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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Ein reduzierter Beitrag für bereits immatrikulierte Studenten erwünscht
Bei der Dozentenvollversammlung soll vorgeschlagen werden, den Betrag der eingeführten Studiengebühren ca. 500 Euro pro Semester zu halten. Die Summe von 1800 Euro, die der Rektorat mit Senat kurzfristig entschlossen hat, ist im Vergleich zu den Studiengebühren an den anderen Hochschulen in Deutschland hoch. Auch wenn dieser Betrag notwendig ist, um die Erziehungskosten der HMT Leipzig zu decken, wäre es maßgebend, für die bereits immatrikulierte Studenten einen reduzierten Beitrag in der Höhe von 500 Euro zu setzen.
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    Verlängerung der Frist zur Petition ist gewünscht!
Ich fürchte mich, dass diese Petition für meiste BRD-Bürger zu spät bekannt geworden ist und schlage daher vor zu beantragen, die Frist der Petition um ein Monat zu verlängern. Knapp 2 % oder weniger (< 1000) für benötigte Unterschriften (50000) ist zu wenig. Wichtig wäre jedoch auch durch Debatte und Kommentare zu wissen, wie die BRD-Bürger, vor allem in Leipzig und Sachsen zur Einführung der Studiengebühren denken.
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    Sabine von Schorlemer, Sachsens Wissenschaftsministerin.
Zitat: Gebühren für Studenten, die nicht aus EU-Ländern kommen, sind nach dem neuen Hochschulfreiheitsgesetz in Sachsen prinzipiell möglich. Allerdings ist das an Auflagen wie das Stipendienprogramm geknüpft. Gebühren könnten nur bei Neuimmatrikulationen eingeführt werden, sagte von Schorlemer. Eine Verunsicherung der immatrikulierten Studierenden, so wie dies derzeit stattfindet, ist nicht akzeptabel und kann nicht hingenommen werden.? Von Schorlemer zufolge hat HMT bis jetzt noch nicht alle notwendigen Schritte für eine Gebührenerhebung veranlasst. ?Weder gibt es eine ordnungsgemäße Gebührenordnung noch ein bestätigtes Stipendienprogramm.? Sie erwarte, dass die Hochschule ihrer Verantwortung gerecht werde, die Gebühren sozialverträglich zu gestalten.
Quelle: LVZ Online
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    Bildung darf nicht nur für Bildungsinländer möglich sein
Ich würde es für unethisch halten, dass eine willkürlich gezogene Grenze genutzt wird, um benutzt Menschen von unserem Bildungssystem auszuschließen. Herkunft darf nicht entscheidend sein, wenn jemand hier studieren möchte. Diese gebildeten Individuen profitieren nicht nur von unserer Gemeinschaft. Wir profitieren auch von ihnen und den Fertigkeiten und der Kultur, die sie mitbringen. Am universitären Zusammenleben wachsen so nicht nur die "fremden" Studierenden, sondern auch die "einheimischen". Dieses Land ist aufgrund der Armut anderer Länder unanständig reich, was wir nicht mit geistiger und kultureller Armut begleichen müssen sollten. Wer in der Regel allein und mit (eingeschränkten) Sprachfertigkeiten hierher kommt, verdient unsere Unterstützung und sollte nicht finanziell belastet werden. Denn neben den Uni-Kosten kommen auch ganz gewöhnliche und profane Lebenskosten auf die Studierenden zu, die oftmals hier nicht oder nur begrenzt arbeiten dürfen. Geld mit Bildung aufzuwiegen ist unmoralisch und spießbürgerlich.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Für die Ausbildung der HMT benötigt man rund 20000? pro Student pro Jahr. Uni in Österreich kassieren daher seit Jahren die Studiengebühren nur von Ausländern. Dennoch wollen viele Musikstudenten lieber in Deutschland oder Österreich studieren. Die Situation gefährdet den Betrieb der HMT in Ländern, wo man weniger Zuschuss der Regierung erhält. HMT Leipzig hat für SS2013 keine Studenten aufgenommen. Um weitere Studenten aufzunehmen, ist die Einführung der Studiengebühr leider unvermeidbar.
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    Musikstudium ist keine Voraussetzung für die Tätigkeit als Musiker
Ein abgeschlossenes Musikstudium ist nicht unbedingt eine Voraussetzung dafür, als ein professionaler Musiker erfolgreich tätig zu sein. Leistungen bei den internationalen Wettbewerben sind für eine Solistentätigkeit viel wichtigere Voraussetzung und dies schafft man oft bereits vor und während des Studiums. Staatsexamen für Musikpädagogik, die für die Lehrertätigkeit notwendig ist, erhält man auch im Lehramt-Studium und Institut für Musikerziehung an manchen Universitäten (z. B. Uni München).
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    Stipendien sind zur Selbstkontrolle nützlich!
Die Methode, grundsätzlich die Studiengebühren zu verlangen und eventuell für die einzelnen notwendigen Fällen Stipendien zu verleihen, hat der Vorteil, für die Studierende eine Gelegenheit zu bieten, eigene Leistung, den Studienziel und die finanzielle Situation zu überprüfen. Bei den gebührenfreien Studien gibt es Neigung, dass die Studenten wenig zielbewusst werden.
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    Eine bestandene Aufnahmeprüfung bietet keine ausreichende Voraussetzung zur Befreiung der Studiengebühren!
Einige Studenten behaupten, als ob die bestandene Aufnahmeprüfung eine ausreichende Voraussetzung für die Qualitätsbestätigung zur Befreiung der Studiengebühren wäre. Doch keine der professionalen Musikausbildungsstätten genehmigt für alle Studenten solche großzügige finanzielle Unterstützung. Für die Befreiung der Studiengebühren bzw. Stipendium benötigt es weitere Qualifikation und Auswahl.
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    Vernünftige neue Regelung
Ich finde das neue Gesetz sehr richtig und notwendig. Es ist doch nicht einzusehen, warum der deutsche Steuerzahler wohlhabenden nicht EU-Bürgern das Studium bezahlen soll! Für die, die sich ein Studium in Deutschland nicht leisten können, wird es ein Stipendium geben. Was ist daran falsch? Wenn man als Deutscher im Ausland studieren möchte, muss man auch erhöhte Studiengebühren zahlen. In Großbritannien gibt es schon sehr lange diese Regelung, dort haben sich dadurch die Bedingungen und die Qualität der Unterrichte für alle verbessert. Besonders an Musikhochschulen ist das Studium durch die ganzen Einzelunterrichte sehr teuer, so dass die Gebühren gerade einmal einen kleinen Teil der tatsächlichen Kosten abdecken. Ein "Fachkräftemangel" kann bei Musikern auch kein Argument sein.
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