Region: Berlin

Existenz öffentlicher Berliner Musikschulen sichern!

Petition richtet sich an
Joe Chialo, Senator für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt

20.044 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

20.044 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

  1. Gestartet Mai 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 08.10.2024
  4. Dialog
  5. Teilerfolg

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Neues Pro Argument

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Kinder und Jugendliche brauchen eine Möglichkeit sich auszudrücken, da ist die Musik und das Erlernen eines Instruments an öffentlichen Musikschulen unerlässlich.

4.7

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Es ist immer schon inakzeptabel, dass die Musiklehrer*innen nur als Honorarkräfte beschäftigt werden. Man erwartet immer von den Kunstschaffenden, dass sie für ihre Kunst drauf zahlen aus Idealismus, und auf Sicherheit verzichten, die alle sonstigen öffentlichen Angestellten haben. Das ist nicht in Ordnung. Sie erbringen so überaus wichtige Leistungen!

Quelle: Jutta Hengge

4.7

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Auch wenn ich als Honorarkraft neben dem Wunsch nach mehr Stellen für einen Erhalt eines dualen Systems bin, so wie ihn der DTKV fordert, ist die Unterstützung dieser Petition wichtig. Auf einen Irrtum in einigen Kommentaren möchte ich hinweisen: die meisten von uns zahlen über die KSK in das Sozialversicherungssystem ein, auch den "Arbeitnehmeranteil" in die Rentenversicherung. Die spätere Rentenhöhe hängt von der Bezahlung für die Arbeit ab, egal ob als Angestellte oder Freiberuflerin.

4.4

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Ich habe zunächst gezögert, zu unterschreiben, aus Sorge, dass mangels Haushaltsmitteln viele Lehrer auf der Straße stehen. Dann wäre dem BSG-Urteil formal genüge getan, kulturell und sozial bedeutete es eine Katastrophe. Aber: Vor zehn Jahren legte mir ein Patenkind schon einmal eine Petition vor: Raus aus den Honorarberträgen, rein in reguläre Angestelltenverhältnisse. Solche Warnschüsse wurden leider nicht gehört. Nun muss die Öffentliche Hand die Zeche bezahlen.

4.2

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Kurzfristig wird das Urteil dazu führen, dass viele Leute Arbeit verlieren, weil Schulen es nicht leisten können, von heute auf Morgen alle Honorarkräfte fest anzustellen. Ich unterstütze diese Petition, weil der klarste Weg um sicherzustellen, dass Lehrer ihre Aufträge nicht verlieren, die sofortige Umwidmung von Notgeldern ist, um den Schulen die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit sie die zusätzlichen Kosten für die Einstellung so vieler Lehrer wie möglich tragen können.

4.0

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Wo sollen Kinder Musik lernen und schätzen lernen wenn nicht in den Musikschulen? Musik Bilder aus, Musik trägt in anderen Welten, Musik belebt. Jetzt soll wieder auf Kosten der Bildung gespart werden. Die Steuergelder, auch Steuergelder der Eltern, werden mal wieder aus der sozialen Umfeld gestrichen. Genau diese Eltern, die Steuerzahler, müssen Geld in die Hand nehmen um woanders Musikunterricht für die Kinder zu kaufen. Bravo!!!

3.9

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barbara.leschke@gmx.de

Wir sind ein reiches Land. Deshalb ist es klar, dass Jede*r für seine Arbeit gut mit einer Festanstellung, bezahlt wird

3.0

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Es ist wichtig das die Musik und andere Künste erhalten bleibt, denn nicht nur Musikschulen sind davon betroffen. Des Weiteren würden die Preise für den Unterricht um einiges in die Höhe steigen, sodass sich den Unterricht nur noch die reichen Leute leisten können. Zumal viele Lehrer der Künste ohne Job darstellen würden und evtl. sogar anfangen würden vom Staat zu leben und Musikschulen schließen müssten…. es sind einfach wieder weiter Felsen, die einem in den Weg gelegt werden…..

2.5

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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Neues Contra Argument

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Die Petition sollte alle Musiklehrer*innen einschließen, nicht nur diejenigen, die an staatlichen Musikschulen unterrichten. Wir brauchen eine Gesetzesänderung, die es den Musikschulen erlaubt, Lehrkräfte als Freiberufler einzustellen, sonst bleibt der Musikunterricht nur der Elite vorbehalten. Die Menschen, die vom Herrenberger Urteil am meisten betroffen sind, sind die Armen, die sich den Musikunterricht nicht mehr leisten können.

2.5

1 Antwort

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"Honorarkräfte" standen nie im echten Wettbewerb zu Musikern, die nicht an Musikschulen unterrichten. Selbständige Musiker tragen alle Kosten und müssen ihre Preise an denen der Musikschulen orientieren. Diese Petition hilft nur Musikern mit Honorarverträgen, während freie Musiker außen vor bleiben. Wenn die Petition erfolgreich ist, würde Berlin etwa 160 Mio. € kosten. Dieses Geld sollte gerecht verteilt werden, sodass auch freie Musiker profitieren.

Quelle: Stephan, Schüler eines freien Musikers

0.5

3 Antworten

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