Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Lösungsvorschlag
Also ich sehe in der gesamten Debatte einen einzigen vernünftigen Vorschlag. Die Tabelle endet, wenn ich das alles richtig lese, bei einem Bruttofamilieneinkommen von mehr als 4.000 Euro Brutto. Damit ist der Höchstbetrag fällig. Es gibt aber doch viele Eltern bei denen jeder Elternteil schon mehr als 4.000 Euro monatlich verdient. Da sind doch die Leute die sich auch höhere Beiträge wirklich leisten können. Es müssen zusätzliche Stufen eingeführt werden, dann können die Gering- und Normalverdiener auch entlastet werden und vielleicht gar keine Erhöhung bekommen. Hier ist doch die Lösung.
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    Ehegattensplitting abschaffen
Ich bin dafür das Ehegattensplitting abzuschaffen und das frei werdende Geld dann zu 100% den schulischen und vorschulischen Einrichtungen zukommen zu lassen. Ich denke es sind sich hier doch alle einig dass es ausschließlich um das Wohl der Kinder geht.
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    Gebührenhöhe
Es wäre wünschenswert eine sachliche Debatte zu führen. Die Gebühren für Kinder ab drei Jahren liegen derzeit zwischen 97€ für einen 5-Stunden-Platz bei einem niedrigen Einkommen bis 195€ für einen 8-10-Stunden-Platz bei höheren Einkommen. Für unsere Familie bedeutet es, 2020 für ein Kind genausoviel zu zahlen, wie 2016 für zwei Kinder. Eine derartige Erhöhung der Gebühren ist in meinen Augen erst einmal recht ungewöhnlich und sollte zumindest hinterfragt werden können.
Quelle: www.kita-stadt-idstein.de
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    Höhere Einkommensgrenze
4000 € Brutto Gesamteinkommen und man muss den Höchstsatz zahlen. D.h. 2000 Brutto pro Elternteil. Das verdient eine Reinigungskraft bei der Stadt. Es kann doch nicht sein, dass z.B. eine Reinigungskraft und ein Maurer das gleiche zahlen müssen, wie z. B. eine Anwältin und ein Pilot in Idstein. Wir geben unsere Tochter in die Krippe, weil das Einkommen von einer Person nicht reicht. Wenn ein Elternteil genug verdient, dass nur einer arbeiten muss, dann muss das Kind ja auch nicht mit einem Jahr in die Kita.
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    Auch jetzt schon zu hohe Gebühren!
80 € für ein Mittagessen, egal ob das Kind 1 Jahr oder 6 Jahre alt ist + momentan 358 € für einen 6,5 Stunden Krippenplatz. Das finde ich jetzt schon heftig!
Quelle: Andrea
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Man sollte nicht vergessen, dass eine Mutter sich nicht immer nur über die Erziehung definiert, sondern dass eine Zufriedenheit und Erfolg im Beruf ( und damit meine ich nicht den finanziellen!) sehr zur Harmonie in der Familie beitragen kann. Wenn dies aufgrund zu hoher Gebühren nicht möglich ist, leiden auch die Kinder! Einkommensstaffelung wäre gut, nur diese drastische Erhöhung fühlt sich nach Abzocke an. Da muss nachgebessert werden!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Wer schröpft denn hier wen?
Habe mir die Beitragstabellen angesehen: Nehme mal mittlere Werte an. Einkommen bis 4000 Euro, ab 3 Jahre, bis 10 Stunden Betreuung. Das kostet 160 Euro im Monat. Ca.180 Stunden Betreuungim Monat. Eine Stunde kostet die Eltern somit 88 Cent pro Stunde.Nach 2 Erhöhungen je 15% sind es 1 Euro und 18 Cent für eine ganze Stunde. Und da will uns die Petention glauben machen Eltern würden geschröpft? Bei 1,18 Euro? Die Verpflegungskosten würden zu Hause auch anfallen, mindestens in gleicher Höhe. So sind die Fakten und jetzt kann sich jeder selbst ein Bild machen wer hier wen schröpft.
Quelle: Einzig die Tatsache dass es nicht für Eltern mit noch höheren Einkommen eine oder zwei weitere Stufen gibt sind wirklich zu bemängeln. Man sollte zwei weitere Stufen einführen dem auch hohe Einkommen angemessen belastet werden, das wäre fair und sozial gerecht.
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    Verdrehte Tatsachen
Sie verdrehen die Tatsachen. Die Kosten für die Kita entstehen doch in der Regel weil beide Eltern arbeiten wollen und dann keine Zeit für die Kinder bleibt. Die Eltern werden also nicht geschröpft, wie Sie es gerne darstellen wollen. Sie sind die einzig logsche Konsequenz aus dem Handeln der Eltern. Bitte lassen Sie und doch mal wissen wie hoch die Gebühren überhaupt sind, wie soll man denn sonst beurteilen können ob Sie zu hoch sind?? Wann wurden die Gebühren zuletzt erhöht? Aus einer anderen Petition hier hat mal gelernt dass das vor vielen Jahren der Fall war und die Erhöhung angebracht.
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    6 Einkommensstufen einführen
Hier fragt einer: Wer schröpft hier wen? Provokant, aber nicht unberechtigt. Es sind diejenigen Eltern die wirkich gut verdienen und die Schröpfen nicht nur die Gemeinschaft, sondern in erster Linie Eltern mit niedrigen Einkommen, denen die Beiträge wirklich weh tun. Ich bin auch dafür bis 6 EInkommensstufen einzuführen. Wer nur 500 Euro im Monat übrig hat, den schmerzen die Gebühren, wenn eine Familie aber 5000 und mehr übrig hat, dann tun auch doppelte Gebühren nicht wirklich weh. Das kann nicht sein !
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    80 Euro Essensbeitrag für einen ganzen Monat ist den Eltern schon zu viel ?!
Viele Fakten haben Sie nicht genannt. So weiß zum Beispiel niemand wie hoch die Beiträge aktuell sind. Einzig der Essensbeitrag beträgt für einen ganzen Monat 80 Euro. Da denkt man man liest nicht richtig. 80 Euro, damit kann man ein Kind bei weitem nicht einen ganzen Monat zu Hause verpflegen. Und da fühlen sich die Eltern geschröpft? Na, sehr seltsam. Bitte nennen Sie doch mal aktuelle Beiträge, sonst kann niemand beurteilen ob die Erhöhungen angebracht oder überzogen sind.
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    Guter Deal für die Eltern
Wenn ich das alles so gelesen habe, gewinne ich den Einduck dass die Eltern vergessen welche immense Leistung sie zu einem wirklich günstigen Beitrag bekommen. Im Durchschnitt dürften sie doch ein mehrfaches davon verdienen, eben weil es diese Einrichtungen gibt. Ich denke auch nach den Erhöhungen ist das noch immer ein sehr guter Deal, zu Gunsten der Eltern und Ihrer Kinder und es geht ja auch nur um ein paar wenige Jahre. Ich bin deshalb PRO Erhöhung der derzeit sehr niedrigen Gebühren.
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