openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Befürworter eines Kopftuchverbotes für unter 14-jährige Musliminen argumentieren mit der fehlenden Religionsmündigkeit der Kinder und einer maßgebenden Beeinflussung durch die Eltern. Im Zuge dieser Argumentation müsste man auch das Taufen von kleinen christlichen Kindern und die Beschneidung jüdischer Jungen verbieten. Die derzeitige Diskussion über das Kopftuchverbot stellt nichts weiter als einen weiteren Angriff auf die islamische Identität der Muslime in Deutschland und Österreich dar.
5 Gegenargumente Anzeigen
Tatsächlich gibt es bzgl. der Thematik isl. Kleiderordnung keine Rechtbegründung ('illa), deren Vorhandensein den Rechtspruch bedingt. Vielmehr erfolgte das Gebot ohne konkrette Nennung einer Rechtsbegründung. Will heißen, auch in privater Abgeschiedenheit bedecken sich Muslime für das Gebet in verpflichtender Weise, damit der Gottesdienst nicht an Gültigkeit verliert. Ein Element, wie etwa "Sexualität" oder "Schutz", stellen keine Rechtbegründungen dar, die den Rechtspruch des Bedeckens bedingen. Das Argument der Integrationsb.ist somit verfehlt u. gibt ein entstelltes Bild vom Islam wieder.
1 Gegenargument Anzeigen
    Folgen der Hetze
Religionsmündigkeit hin oder her die Eltern entscheiden was für das Kind am besten ist. Wenn es Erwachsen wird kann es ja dann selber entscheiden. Außerdem müsste man dann nicht nur die Muslime sondern eben auch juden und Christen auch alles mögliche verbieten. Also eine Diskriminierung auf ganz hohem Niveau. Deutschland sollte sich schämen darüber nur nachzudenken vor allem da es um kleine wehrlose Mädchen geht.
8 Gegenargumente Anzeigen
Im Islam ist es eine Pflicht , dass sich muslimische Mädchen ab der Pubertät (ab der Periode) bedecken. In Deutschland sollte es selbstverständlich sein, dass man selbst entscheiden kann wie religös man sein möchte und wie man die eigenen Kinder erzieht. Wenn man das Kopftuch kritisiert, da die Mädchen zu jung seien, um selbst zu entscheiden ,müsste man auch die Taufe verbieten. Zudem liegt das Problem nicht beim Koptuch, sondern an der Gesellschaft, die schon kleine KInder nur nach dem Aussehen anstatt nach der Bildung oder dem Charakter beurteilt. Leben und leben lassen!
3 Gegenargumente Anzeigen
Drogen, Alkohol, Lehrer ,Pfarrer, Medien und geschiedene Eltern haben diese Kinder seelisch zerstört. 1000de Suizide jährlich unter deutschen. Psychiatrien sind voll mit deutschen Kindern. ABER KOPFTUCH SCHADET UND VERSTÖSST GEGEN MENSCHENRECHTE. Wir entscheiden wie wir unsere Kinder erziehen und nicht der Staat. Juden wollten nicht die Heidnischen Werte annehmen würden getötet. Jetzt fängt das Spiel mit Muslimen an. Wir meckern aber nicht, wir kämpfen dafür. Kümmert euch um eure Kinder, wenn ihr welche habt.
4 Gegenargumente Anzeigen
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 4 (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
Quelle: Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
1 Gegenargument Anzeigen
    Scheindebatte
Die Kopftuchdebatte ist ein Ablenkungsmanöver des Staates um die Bevölkerung vor ihren wahren Problemen abzulenken. Dies ist eine altbewährte Taktik: Gibt es große gesellschaftliche Probleme? Dann muss man einfach ein neues „Problem“ erschaffen, es hochstilisieren und es an einer Minderheit auslassen, sodass man einen neuen Sündenbock hat für den Unmut der Gesellschaft. #NichtOhneMeinKopftuch
1 Gegenargument Anzeigen
Gender-Mainstream in der Kita. Regenbogenfamilie und Aufklärungsunterricht in der Grundschule. Klassenfahrten mit ersten sexuellen Erfahrungen. Drogen und Alkohol Konsum in den Schulpausen. Jeder weiß es und keiner tut etwas dagegen! Im Gegenteil, die muslimischen Kinder sind das Problem und müssen erst einmal in das teuflische System assimiliert werden. Wollt Ihr erst einmal 6 mio Muslime vergasen, damit Islamophobie einen Status wie Antisemitismus erlangt?
8 Gegenargumente Anzeigen
Ich verstehe einfach nicht, wieso man sich als ein Fremder der Religion überhaupt so weit einmischt, dass man über sie bestimmen möchte? Diese Menschen leben schließlich auch in Deutschland, und sie schaden dabei niemanden. Klar, sollen Kinder nicht sexualisiert werden, nur ist das Kopftuch ist bei Anbruch der Pubertät allerdings Pflicht für Muslime, wobei es ihnen überlassen sein sollte, wie religiös sie sein möchten. Das kann eben auch schon mit 12-13 der Fall sein. Wenn in Grundschulen solche Fälle eintreten, dann soll einfach mit Eltern oder Jugendamt gesprochen werden.
6 Gegenargumente Anzeigen
Das ist ungerecht. Deutschland ist ein freies Land. Mann kann nicht einfach eine Religion belasten. Im Deutschland leben auch sehr viele Menschen aus anderen Herkunften wo man kopftuch trägt. Wenn es kopftuchverbot gibts dann wir Deutschland als undemokratisches Land gesehen außerdem würden auch sehr viele Menschen die gut geschult sind Deutachland verlassen und in ihren eigenen Heimat kehren.
2 Gegenargumente Anzeigen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Einige Kommentare kann man nicht ernst nehmen. "Meine Freundinnen unter 14 wollen es auch". Echt jetzt? Von sich aus und nicht etwa unter elterlichem Druck? "Wenn man schon den Niquab verbietet" - wer so für Kinder (!!!!) argumentiert, der hat sich disqualifiziert. Es geht nicht um erwachsene, selbstbestimmte Frauen. Diese sollen ihr Recht haben. Es geht um Kinder und um das Zusammenleben in der Schule. Wie kann man ernsthaft verlangen, nur mit Sehschlitz im Klassenraum zu sitzen? Wie soll denn die Beteiligung im Unterricht funktionieren? Tragen die Mädchen dann Namenschilder?
2 Gegenargumente Anzeigen
    Gesetz über die religiöse Kindererziehung
Ab Vollendung des 14.LJahres besteht in Deutschland eine uneingeschränkte Religionsmündigkeit. Diese beinhaltet sowohl das Recht, aus der bisherigen Gemeinschaft oder Konfession auszutreten, als auch das Recht, zu konvertieren. Mit Eintritt der Religionsmündigkeit kann der Jugendliche eigenverantwortlich entscheiden. Ab Vollendung des 10. LJ ist das Kind zu hören, wenn es in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden soll. Ab Vollendung des zwölften LJdarf ein Kind nicht mehr gegen seinen Willen in einem anderen Bekenntnis als bisher erzogen werden.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_über_die_religiöse_Kindererziehung
6 Gegenargumente Anzeigen
    Grenzen der Religionsfreiheit
Art. 140 GG, Art. 136 WRV (1) Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de/gg/art_140.html
2 Gegenargumente Anzeigen
Das Kopftuch ist nur das äußere Symbol einer grundgesetzwidrigen und frauenverachtenden Haltung: Hijab ist ein Regelwerk, das Frauen systematisch ausgrenzt, sexualisiert und unsichtbar macht. Es darf nicht zugelassen werden, dass mit dieser Haltung bereits religionsunmündige Kinder markiert werden. Hier ist das Wächteramt der staatlichen Gemeinschaft aus Art 6 Abs 2 Satz 2 GG gefordert.
0 Gegenargumente Widersprechen