Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Naherholungsgebiet mit Bildungseffekt
Wir können nicht einen Garten nach dem anderen verkleinern oder ganz schließen, dann haben wir sehr bald nämlich keine mehr. Es macht auch keinen Sinn, in Großstädten stänig Grünflchen zu versiegeln (Fachterminus: Nachverdichtung), wenn dann in den Städten kein Mensch mehr gesund leben kann. Wir brauchen solche Grünflachen für das Mikroklima und ein Botanischer Garten ist zudem ein Naherholungsgebiet mit Bildungseffekt - damit unsere Kinder auch morgen noch Roggen von Weizen unterscheiden können.
Quelle: www.taz.de/!5309642/
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Ich wünsche meinen Ex-Kollegen und Kolleginnen im Karlsruher Botanischen Garten mehr Rückhalt aus der Bevölkerung, als dies im Saarland bei der Schließung des einzigen Landesgartens der Fall war. Ich hoffe, es gelingt, die Entscheidungsträger vor Ort auf die Bedeutung solcher Bildungsstätten aufmerksam zu machen. Im Saarland waren diese politischen Entscheidungsträger allesamt zu feige, sich den Garten überhaupt anzusehen, wohl um einem öffentlichen Statement auszuweichen... Nirgendwo sonst kann man die globalen ökologischen Zusammenhänge besser erklären als in Bot. Gärten.
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    Klima
Karlsruhe braucht Grün! In einer der wärmsten Städte im Land sind die Bewohner auf jedes bisschen Grün angewiesen. Hier ist dringend zurückhaltendes Bauen angesagt. Lasst das Grün.
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Hat sich schon mal jemand die Kornblumenstraße, in die der Botanische Garten angeblich verlagert werden soll, angeschaut? Da gibt es überhaupt keinen freien Platz! Wenn, dann gibt's höchstens an der Fraunhoferstraße ein Gelände, das aber als Grünfläche/Sportfeld genutzt wird und das auch kleiner ist als das des jetzigen Botanischen Gartens! D.h. er wird nach der Verlagerung nicht nur keine alten Pflanzen mehr haben, sondern auch deutlich anders konzipiert sein - Botanik im Reagenzglas, in der Petrischale, in der Samenbank! Nix mehr zum Schauen, Anfassen, Staunen und Spazierengehen !!!
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    "Grüne Stadt"
Jetzt im September ist die Karlsruher Presse voll des Lobes für das Konzept und die Vision "Grüne Stadt" von und für alle, nachzulesen in den BNN und im Kurier. Da ist von Naturschutz, Klimaschutz, von urban gardening, von Klimahäusern die Rede und Bürgerbeteiligung wird ausdrücklich gewünscht. Soweit die Theorie. Die Praxis in Karlsruhe sieht leider anders aus. Grosse Neubauten werden fix hochgezogen und die Natur und Botanik bleiben auf der Strecke. Jeder freie Platz wird zugebaut und manch ein Architekt hat seinen Beruf verfehlt, so hässlich sind die neuen Gebäude! Zweckbauten ohne Herz!
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    Urban Gardening
Was macht Städte lebenswert ? Dass sich eine (Groß)Stadt nicht nur durch Beton, Stahl und Glas auszeichnet wird besonders deutlich wenn man sich von anderen Perspektiven nicht grundsätzlich abwendet: http://www.bund.net/themen_und_projekte/nachhaltigkeit/suffizienz_gutes_leben/stadt_land_glueck/?tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=46&tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2016&tx_t3blog_pi1[blogList][month]=08&tx_t3blog_pi1[blogList][day]=17&cHash=888d31d4a609f555e759d5aefd62c8ce
Quelle: www.bund.net/themen_und_projekte/nachhaltigkeit/suffizienz_gutes_leben/stadt_land_glueck/?tx_t3blog_pi1[blogList][showUid]=46&tx_t3blog_pi1[blogList][year]=2016&tx_t3blog_pi1[blogList][month]=08&tx_t3blog_pi1[blogList][day]=17&cHash=888d31d4a609f555e759d5aefd62c8ce
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Der botanische Garten wird nicht aufgegeben, sondern (falls der zweite Bauabschnitt umgesetzt wird) in die Kornblumenstraße verlagert. Die Tschira-Stiftung wird zunächst drei Gebäude bauen, von denen eines dem KIT geschenkt wird, in den beiden anderen genießt das KIT Vormietrecht (und nach 100 Jahren gehen sie ebenfalls ins Eigentum des KIT über). Durch die neuen Gebäude kann das KIT auf teure Anmietungen an anderer Stelle verzichten und die Mittel stattdessen für seine Kernaufgaben Lehre & Forschung verwenden. Mitarbeitende & Studierende haben viel seltener weite Wege zwischen den Standorten.
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Dieser Anwohnerprotest aus der Hansjakobstraße hat jedes Maß verloren. Die Anwohner haben in ihren Einfamilienhäusern nicht realisiert, dass sie im Kerngebiet einer Großstadt wohnen. Der Bebaungsplan nimmt dabei bereits weit mehr Rücksicht auf ihre Anliegen und bietet mit 20 Metern(!) Abstand zur Grundstücksgrenze einen vielfach größeren Abstand als rechtlich notwendig wäre, uvwm.Jegliche Kritik dient nur dem Ziel, die Bebauung des Areals in einer städtischen Weise zu verhindern. Dies widerspricht den Interessen der Stadt, der Stadtplanung und des KITs und seiner Mitarbeitenden & Studierenden.
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