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Warum ist die Petition unterstützenswert?

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Was spricht gegen diese Petition?

Zu lesen auf evangelisch.de: "Die Sprecherin der katholischen Laienbewegung "Wir sind Kirche", Sigrid Grabmeier, hat sich für die Abschaffung der Kirchensteuer ausgesprochen. Die Kirche verwende die Steuereinnahmen, um ihren eigenen Apparat zu pflegen und um gottesdienstliche Leistungen zu erbringen. "Das sichere Einkommen macht träge, sicher, satt. Eine Kirche, die sich auf Spendenbasis finanziert, wäre in meinen Augen besser", sagte Grabmeier der "Berliner Zeitung" (Mittwoch). Sie geht davon aus, dass "eine finanziell ärmere Kirche, ihren Reichtum neu entdecken würde"."
Quelle: www.evangelisch.de/inhalte/109344/03-09-2014/wir-sind-kirche-sprecherin-fuer-abschaffung-der-kirchensteuer
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Der Petent möge sich doch einmal schlau machen, wofür die insgesamt über 10 Mrd. € ausgegeben werden, welche die Kirchen pro Jahr einnehmen. Davon fließen nämlich gerade einmal 5-8% in soziale Zwecke! Auch die Kosten von kirchlichen Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen etc. werden fast ganz – zwischen 85 und 100 Prozent – aus öffentlichen Steuermitteln finanziert oder von Elternbeiträgen, Krankenkassen etc. gedeckt.
Quelle: www.ibka.org/infos/ksteuer.html
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Die sozialen Aufgaben werden zum größten Teil doch eh schon staatlich subventioniert! Im Gegenzug dazu, weigern sich die Kirchen staatliche Arbeitschutzgesetze anzuerkennen, hat Privilegien, die andere Arbeitnehmer nicht haben und schreibt ihren Angestellten zuviel vor. Sogar Patienten. Schon vergessen, dass eine vergewaltigte Frau von einem katholischen Krankenhaus abgelehnt wurde? Was soll das? DAS soll man noch mit der Ersatzsteuer subventionieren?
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Glauben kann man nicht käuflich erwerben. Sehr viele Menschen zahlen zwar Kirchensteuern, gehen aber nicht in die Gottesdienste. Das ist genauso absurd, wie wenn jemand der aus innerer Überzeugung glaubt deshalb zwangsweise zum finanziellen Aderlass gefordert wird. Ganz schlimm wird die Not in Kombi-Ehen mit Konfessionslosen. Es sollte nur noch auf Spendenbasis geglaubt werden können, ähnlich wie bei Wikip. Qualität würde sich dann ganz sicher dennoch durchsetzen. Für einen von staatlichen Zwängen befreiten Glauben ohne Zahlungsverpflichtung!
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Ich bin lange Zeit ausschließlich wegen des sozialen Engagements und dem Erhalt unserer traditionellen Kulturgüter in der Kirche geblieben. Aber erstens kann es nicht sein, daß dies an ein Glaubensbekenntnis gekoppelt ist, zweitens ist die Kirchensteuer für Selbständige sowie manche Ehekonstellationen höchst ungerecht und drittens finanziere ich garantiert keinen Privat-Palast für einen Herrn Tebartz. Fazit: Die Kirchensteuer gehört abgeschafft. Eine "Sozial- und Kulturgutsteuer" meinetwegen ja, aber nicht aus einer Ungerechtigkeit gegenüber den Kirchensteuerzahlenden heraus begründet.
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    Steuer für die nicht gerade hellsten Kerzen am Weihnachtsbaum
Wir haben ja schon Zwangsmitgliedschaften als Fernsehkonsumenten (oder auch nicht) des überbordenden Beamtenfernsehens von ARD und ZDF. Nun auch Zwangsabos bei der BILD-Zeitung? Oder bei den Pfaffen? Nennen wir doch die Kirchensteuer einfach Steuer für die Menschen der Voraufklärung.
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