Das KIT und die Stadt Karlsruhe planen den Botanischen Garten des KIT am Adenauerring zu schließen und stattdessen 5 überdimensionierte Blöcke zu bauen, von denen nur einer vom KIT für Forschung und Lehre genutzt werden soll. Die Nutzung von 2 Blöcken überlässt man einem Investor für unklare Zwecke. Der Flächennutzungsplan sieht dagegen eine ausschließliche Nutzung für Universität, Forschung und Technik vor. Wir fordern, dass der Botanische Garten am Adenauerring vollständig erhalten bleibt und renoviert wird. Wir fordern, dass der aktuelle Bebauungsplanentwurf geändert wird und ein Architekturwettbewerb, der den Bot. Garten in den Mittelpunkt stellt, ausgeschrieben wird. Siehe www.gruenercampuska.de www.youtube.com/watch?v=nFDmuJhEso0

Begründung

Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie, dass das botanische Juwel in der Oststadt erhalten bleibt. Seine Exoten- und Forschungspflanzungen dienen uns als Naherholung, sie dienen der Durchlüftung der Oststadt und sie sind wichtiges Element in der Lehre im KIT und für viele Schulen. Der einzigartige grüne Campus Karlsruhe soll bleiben! Wir fordern natürlich eingebettete Bauten mit botanischen Biotopen ohne Hochhaus! Diese schaffen uns Bürgern und den Studierenden und Forschenden ein kreatives Umfeld und fördern den Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Initiative Grüner Campus Karlsruhe aus Karlsruhe
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  • Liebe Unterstützer,
    nachdem der Botanische Garten des KIT auf absehbare Zeit erhalten bleibt, werden die Aktivitäten der Initiative "Grüner Campus Karlsruhe" im gemeinnützigen Verein der "Freunde und Förderer des Botanischen Gartens des KIT e.V." fortgeführt. Ziel ist die Förderung der Botanik am KIT. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen: Die Besucherzahlen haben sich vervielfacht, die Veranstaltungen sind stark besucht und Führungsprogramme für Schulen wurden eingerichtet. Erstmals gibt es neben den Schautafeln zu den Projekten auch eine Sonderausstellung "Die grüne Apotheke!" vom 10.6. bis 30.9.2018.
    Wenn Sie also Interesse an den Aktivitäten des Vereins haben, auf der Webseite www.kit-garten-freunde.de können Sie sich zu Veranstaltungen anmelden oder dem Verein beitreten.
    Dies ist die letzte Mail des "Grünen Campus Karlsruhe" zur Petition. Wenn Sie Interesse an Informationen über Aktivitäten des Vereins haben, bitte melden Sie sich bei Jakob.Karszt@kit.garten-freunde.de.

    Bis auf Bald im Botanischen Garten des KIT
    Ihr Dr. Jakob Karszt

  • Liebe Unterstützer,
    nachdem über Monate hinweg Stadt, Land und KIT keinen Schritt in unsere Richtung getan haben, hat sich vor Kurzem nun die Tschira-Stiftung teilweise aus dem Projekt zurückgezogen: Sie erstellt nur den Geschenkbau für das KIT. Die beiden anderen Blöcke zur Vermietung an universitätsaffine Organisationen werden nicht von der Tschira Stiftung gebaut. Das KIT bleibt aber bei seinen Plänen, den Bot. Garten in die Kornblumenstraße zu verlegen. Sie seien so weit fortgeschritten und Mittel seien beim Land beantragt, so dass voraussichtlich bald ein den Bedürfnissen des Botanischen Instituts entsprechender Garten mit Gewächshäusern erstellt werden kann. Es bleibt offen, ob darunter Schauhäuser für die Öffentlichkeit sind. Auch bleibt offen, was mit dem Gelände und den "alten", lt. KIT nicht renovierungsfähigen Gewächshäusern geschieht. Zunächst ist Zeit gewonnen, da keine Finanzmittel für Bauten im Gelände des Bot. Gartens am Adenauerring zur Verfügung stehen. Trotzdem wünscht sich das KIT, dass der jetzige B-Plan-Entwurf möglichst schnell vom Gemeinderat verabschiedet wird. Ob das geschieht, entscheidet sich im Herbst.
    Wir vom Grünen Campus meinen allerdings, dass gerade jetzt für das KIT /Land und die Stadt die Gelegenheit besteht, ein überzeugendes, nachhaltig grünes Konzept in einem Architekturwettbewerb zu erarbeiten. Nur auf diese Weise kann man einen überzeugenden städtebaulichen Entwurf im Dialog mit der Bevölkerung finden. Auf diese Weise könnte man unter Nutzung der Schauhäuser auch eine Idee des KIT verwirklichen, nämlich eine echte Begegnungsstätte zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Bevölkerung zu schaffen. Ein verabschiedeter B-Plan würde nur zum Hindernis werden und die Möglichkeiten für einen Architekturwettbewerb erheblich einschränken.
    Jakob Karszt und Günter Ketterer

  • Nach dem mit großer Mehrheit getragenen Auslegungsbeschluss des Gemeinderats zum Bebauungsplan KIT Campus Süd sind nun als Bürger aufgefordert, Einsicht zu nehmen und Ihre Stellungnahme bis zum 30.6. abzugeben. Die Planer von KIT und Stadt sowie die Gemeinderäte haben unser Anliegen zum Erhalt des Botanischen Gartens des KIT trotz vieler Symphatiebekundungen nicht im B-Plan berücksichtigt. Sollte der jetzige B-Plan unverändert umgesetzt werden, wird bereits im ersten Bauabschnitt das Freigelände des Botanischen Gartens des KIT überbaut. Ihren Einspruch zum B-Plan können Sie bei www.karlsruhe.de/b3/bauen/bebauungsplanung/plaene/kitcampussued einreichen. Wenn Sie ihn auch uns über info@gruenercampuska.de bis 26.6. zusenden, werden wir ihn ggf. in unserer Stellungnahme berücksichtigen. Jede Meinungsäußerung und Stellungnahme nützt! Was auf dem Ersatzgelände in der Kornblumenstraße gebaut wird, wurde vom KIT noch nicht veröffentlicht.
    Noch ein Hinweis: Inzwischen ist der gemeinnützige Verein der Freunde des Botanischen Gartens des KIT gegründet. Kommen Sie zur Auftaktveranstaltung am Samstag, den 17.6. zum Soirée um 18.00 Uhr – ca. 20.30 Uhr. Bei einer Pflanzenführung und einer Lesung können Sie das einzigartige Ambiente des Gartens genießen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Melden Sie sich an unter www.botanik.kit.edu/garten/90.php.
    Eine Beitrittserklärung zum Verein liegt bei. Die Vereinssatzung erhalten Sie von kontakt@kit-garten-freunde.de.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Jakob Karszt

Pro

Wir können nicht einen Garten nach dem anderen verkleinern oder ganz schließen, dann haben wir sehr bald nämlich keine mehr. Es macht auch keinen Sinn, in Großstädten stänig Grünflchen zu versiegeln (Fachterminus: Nachverdichtung), wenn dann in den Städten kein Mensch mehr gesund leben kann. Wir brauchen solche Grünflachen für das Mikroklima und ein Botanischer Garten ist zudem ein Naherholungsgebiet mit Bildungseffekt - damit unsere Kinder auch morgen noch Roggen von Weizen unterscheiden können.

Contra

Der botanische Garten wird nicht aufgegeben, sondern (falls der zweite Bauabschnitt umgesetzt wird) in die Kornblumenstraße verlagert. Die Tschira-Stiftung wird zunächst drei Gebäude bauen, von denen eines dem KIT geschenkt wird, in den beiden anderen genießt das KIT Vormietrecht (und nach 100 Jahren gehen sie ebenfalls ins Eigentum des KIT über). Durch die neuen Gebäude kann das KIT auf teure Anmietungen an anderer Stelle verzichten und die Mittel stattdessen für seine Kernaufgaben Lehre & Forschung verwenden. Mitarbeitende & Studierende haben viel seltener weite Wege zwischen den Standorten.