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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Es geht darum, dass Eltern das Recht auf freie Schulwahl für ihr Kind haben, unabhängig der Besitzverhältnisse. Jeder soll das Recht haben die passende Pädagogik auszuwählen. Die Ersatzschulen sind in Niedersachsen aber viel zu schlecht finanziert, damit Schulgeld wesentlich gesenkt werden kann.
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    Steuer für staatl. Schulen sind ok, für anderen Schulen aber nicht?
Die Eltern von Waldorfschülern sind Steuerzahler wie alle anderen auch. Warum ist es völlig normal, dass von diesen Steuern die staatlichen Schulen bezahlt werden, die Schulen in freier Trägerschaft aber nur mangelhaft unterstützt werden. Die Eltern zahlen also doppelt! Einmal für die Schulen, die sie nicht in Anspruch nehmen und zusätzlich für die Schulen in freier Trägerschaft. Das nenne ich mal echt unfair!
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    Kritisierung der Waldorfschulen.Pro Petition!
Waldorfschulen fördern jedes Kind bis zum Abschluss wie der Schüler/die Schülerin es benötigt.Nicht alle Aktionen der Schulen mögen Ihnen notwendig vorkommen ( immer wieder kritisiert: das "Seinen Namen tanzen"), aber an Waldorfschulen werden die Schüler wenigstens unterstützt statt nur Wissen "rein zu prügeln". Unterstützen Sie bitte diese Petition um den Waldorfschulen noch besser eine individuelle Unterstützung der Schüler zu ermöglichen! Danke.
Quelle: Eigene Erfahrung
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    Von Bildung profitieren wir am Ende alle
Bildung ist bisher Ländersache, aber Bildung geht uns alle etwas an. Ich finde es gut, dass etwas für die Kinder getan wird und ebenso für die Lehrerinnen und Lehrer.
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1. Freie Schulen sind keine gewinnorientierten Privatschulen, sondern gemeinnützige Elternvereine. 2. Das Grundgesetz stellt Freie Schulen den staatlichen gleich, aus der Erfahrung des Nationalsozialismus. 3. Die Finanz-"hilfe" ist von Land zu Land willkürlich und unterschiedlich. Damit wird das Grundgesetz nur ungenügend umgesetzt. 4. Schulgeld wird nur erhoben, weil es sonst nicht reicht, die Lehrer zu bezahlen. Keine Waldorfschule gibt mehr Geld aus als vergleichbare Staatsschulen, eher weniger. 5. Waldorfeltern zahlen Steuern und erwarten ihren gerechten Anteil davon für ihre Kinder....
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    freie und bezahlbare Schulwahl für alle Kinder
da Deutschland in Sachen abwechlungsreiche Bildungslandschaft und freie Schulwahl den anderen europäischen Staaten weit hinterher hinkt und jede Art des Unterrichtens und ebenso jede Art der Schulen für alle Kinder zugänglich sein sollte. Und hört auf Waldorfschulen auf "Wir können unseren Namen tanzen" zu beschränken. Die Prioritäten sind gottseidank nicht stumpfes Einpressen des Wissens in Höchstgeschwindigkeit und dabei die Höchtsbenotung erhalten. Es ist viel mehr als das. Schubladendenken war gestern.
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    Und nun verzieht euch bittesehr in das für euch von UNS für EUCH bestimmte Nirwana. Da es uns eurer mittlerweile GANZ erheblich ERBRICHT
Sorry, "versteinerte" oder "genderverseuchte" Gemeinschaft: Wir leben NICHT in eurem absurden Einzugsbereich und wünschen samt unserer Kinder NICHT von euch belästigt zu werden. WAS FAIR IST, bestimmt NICHT IHR, sondern WIR BESTIMMEN DAS! Insbesondere auf uns und unsere Kinder bezogen
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Artikel 7 Grundgesetz sagt eigentlich alles (4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. Private Schulen als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung des Staates und unterstehen den Landesgesetzen. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen und eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird.
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    Recht auf Bildung und Persönlichkeit
Jeder, also auch Schüler, haben das Recht auf § 2 unseres Grundgesetzes (Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit). Ich selber konnte auf 3 staatlichen Schulen und auf einer staatlich subventionierten, evangelischen Schule lernen, dass dies nicht erwünscht ist, sondern pünktlich zu funktionieren im "freien Westen". Ich muß bestätigen, dass auf der KGS hingewiesen wurde, dass es dabei häufig zu Psychokrankheiten kommt. Auch beobachte ich, dass die Kinder am Anfang mit Freude zur Schule gehen und es sich dann rapide ändert. Bei freien Schulen macht Lernen auch später Spaß.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Spricht das für Waldorfschulen? Kaum Rechte für Schüler und Eltern?
Zitat: "..An freien Schulen hingegen haben Eltern und Schüler kaum verbriefte Rechte, es kann ohne konkrete Angaben von Gründen gekündigt werden. ....mögliche Nebeneffekt: Eltern, die Kritik üben, können besser diszipliniert werden." "Das gilt auch für Waldorfschulen. „Alles andere wäre rechtlich sofort angreifbar“, sagt Detlef Hardorp, der Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg. Würden Eltern den Schulvertrag aufkündigen, führen einige Waldorfschulen ein sogenanntes Exit-Gespräch, um die Gründe für die Abmeldung zu erfahren." – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/22572706 ©2017
Quelle: www.berliner-zeitung.de/berlin/evangelische-grundschule-friedrichshain-berlinerin-fliegt-grundlos-von-der-schule-22572706
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    Die staatlichen Finanzhilfen dienen NICHT der Vermögensbildung!
Bevor über geforderte staatliche Unterstützung entschieden wird, darf der Staat und Steuerzahler sicher erwarten, dass auch diese Leistungsempfänger zunächst Auskünfte über ihre Einnahmen (Elternbeiträge) und eigene Eigenleistungen/Vermögen geben! Staatliche Unterstützung gibt es nur für Bedürftige! (siehe BVerwG). Ist das geschehen? Oder wurden/werden diese Daten - wie in Berlin - verweigert?* Berliner Zeitung am 12.5.2017. Gibt es auch in Niedersachsen die - unbeachtete - Regel, dass Geschwister-Rabatte nur bei nachgewiesener Bedürftigkeit und auf Antrag gewährt werden?
Quelle: www.jurion.de/urteile/bverwg/1967-09-22/vii-c-7166/ Rn. 18,19,20. 12.5.2017 BZ Privatschulen verweigern Angaben BerlinerZeitung268861 70 , Drs. 18-10783: joschka-langenbrinck.de/wp-content/uploads/sites/4/2017/04/S18-10783.pdf
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    Der Staat zahlt längst mehr staatliche Finanzhilfen, als er lt. Rechtsprechung müsste:
Aus der Info 143a v. 6.9.2011 der LAG der FWS Hessen: "...Die Höhe der staatlichen Finanzhilfe ist nicht gesetzlich definiert. Die höchstrichterliche Rechtsprechung verlangt nur, dass der Bestand des freien Schulwesens in einem Land gesichert ist, was schon beim Überleben lediglich einer freien Schule gewährleistet wäre. ...". S.a. Bundesverwaltungsgericht am 21.12.2011 - 6 C 18/10 Rn. 26 oder Bundesverwaltungsgericht am 22.9.1967 - VII 71/66 Rn. 18 !
Quelle: BVerwG 22.9.1967 Rn. 18: www.jurion.de/urteile/bverwg/1967-09-22/vii-c-7166/ , www.bverwg.de/entscheidungen/entscheidung.php?ent=141211U6C18.10.0
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Schule ist Aufgabe der Gesellschaft. Wer Privatschule will, muss dies auch privat finanzieren. Schaut euch die staatlichen Schulen an - ALLE leiden unter Unterfinanzierung. Warum sollten Private privilegiert werden?
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    Hohe Schulgelder trotz hoher Finanzhilfen , s. z.B. Hessen
Die Finanzierung und Förderung von Privatschulen erfolgt zu Lasten der staatl. Schulen, die noch von der Mehrheit der Schüler besucht werden! Warum also, sollte diese Mehrheit ein Interesse daran haben, denjenigen, die sich von ihr absondern wollen, immer mehr Geld zu geben? Abgesehen davon: Privatschulen werden sich ihre Schüler immer aussuchen! (Recht auf freie Schülerwahl). Und solange die Behörden mehr Schulgeldeinnahmen zulassen, als für den anzubietenden Pflichtschulbetrieb notwendig wäre, erfolgt und lohnt sich auch eine "Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern"!!
Quelle: starweb.hessen.de/cache/DRS/19/2/01632.pdf , www.agfs-hessen.de/resources/PM_Ersatzschulfinanzierung.pdf
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    Solln wir lachen oder solln wir den Kopf über neokonservativ verwirrte Steinschädel schütteln, die sich als ganz besondere Attraktion eine Blavatsky heranziehen....?
Resümee: Ein vorgeblich pädo-pekuniärer Haufen will wieder mal vorgeben, gegen welch "faires" (das selbstverständlich von Euch selbst zu entrichtendem ---nicht zu knappem selbstverständlich "Honorar", denn das Gesocks will ja auch PRASSEN) an ihn abzuliefern sei.
Quelle: man fragt sich, WO das Hirn an Wallstreet und der restlich verbauten FinanzierungsGestörtheit verblieben ist
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    Noch mehr Geld? Erst muss allen, auch den Eltern, eines klar sein ...
"Die Mehrheit der Länder konkretisiert das Sonderungsverbot nicht .... Für Genehmigungsbehörden und Schulträger ist somit nicht klar, wie Schulgelder ermittelt und bis zu welcher Höhe sie erhoben werden können."* Falls der Staat die Schülerkosten trotzdem zu 100 % übernehmen sollte, was würde sich an den Schulgeldregelungen** ändern? Bestimmt gar nichts, da FWS immer mehr Geld als andere brauchen. Siehe z.B.Siegen,NRW. *https://web.archive.org/web/20170602112439/http://www.erziehungskunst.de/nachrichten/wissenschaft/privatschulen-bundeslaender-missachten-grundgesetz/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=1
Quelle: **https://fragdenstaat.de/anfrage/ersatzschulen-zb-waldorfschulen-staatliche-finanzhilfen-und-geduldete-schulgelder-und-sonderungsverbot/
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    Steuerverschwendung vermeiden! Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! -
Der Bund der freien Waldorfschulen weiß: "Für Genehmigungsbehörden und Schulträger ist somit nicht klar, wie Schulgelder ermittelt und bis zu welcher Höhe sie erhoben werden können."* Dieses Unwissen kann nur mit einer rechtlichen Überprüfung erfolgen, welchen Einkommen welche Eigenleistungen zugemutet werden können. Vielleicht müssen die Schulgelder auch NUR ANDERS gestaffelt und kontrolliert werden, als dies bisher geschieht. Andere Bundesländer zeigen, dass das Ziel "keine Sonderung fördern" mit hohen Finanzhilfen nicht erreicht wurde.* Grenzen und Kontrollen sind notwendig!
Quelle: *http://www.erziehungskunst.de/nachrichten/wissenschaft/privatschulen-bundeslaender-missachten-grundgesetz/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=1 ,*hohe Schulgelder trotz hoher staatl. Zuschüsse: www.welt.de/regionales/nrw/article152258787/Privatschule-kassierte-trotz-Schulgeld-Zuschuesse.html
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