Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Im Interesse aller
Die Petition darf auch gerne den Willen und die Wünsche der Kletterer außerhalb des SBB bekunden. Die SBB-Umfrage unter den Mitgliedern, selektiert das Umfrageergebniss zugunsten wertkonservativer Vorstellungen vor. Nicht jeder Elbsandsteinkletterer ist SBB-Mitglied. Es is traurig dass ein Verein samt seiner eher konservativ, traditionellen Wortführer derart seinen "eisernen" Vorhang über diese wunderbare Landschaft und einen wunderbaren Sport legt.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Gleichmacherei
Warum muss der Elbsandstein an die "Entwicklung" anderer Klettergebiete angeglichen werden? Der eigene Stil ist doch etwas Erhaltenswertes. Ähnlich wie in anderen Trad-Gebieten muss man halt Reserven bei der Begehung einplanen: "Das Können ist des Dürfens Maß" hieß es früher mal. Wenn ich mich an eine Tour nicht rantraue, muss ich halt erst besser werden.
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    Demokratie
Freiheit geht nur so weit, wie sie nicht die Freiheit anderer beschneidet. Sportkletterrouten in direkter Nachbarschaft mit Klassikern wird nicht funktionieren, weil dadurch deren ernster Charakter verändert wird und man potentielle Aspiranten des Erlebnisses beraubt. Im Englischen Peak District käme auch niemand auf die Idee, den Grit einzubohren, auch wenn dort die Sicherrungssituation z.T. haarsträubender als in Sachsen ist. Wer dort Sportklettern möchte, weicht z.B. auf den Limestone von Stoney Middleton aus. Im Sachsen wird ein Nebeneinander auch nur bei räumlicher Trennung möglich sein.
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Die Natur ist kein Sportgerät. Und ein Schutzgebiet kein Selbstbedienungsladen. Wenn man Kletterer fragt, die offensichtlich die Natur nur als Sportgerät betrachten und keine Ehrfurcht vor derselben haben (sondern wohl nur vor sich selbst, wenn Sie einen Weg (mit diversen Hilfsmitteln) erklommen haben, dann überrrascht das Umfrageergebnis nicht. Sollen die doch woanders klettern gehen. Dann bleibt mehr Ruhe hier für Getier, Wanderer und „konservative“ (zu deutsch „bewahrende“) Kletterer.
Quelle: Hauptsache ich habe heute meinen Spaß! (?)
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    Mehr Haken = mehr Leute = mehr Unfälle
Genausowenig wie ein Hallenkletterer möchte, dass aus seiner 8- von irgendjemandem etwas geändert wird, muss man sich dem Charakter einer Route respektvoll zeigen. Oder selbst eine Route ausarbeiten. Dabei sollte gerade im NATIONALPARK das Thema Naurschutz absoluten Vorrang haben!!! Die Kletterer sollten froh sein, in so einer grandiosen Kulisse an so einem empfindlichen Gesten klettern zu dürfen. Da sollten keine Zustände wie am Gardasee oder Finale herrschen. Wer es selbst absichern kann, soll es auch klettern! Wer Plaisir-Sportklettern möchte, sucht sich keinen Nationalpark.
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Ich bin gegen diese Petition, da sie suggeriert, das die Sächsische Schweiz zum Sportklettergebiet werden soll. Da gibt es genug andere Möglichkeiten, z.B. die Fränkische Schweiz gleich um die Ecke. Warum dann Trad-Gebiete wie die Sächsische mit ihrer langen Freikletter Tradition auch dahin bringen. Absolut nicht notwendig!
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    Naturschutz
Wenn dieses schöne Sandsteingebirge auch in 30 Jahren noch zum klettern geeignet sein soll, kann es einfach nicht mit Ringen übersäht werden. Zudem sich jetzt schon leider viel zu wenig Leute an die Regeln halten (striktes Magnesiaverbot, absolut kein Lagereuer erlaubt, Gipfelsperrungen in der Brutzeit)!
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