Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Für mich ist es schlichtweg nicht nachvollziehbar, warum die Staffelung bei Einkommen über 60.000 einfach aufhört. Mit sozialer Gerechtigkeit hat das aus meiner Sicht nicht viel gemein, es wird statt dessen wieder der breiten Masse in die Tasche gegriffen. Auch ist es für mich nicht akzeptabel, dass Familien mit mehreren Kinder, die nicht mehr alle in die Kita gehen, keine Entlastung erfahren. Die finanzielle Belastung hört mit dem Wechsel in die Schule sicherlich nicht auf. Ich halte die Neuregelung für viel zu wenig durchdacht!
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    Stabile Beiträge, aber am besten gleich KOSTENFREI!
Wir Eltern müssen den Verantwortlichen zeigen, dass sie uns nicht einfach in die Tasche greifen können, wie sie wollen. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass die Kita-Beiträge stabil bleiben und nicht einfach drastisch erhöht werden (wir sollen 160% mehr zahlen = über 200 Euro mehr pro Monat!). Außerdem sind Kinderkrippe und Kindergarten auch Bildungseinrichtungen, daher sollten auch sie - wie Schule - vollkommen KOSTENFREI sein!
Quelle: CProkop
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    Staffelung beruht auf Schätzung
Diese Petition ist wichtig, weil die neue Staffelung ohne sachgerechte Nachweise erdacht wurde. Es ist eine SCHÄTZUNG, die auf den Einkommen pro Steuerpflichtigem beruht und nicht auf den Haushaltseinkommen. Das ist nicht im Mindesten angemessen, gerade weil die Beiträge für viele Eltern steigen.
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    Wir werden gehört! Denn Nachbesserung ist nötig.
Die Podiumsdiskussion am 12.5. hat deutlich gezeigt: Wir Eltern werden gehört! Super Resonanz! Alle Akteure aus Politik und Verwaltung sind zu weiteren Gesprächen bereit! Es geht auch einfach um zu viel: Bildung der Kinder, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das darf nicht an unzureichender Datengrundlage bei der Ermittlung der Einkommensgrenzen scheitern!
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Alle Fraktionen sind zu Nachverhandlungen bereit. Rückerstattungen zu viel gezahlter Beiträge sind jetzt öffentlich im Gespräch. Dieser Protest bringt ganz ganz viel!
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    Jetzt gibt es Nachbesserungen, zusammen mit den Eltern!
Der Protest zeigt Wirkung: 1. Es gibt Nachbesserungen. 2. Elternvertreter werden in die Gespräche einbezogen. Dort sitzen Politik, Verwaltung, Träger und Eltern an einem Tisch. 3. Die höchste Stufe ist sogar ab sofort gekippt. 4. Es soll Rückzahlungen geben (genaueres im Ergebnis der Gespräche). Der erste Schritt ist geschafft!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Ja endlich gehts mal in die richtige Richtung. Betreut die Kinder selbst, dann könnt ihr es billiger haben. Nicht immer die anderen für eure Kinder zur Kasse bitten. Komisch Eltern scheinen irgendwie Scheuklappen aufzuhaben, denken nur an Ihre eigenen Vorteile und niemals an die die das alles blechen sollen.
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Um die Politiker auf ein Anliegen aufmerksam zu machen, gibt es nur eine Chance: Komunalwahlen 2016 Alles Andere wäre vergebene Mühe, da Politiker explizit nicht gewillt sind, Wünsche und Anliegen des gemeinen Pöbels wahrzunehmen. An alle Oldenburger: 2016 wieder brav SPD und Grüne wählen
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    Stärkere soziale Staffelung der Beiträge!
Das in der Petition benutzte Rechenbeispiel ist falsch. In der Einkommensklasse zwischen 40.000 und 50.000 Euro spart man mit einem oder mehr Kindern Geld und zahlt nicht mehr! Es stimmt nicht, dass die meisten mehr bezahlen müssen. Eine stärkere soziale Staffelung ist das Kennzeichen des neuen Modells, nicht die Erhöhung für die meisten!
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noch mal zur Klärung: Das von Euch benutzte Modell bezieht sich nur auf die städtischen Einrichtungen (das sind gerade mal 12 von ca. 100). Bei den privaten Trägern zahlt man deutlich mehr, daher ist das neue Modell eine Entlastung. Insgesamt halte ich es für völlig falsch zu suggerieren, fast alle müssten mehr zahlen. Das machen nur einige. Alle müssen sich fragen: unterstützen sie eine stärkere soziale Staffelung oder nicht. Der Rest sind Details, über die man streiten kann.
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