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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Uni ist ein Magnet für Saarländer und Nicht-Saarländer. Mir ist in letzter Zeit positiv aufgefallen viele junge Leute in Saarbrücken zuhaben, die nur aufgrund des Studiums hergekommen sind.
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Mit 13 bin ich nach Saarbrücken gezogen und habe die bisher wichtigste Zeit meines Lebens in Saarbrücken verbracht. Seit zwei Jahren wohne ich jetzt wieder woanders und bin trotzdem stolz in Saarbrücken aufgewachsen zu sein und fahre gerne in die Heimat. Damit Saarbrücken langfristig attraktiv bleibt, ist die Uni ein entscheidender Faktor. Riesiege "Einsparerfolge" sind für uns kontraproduktiv.
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    Genug Geld im Land vorhanden, aber an falscher Stelle ausgegeben?
Ob im eher kleinen Saarland eine eigene Hochschullandschaft wirtschaftlich ist kann kaum die Frage sein, denn wenn das Saarland als eigenes Bundesland sinnvoll ist (wenn...), dann mit allem, was ein Bundesland braucht. Vor Kürzung der Fakultäten sollte eine Zusammenlegung mit dem Bildungsministerium RLP geprüft werden- da könnte man im Saarland (und RLP) genug sparen, um Bildung weiter ausreichend zu finanzieren! Ist vollständiger Föderalismus sinnvoller Luxus?
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Nicht jeder zukünftige Student zählt zu den Neuabiturienten. Die meisten Altabiturienten sind bereits im Berufsleben integriert & haben sich somit schon einen gewissen Standard aufgebaut. Sei es ein eigenes Haus oder sonstiges. Dies geschah aber mit dem Hintergrundwissen, den Traumberuf im Saarland an der Uni zu "erlernen". Im Falle der Fakultätsschließungen werden also all die benachteiligt, die sich ihr Leben bereits geordnet haben. Oder aber die, die es sich einfach finanziell nicht leisten können, aus dem Saarland wegzuziehen. Alle anderen werden dem Saarland den Rücken kehren, für immer.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Die Notwendigkeit des Sparens darf man ja gerne Hinterfragen. Nimmt man diese jedoch als gegeben an, spielen selbstverständlich finanzielle Aspekte eine Rolle. Warum sollten viele kostengünstige, da z.T. selbst finanzierende Fakultäten zum Wohle weniger kostenintensiver geschlossen werden? Außerdem halte ich den Absatz zur "Möglichkeit des sozialen und gesellschaftlichen Aufstiegs" für sehr fragwürdig im Hinblick auf einen scheinbaren Vergleich mit anderen Fakultäten, was mir nicht wesentlich besser als finanzielle Argumente erscheint.
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    Nicht mit der Gießkanne!
Fakt ist, dass das Saarland sparen muss. Selbstverständlich muss diskutiert werden wo. Weshalb sollte die Uni von den Sparzwängen ausgeklammert werden? Der Wissenschaftsrat empfiehlt nachdrücklich, nicht - wie zuvor so oft geschehen - mit der Gießkanne in allen Fakultäten zu spaten. Das träfe dann auch die leistungsstarken Fachbereiche und die Wissenschaftler könnten bald nicht mehr interantional mithalten. Also: Stärken stärken und diskutieren, welche Bereiche zurückgefahren werden können.
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Ein Bundesland was so groß ist wie ein Landkreis in anderen Flächenländern kann sich nicht den Luxus leisten ein solch umfassendes Bildungssystem zu unterhalten. Fakt ist: Es muss gespart werden. Alternativ könnte man Bildung auch über Studiengebühren finanzieren. Dies wurde aber auch nicht gewollt. Also muss man sich auch mit Kürzungen am System abfinden.
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