• Von: Vincent Schiewe (Landesarbeitsgemeinschaft ... mehr
  • An: Das Niedersächsische Kultusministerium
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 171 Tage verbleibend
  • 123 Unterstützer
    88 in Niedersachsen
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Eine faire Finanzierung für Niedersachsens Waldorfschulen!

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Die Finanzierung der Waldorfschulen in Niedersachsen ist in eine Schieflage geraten, die der im Grundgesetz verankerten Privatschulfreiheit widerspricht. Für einige Waldorfschulen ist die schlechte Finanzierungssituation existenzgefährdend.

SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben bereits 2013 im Koalitionsvertrag vereinbart, die Finanzierung von Niedersachsens Freien Schulen gerechter zu gestalten. Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, ihr Versprechen im Koalitionsvertrag zu erfüllen und die Finanzierung Freier Schulen auf eine neue, faire Grundlage zu stellen.

-> Die Landeszuschüsse müssen es den Waldorfschulen ermöglichen, den Genehmigungsvoraussetzungen für Freie Schulen nachzukommen und gleichzeitig die gesetzliche Deckelung der Schulgelder durch das sogenannte Sonderungsverbot zu erfüllen.
-> Finanzhilfe ist dann fair, wenn sie sich an den tatsächlichen Schülerkosten unter Berücksichtigung der Sachkosten orientiert.
-> Die Waldorfschulen benötigen mehr Transparenz bei den relevanten Berechnungsgrößen für eine bessere Planbarkeit.
-> Sämtliche bildungspolitischen Programme und Modellprojekte sollen in Zukunft auch den Waldorfschulen offenstehen.

Begründung:

Waldorfschulen bestreiten nur etwas mehr als 60 Prozent ihrer Mittel aus der finanziellen Unterstützung durch die Landesregierung. Gleichzeitig sind die Schulträger in ihrer Einnahmen- und Kostengestaltung gesetzlich eingeschränkt: Das Grundgesetzt verbietet die Sonderung von Kindern nach den Einkommensverhältnissen ihrer Eltern bei der Schulwahl. Sie deckelt damit das Schulgeld. Freie Schulen sind außerdem durch den Gesetzgeber verpflichtet, gleichwertige Gehälter an das Lehrpersonal zu zahlen.

Die Schulgelder allein können die Finanzierung der Waldorfschulen wegen des Sonderungsverbots nicht sicherstellen. Oftmals erhalten die Schulen deshalb zusätzliche Unterstützung der Eltern und der Kommunen, beispielsweise über Bauzuschüsse. Sowohl Kommunen als auch Eltern sind jedoch nicht in jedem Landkreis in der Lage, die Finanzlücke der Waldorfschule vor Ort zu schließen.

In der Konsequenz bleibt oftmals kein Geld, um schulpolitische Projekte umzusetzen. In einigen Fällen – insbesondere in finanzschwachen Landkreisen – bedroht die Finanzierungssituation akut den Erhalt der Waldorfschulen.

Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Gestaltung der Zuschüsse durch die Landesregierung. In Niedersachsen werden Sach- und Investitionskosten nicht in der Berechnung berücksichtigt. Schulgründungen, bauliche- und Sanierungsmaßnahmen oder die Umsetzung von zusätzlichen Betreuungsangeboten müssen vollständig durch die Elternvereine getragen werden. Auch die Umsetzung neuer pädagogischer Konzepte wie beispielsweise der Inklusion müssen die Waldorfschulen vorfinanzieren. Die freien Schulträger werden bei entsprechenden Fördermitteln oftmals nicht berücksichtigt.

Die Waldorfschulen Niedersachsens setzen sich bereits seit vielen Jahren für eine faire, transparente und auskömmliche Finanzierung Freier Schulen ein. Bislang konnten wir keine wesentlichen Verbesserungen erreichen. Das möchten wir nun ändern und die Landesregierung gemeinsam daran erinnern, wie wichtig eine vielfältige Schullandschaft ist, welchen Beitrag die Waldorfschulen dazu leisten und wie eine mangelhafte finanzielle Ausstattung sie gefährdet.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 24.11.2016 (aktiv bis 23.05.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Sorry, "versteinerte" oder "genderverseuchte" Gemeinschaft: Wir leben NICHT in eurem absurden Einzugsbereich und wünschen samt unserer Kinder NICHT von euch belästigt zu werden. WAS FAIR IST, bestimmt NICHT IHR, sondern WIR BESTIMMEN DAS! Insbesondere ...

PRO: Sehr schönes Avatar. "Drache droht Kind aufzufressen und droht (auch Eltern) BEWEG DICH"

CONTRA: LOL....zur primären Berechtigung von Steiners teilweise äußerst absurden "Findung" sollte man sich erst mal zu seiner Konnektion zur absurd-okkulten Blavatsky aufklären. Das ist nun wirklich unterhalb von lächerlich. Hat er gekifft oder Schlimmeres an ...

CONTRA: Resümee: Ein vorgeblich pädo-pekuniärer Haufen will wieder mal vorgeben, gegen welch "faires" (das selbstverständlich von Euch selbst zu entrichtendem ---nicht zu knappem selbstverständlich "Honorar", denn das Gesocks will ja auch PRASSEN) an ihn abzuliefern ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Seit ihrer Gründung arbeiten Waldorfschulen genauso erfolgreich wie staatliche Schulen, ihre Abschlüsse sind vollkommen anerkannt, die Staatsschulen haben sich gerade in den letzten Jahren mit Hilfe vieler Elemente aus der Waldorf- und Montessoripäda ...

Weil die Eltern der Waldorfschüler für die Schule doppelt bezahlen: Erstens Steuern und zweitens Schulgeld

.... weil 2 Kinder von mir bis zum Abi auf der Waldorfschule waren und mein drittes Kind dieses kreative Schulkonzept momentan in der 11. Klasse nutzt.

Mein Kind geht dort zur Schule. Und als alleinerziehende Mutter sind es große Kosten.

Weil die Waldorfschulen besonders in der heutigen Zeit eine enorme Bereicherung für die Gesellschaft darstellen! Kinder lernen hier viel behüteter und vor allem menschlicher - ohne nach dem Abschluss schlechter dazustehen als Staatsschüler. Ich bin d ...

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