Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Wann fängt der Mensch mal endlich an, über seine eigenen Fehler nachzudenken, als es anderen Lebewesen in die Schuhe zu schieben. Für den Rückgang vieler z.B. Bodenbrüter ist die moderne Landwirtschaft verantwortlich zu machen und nicht Katzen, Hunde, Füchse usw., was durch viele Beobachtungen ubd Forschungen bewiesen ist. Es gab schon immer verwilderte Katzen, nie waren sie ein Problem, warum nun??
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Wenn nicht der Mensch, wer soll dann für den Rückgang vieler Tiere verantwortlich sein? Es sollte doch allgemein bekannt sein, dass es nie ein Gleichgewicht zwischen Jäger und Beute gibt. Mal ist der Jäger im Vorteil, da es genug Wild zu erlegen gibt, mal das Gejagte Tier, da die Feinde durch verringerte Geburtenzahl dezimiert wird oder wegen weniger Beute nur wenige Tiere überleben, wie auf einer Wippe, mal ist der eine oben, dann mal der andere.
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    Katzenschutz
Weil es auch anders geht! Auf Langeoog werden die Katzen eingefangen, kastriert und wieder ausgesetzt. Eine Gruppe engagierter Tierschützer hat sich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Langeoog, dem Tierschutz u.a. , des Katzenproblemes angenommen und eine faire Lösung für Alle gefunden. Freiwillige und Spender unterstützen diese Aktion. Das müsste für Borkum auch machbar sein. Es sei denn, denLeuten dort ist ihre Freizeit wichtiger als aktiver Tierschutz. Denkt auch an den Ruf als Ferieninsel... ich käme nicht mehr!
Quelle: meine Meinung
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Katzen oder auch Hunde zur Jagd frei zu geben ist das allerletzte.Gerne werden diese Tiere dafür verantwortlich gemacht, dass Wildtiere durch streunene Haustiere bedroht werden. Aber neueste Forschungen zeigen, dass die Landwirtschaft vielmehr für den Rückgang verantwortlich ist, als es Haustiere je sein könnten. Aber gerne wird das Argument vom jagenden Haustier von Jägern geäußert!
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Die Langeooger Katzen werden nach der Kastration wieder ausgesetzt, das ist richtig. Sie werden aber auch - um eine Sozialisierung an die Menschen zu unterstützen- weiter gefüttert und auch medizinisch versorgt, somit wird auch das Wildern zur Nahrungsbeschaffung reduziert... Wir denken hier durchaus weiter als nur bis zur nächsten Strassenecke. Jegliches Engagement basiert auf Freiwilligkeit. Spendenaktionen und Tierpaten - besonders das ausgeprägte Verantwortungsbewusstsein aller beteiligten Tierschützer lässt diese Unternehmung zum Schutz der Langeooger Katzen gelingen.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Die Katzendichte auf Borkum ist sehr hoch. Wenn man alle Katzen einfangen, sie kastrieren und sie dann wieder frei lassen würde, würde das Problem über Jahre weiter bestehen. Hinzu kommt, dass ständig neue Katzen von Menschen ausgesetzt werden, die dass Problem weiterhin verschärfen würden. Es gibt leider keine andere Möglichkeit als die Katzen zu beseitigen.
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Die Aufregung ist vollkommen überraschend und nur schwer nachvollziehbar. Warum erregen sich Tierschützer nicht, wenn aus vergleichbaren Gründen Ratten umgebracht werden. In jeder Stadt gibt Bekämpfungskampagnen, die Tausenden von Ratten das Leben kosten. Warum regt darüber kein Tierschützer auf? Hat eine Katze einen höheren ethischen Wert als eine Ratte? Die Disskussion wird seitens der Tierschützer nur emotional geführt. Das ist vor dem Hintergrund der präkären Gefährdungssituation vieler Wildtierarten die falsche Herangehensweise.
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Es ist schon bemerkenswert, dass lediglich zwei Personen von Borkum unterschrieben haben. Offensichtlich wissen die Borkumer, dass es auf ihrer Insel ein handfestes Problem gibt und dass die Borkumer Jägerschaft im Rahmen der rechtlichen Vorgaben ihrer Hegeverpflichtung nachkommt. Die meisten Unterstützer kommen aus Großstädten. Wahrscheinlich ist die Mehrheit dieser Menschen noch nie auf einer ostfriesischen Insel und kennt damit die dortigen Verhältnisse nicht.
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Wenn man sich die Kommentare der Petionsunterzeichner ansieht, bekommt man den Eindruck, dass sich diese Menschen gar nicht mit der Problematik auseinandergesetzt haben, die diesem Naturschutzprojekt zugrunde liegt. Hier wird reflexartig eine Petition unterzeichnet ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein. Wenn das Projekt kippt, dann fressen die noch verbliebenen Katzen die Küken von hochbedrohten Vogelarten. Einige von Ihnen stehen in Niedersachsen kurz vor dem Aussterben. Es wird das Erlöschen der Bestände riskiert. Wollen das die Unterzeichner wirklich?
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Der Vorschlag vom Tierschutz streunende Katzen einzufangen, sie zu kastrieren und dann in Tierheimen zu halten, ist unrealistisch. Nach Schätzungen des Tierschutzbundes gibt es in Deutschland über zwei Millionen freilebende Katzen. Eine so große Zahl von Katzen kann man vielleicht noch einfangen, aber Platz in Tierheimen gibt es für diese Tiere nicht. Dieser Lösungsansatz kann nur fehlschlagen.
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Es ist mir unverständlich, warum so viele Menschen diese "unausgegorene" Petition unterschreiben. Der Text fordert andere Maßnahmen als den Abschuss zu ergreifen. Leider werden keine Alternativvorschläge gemacht. Die auf Borkum verwilderten Katzen sind teilweise vom Menschen vollkommen entwöhnt und leben sehr heimlich. Sie sind nicht vergleichbar mit Streunerkatzen in Großstädten. Weil sie so scheu sind, lassen sie sich nicht mit Fallen fangen. Der Abschuss ist die einzige Möglichkeit der Problemlösung!! Die Petitionsbegründung sollten die Unterzeichner genau lesen. Es ist nämlich gar keine!
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Es sind doch genau diejenigen für die Misere der verwilderten Katzen auf Borkum und anderswo verantwortlich, die jetzt in einem teilweise beleidigenden und verletztenden shitstorm über die Stadt Borkum und seine Bewohner, die Nationalparkverwaltung, Naturschützer und die Borkumer Jägerschaft herfallen. Wer setzt diese Tiere aus und erzeugt damit das Problem? Katzenhalter und sogenannte Katzenliebhaber.! Die eigentliche Tierqüälerei ist es Katzen auszusetzen. Der Abschuss ist ein notwendige Maßnahme, weil die komplett verwilderten Tiere teilweise nicht mit Fallen zu fangen sind.
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Warum werden nicht die jenigen angeprangert, die für diesen Zustand verantwortlich sind? Nämlich die verantwortungslosen Katzenhalter! Es ist ja nicht nur auf Borkum so, auch hier in Schwerin muss mann aufpassen wenn im EG die Balkontür offen steht, dass nicht so ein Streuner das Schnitzel vom Küchentisch stiehlt. Wie groß wäre wohl das Geschrei wenn in gleicher Zahl streunende Hunde da wären.
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