher das Verkehrsaufkommen, desto stärker fallen die Preise von Grundstücken. Zahlt die Firma Koop mit ihren Gewinnen unsere Verluste? Nein, auf diesen werden wir sitzen bleiben. Wir zahlen quasi für die steigenden Gewinne der Firma Koop. Oder nicht?
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    Geht Wirtschaftswachstum vor Sicherheit?
Warum dreht sich alles in unserer Welt immer nur um Geld und Wirtschaftswachstum? Sollte Wirtschaft unser Leben nicht besser machen? Wie wird es dadurch besser, wenn jede Menge LKW an Schule, KiTa und Seniorenheim vorbeifahren? Wie wird es besser, wenn LKW im Garten oder sogar im Haus ständig zu hören sind und das auf dem Land!
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    Gewerbe im Wohngebiet kann nicht das Ziel sein!
Ein Gewerbe dieser Größe mitten im Ort zerstört die Lebensqualität aller Anwohner. Eine Erweiterung, die nicht auf Kosten anderer Menschen geht, wäre wünschenswert und sollte eigentlich selbstverständliche Planungsgrundlage der Firma Koop sein. Immerhin sollte sich die Firma Koop Gedanken um ihr Image bei der Bevölkerung machen. Arbeitnehmer können sich vielerorts die Arbeitgeber aussuchen. Wer möchte da bei einem Unternehmen arbeiten, dass gegenüber seinem direkten Umfeld rücksichtslos agiert, vielleicht erwartet neue Arbeitnehmer ja ein ähnlicher Umgang?
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Es hat sich nicht nur die Anzahl der LKWs in den Jahren seit dem letzten Ausbau der Fa. Koop vervielfacht sondern, was noch viel schlimmer ist, auch die Größe ist um ein vielfaches angestiegen. Da die Genehmigung für die Zukunft geplant ist, ist bereits jetzt deutlich abzusehen, dass die Fahrzeuge weiterhin mehr und immer größer werden. Keine der Ortstrassen ist breit genug, diesen LKW-Verkehr sicher und für die Bevölkerung unschädlich zu verkraften. Es handelt sich hier in weiten Strecken um Schulwege. Die Kreuzungen sind ebenfalls viel zu eng und der Verkehr staut sich
Quelle: Dagmar Strandenaes
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    LKW-Verkehr verursacht Straßen-/Gehwegschäden
Die Verfechter der Betriebserweiterung betonen immer wieder die Gewerbesteuereinnahmen aus dem Betrieb Koop. Doch wer zahlt die Kosten der Straßen- und Gehwegausbesserungen?! Der LKW-Verkehr beansprucht die Straßen überproportional stark. Unter anderem im Drosseleck ist die Straße nicht breit genug für LKW, so dass diese täglich über den Gehweg fahren. Mehrfach jährlich sind so von der Gemeinde die Schäden auszubessern. Diese Kosten sind der Gewerbesteuer entgegenzustellen. Nach dieser Betrachtung verbleibt kein nennenswerter Mehrwert aus den Einnahmen. Wo ist also der Vorteil des Ausbaus?
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    Belastungsgrenze an LKW-Verkehr ist bereits überschritten
Der Bürgermeister sagt, es bestehen keine Möglichkeiten, den Durchgangs-LKW-Verkehr zu begrenzen. Warum sorgt er denn nicht dafür, dass in dem Bereich, in dem wir den LKW-Verkehrsanstieg selbst in der Hand haben -nämlich beim Ausbau des Gewerbegebiets- dafür, dass die Bürger nicht noch mehr belastet werden? Es spielt keine Rolle, ob der Ausbau der Firma Koop nur wenige oder viele LKW mehr in den Ort bringen wird. Wir dürfen es nicht zulassen, dass noch ein einziger LKW mehr auf Kuddewördes Straßen fährt. Die Belastungsgrenze ist einfach schon überschritten!
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    Jeder Bürger zahlt quasi an den Betrieb Koop
Je mehr LKW die Firma Koop nach Kuddewörde bringt, desto unattraktiver wird der Ort und umso mehr sinken die Grundstückspreise. Auch wenn es nur ein mittelbarer Effekt ist, so zahlt jeder Bürger in Kuddewörde mit seinem Wertverlust auf den Gewinn der Firma Koop ein. Sollten die Starken nicht eher ins Gemeinwohl einzahlen als daraus zu erhalten?
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Wir brauchen Wachstum
Wir müssen uns dem Wettbewerb stellen. Wer nicht stetig wächst, der fällt zurück. Wir haben einiges aufzuholen, und sollten den Wachstumsplänen unserer Firmen nicht im Wege stehen.
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