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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Ich will einfach wissen, was ich esse! Unabhängig davon, WO ich es esse. Und soooo schwierig kann das doch nicht sein, ein kleines D für Deutschland (oder eben andere Buchstaben für andere Länder) auf die Speisekarte zu schreiben.
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    Herkunft, Gastronomie, Geflügel
Es ist wichtig, dass man als Gast endlich erkennen kann, was man auf den Teller bekommt! Die höchsten Standards in Deutschland bringen doch nichts, wenn das Hähnchenschnitzel dann sonstwoher kommt – nur weil es im Einkauf billiger ist. Ich will mich einfach darauf verlassen können, dass mein Geflügelfleisch vernünftig erzeugt worden ist!!!
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    Geflügel Studie
Die Studie des Handelsblatt zeigt ja ziemlich deutlich, dass Deutschland bei den Standards sehr sehr weit oben ist. Da können überhaupt nur Schweden und Österreich mithalten. Alle anderen Länder schneiden deutlich schlechter ab - das nutzt mir aber nichts wenn ich bei mir um die Ecke in der Imbissbude nicht weiß ob das Hähnchen auch aus Deutschland kommt! Also unterzeichne ich!!
Quelle: www.gefluegel-charta.de/blog/blogdetail/news/gefluegelwirtschaft-weltweit-neue-studie-vergleicht-erzeugungsstandards-in-16-laendern/
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Es ist ein guter erster Schritt und überfällig zu erfahren, woher das Geflügel im Restaurant kommt. Für mehr Transparenz bin ich sowieso immer, dabei ist mir eigentlich egal von wem das kommt. Ob das jetzt die Geflügelwirtschaft macht oder nicht, hauptsache ich als Verbraucher kann am Ende besser entscheiden!!
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Finde es wichtig, dass man im Restaurant erkennt, woher die Produkte und die Speisen stammen. Bei Rindfleisch kann ich mich im Steak Restaurant auch für argentinisches entscheiden, warum habe ich bei Geflügelfleisch dann nicht diese Wahl?
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In andern Ländern ist es doch schon längst üblich, die Herkunft von Lebensmitteln auf die Speisekarte zu schreiben. Siehe Beispiel Schweiz!!!! umso wichtiger, dass es in einem großen Land mit einem viel größeren Lebensmittelumsatz auch gemacht wird. verstehe nicht warum es nicht jetzt schon gemacht wird.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Die Geflügelindustrie könnte Wichtigeres für den Verbraucher leisten
Warum setzt sich die deutsche Geflügelindustrie nicht für die Freigabe der Daten über mit Fipronil verseuchte Eier ein? Im übrigen: Die Herkunftsbezeichnung allein verschafft keineswegs "Klarheit auf der Speisekarte", denn über die Aufzuchtbedingungen sagt das zunächst einmal gar nichts aus!
Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/service/fipronil-deutschland-blockiert-informationen-ueber-belastete-eier-a-1174785.html
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    Das hier ist keine Petition, sondern eine Reklame-Kampagne
Für mich ist das keine Petition, sondern ein Missbrauch der Form der Petition. Petitionen kommen normalerweise aus der Bürgergesellschaft. Diese Petition hier aber wurde nicht nur von der Geflügelindustrie vorformuliert. Es wurde auch viel Lobbygeld in die Hand genommen, um auf Deutschlands reichweitenstärksten Online-Plattformen großflächige Banneranzeigen zu schalten. Ohne dieses Reklamebohei würde niemand diese Petition unterzeichnen (außer die Mitarbeiter der Agentur der Geflügelindustrie vielleicht).
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    Diese Petition ist Teil einer Greenwashing-Kampagne
Ich will nicht nur wissen, WO das Geflügel herkommt, sondern vor allem, WIE es aufgezogen wurde. Genau das kaschiert aber diese Greenwash-Aktion der deutschen Geflügelindustrie, die immer noch Millionen männliche Küken schreddert.
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    Diese Petition ist eine Nebelkerze
Auch wenn das Hähnchenschnitzel aus Deutschland kommt, stammt es aus einer Hochgeschwindigkeitsmast, in der Tiere massenhaft Krankheiten entwickeln und Antibiotikagaben an der Tagesordnung sind. Bitte einfach mal die weiteren Argumente von Foodwatch e.V. gegen diese in meinen Augen verlogene Kampagne lesen!
Quelle: www.foodwatch.org/de/informieren/tierhaltung/aktuelle-nachrichten/herkunftsangaben-fuer-gefluegel-in-der-gastronomie/
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    Protektionistische Augenwischerei
Ich habe mich jetzt mal in die Langfassung der Studie reingelesen (Link s. u.). Dort wird eindeutig klar, dass z. B. Schweden und Österreich die Benchmarks in der Geflügelzucht setzen. So ist z. B. die brutale Schnabelkürzung bei Küken in Schweden verboten, in Deutschland dagegen erlaubt. Auch in der Besatzdichte der Ställe sind diese Länder tierschonender als Deutschland. M. E. handelt es sich bei der Petition um ein protektionistisches Werkzeug, das die Marktposition von deutschem Geflügelfleisch stärken soll. So etwas kann und will ich nicht unterstützen
Quelle: www.zdg-online.de/uploads/tx_userzdgdocs/Studie_Gefluegelwirtschaft_weltweit.pdf
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    Der Verbraucher wird für dumm verkauft
Die im Rahmen der Petition genannte Studie des Handelsblatt Research Institutes bezieht sich ausschließlich auf einen Vergleich der nationalen konventionellen Geflügelindustrien. Faktoren wie Bio-Aufzucht werden also von vornherein ausgeschlossen. Außerdem schneiden Länder wie Österreich und Schweden in der Studie z. T. besser ab als die deutsche Geflügelzuchtindustrie.
Quelle: research.handelsblatt.com/de/aktuell/news/studie-gefluegel
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    Viel mehr Transparenz auch von der "Tierindustrie" einzufordern
Ob ich nun gerade mit der Geflügelindustrie MItleid haben sollte? Euch geht es doch nicht um die Verbraucher, sondern um euren Profit. Was ist mit den vielen Antibiotika im Geflügel, was mit den teils katastrophalen Zuständen in den Ställen? Was mit den Zuchten die nicht das Tierwohl im Auge haben, sondern maximalen Profit durch große Brüste, so groß gezüchtet dass Puten nach vorn kippen? Wer hat Einblick was ihr füttert damit die Tiere möglichst schnell wachsen und zu Geld gemacht werden können? Klar sind wir alle Schuld, weil alles billig sein muss und man beim Leiden der Tiere wegsieht.
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    Wichtigere Themen
Warum sollte das eigentlich nur für getötete Vögel gelten? Viel wichtiger finde ich zum Beispiel wie man einen Weg finden kann dass nicht Millionen männliche Küken lebendigem Leibe vergast, geschreddert oder was auch immer werden. Wie kann man endlich den EInsatz von Antibiotika vermeiden, um die fortschreitenden Resistenzen gegen Antibiotika beim Menschen einzudämmen. Das sind die wirklich wichtigen und drängenden Fragen, auf die wir schnellstmöglich Antworten brauchen.
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    Markt oder Befehl?
Wenn es den Menschen wirklich so wichtig wäre, dann würden sie nur in gastronomischen Betrieben speisen, die die gewünschte Kennzeichnung betreiben. Sowas muss sich am Markt bilden und nicht erzwungen werden. Durch Zwang und Kontrolle steigen die Staatsausgaben und die Menschen haben noch weniger Geld/Freiheit, womit sie dann bewusst konsumieren können.
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