Pro

Pourquoi soutenir cette pétition?

    Bildungsgerechtigkeit
Eine Oberstufe an der Gemeinschaftsschule im Schulzentrum West führt zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit.
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Die Gemeinschaftsschule unterscheidet sich auch in der Oberstufe von den bereits bestehenden Gymnasien. Die Differenzierung in Niveaustufen ist nur ein Aspekt ihrer veränderten Lernkultur. Die Gemeinschaftsschule arbeitet auch in der Oberstufe mit einem anderen didaktischen Konzept, welches sich durch eigenständiges Lernen und Coaching klar unterscheidet. Sie führt in 9 Jahren zum Abitur und nicht in 8, wie die bestehenden allgemeinbildenden Gymnasien. Sie hat keine berufliche Ausrichtung wie die beruflichen Gymnasien.
1 argument contre Afficher
Eine Zwangszuweisung von Gemeinschaftsschüler*innen an die bereits bestehenden Oberstufen wäre eine unzulässige Einschränkung der neu geschaffenen Wahlmöglichkeiten von Eltern und Schüler*innen. Die Bildung der Oberstufe der Gemeinschaftsschule ist schulgesetzlich verankert.
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Das Lernen an einer Gemeinschaftsschule unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Schularten. Die Konzeption mit z.B. Input, Lernzeit, Niveaustufen und Coaching ist eine völlig andere didaktische Konzeption, als an allen anderen bestehenden Schulen. Es macht keinen Sinn mit den Schüler*innen 6 Jahre eine veränderte Lernkultur einzuüben und ihnen dann in der Oberstufe dies nicht zuzugestehen.
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Dass die Schüler*innen genauso gut das Abitur am beruflichen Gymnasium machen können., stimmt nur bedingt. Einige Bundesländer erkennen das Abitur (Alllgemeine Hochschulreife) eines beruflichen Gymnasiums nicht an.
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    Huhn oder Ei?
Das pädagogische Gesamtkonzept der GMS steht und fällt mit der Oberstufe, das war schon beim Genehmigungsverfahren bekannt - auch dem Entscheidungsgremium! Bei der Rezeption der erfreulich lebhaften und zumeist recht sachlichen Pro/Contra-Diskussion (vor allem von Schul-Insidern geführt) könnte einem weniger informierten Leser u.U. folgende Frage durch den Kopf gehen: Braucht man jetzt eigentlich eine bestimmte Anzahl von Schülern, um die Genehmigung zur Einrichtung einer OS zu bekommen oder braucht man diese Genehmigung, um die geforderte Anzahl Schüler zu bekommen?
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Die GMS wurde ergänzend zu den bereits bestehenden anderen Schularten eingeführt und eröffnet so eine zusätzliche Wahlmöglichkeit. Die Schüler*innen können nach wie vor an der Realschule den Hauptschul- und den Realschulabschluss ablegen und an den allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien das Abitur. Die Gemeinschaftsschule braucht eine Schülerschaft mit unterschiedlichen Lernvorraussetzungen. Ohne dies nimmt sie langfristig Schaden. In Kenntnis des Konzeptes hat der Gemeinderat der Einführung von 2 Gemeinschaftsschulen zugestimmt. Warum jetzt diesen Schulen die Perspektive rauben?
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Contra

Quels arguments s'opposent à cette pétition?

    Ohne Schulwechsel zum Abitur
Dieses Argument trifft für lediglich 20 bis 30 Schüler*innen aus Schwäbisch Hall zu. Um die Oberstufe an der GMS zu gründen, braucht es dauerhaft 60 Schüler*innen in der Eingangsklasse der Oberstufe. Diese 60 Schüler*innen sind jedoch nur mit den GMSen des Umlandes zu erreichen. Für diese wäre dann der Weg zum Abitur doch mit einem Schulwechsel verbunden.
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    Statistik Baden-Württemberg
Falsch, nicht mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, sondern mehr Konkurrenz der Schultypen untereinander. Es gibt relativ hohe Bildungsgerechtigkeit in Baden-Württemberg: es machen mehr als 50% das Abitur an Beruflichen Gymnasien. Wenn man sich verzettelt, wird auch kein Schuh draus.
Source: www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2017099
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Die Oberstufe der Gemeinschaftsschule ist identisch mit der Oberstufe des neunjährigen Gymnasiums. Es werden auch nur Schüler*innen mit sogenanntem E-Niveau (erweitert) unterrichtet, eine Differenzierung wie in der Mittelstufe findet nicht statt. Dieses leisten die beruflichen Gymnasien, die sich in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum West befinden, bereits seit Jahrzehnten. Außerdem haben die beruflichen Gymnasien seit langem eine hervorragende Expertise im Umgang mit heterogenen Schüler*innengruppen, bspw. durch die VABO-Klassen über Berufsfachschulen bis zum Gymnasium.
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