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Jetzt ist die Katze aus dem Sack: auf der Rektoratssitzung vom 11.04.14 wurde wohl beschlossen, dass das Collegium musicum aufgelöst und die Stelle des akademischen Musikdirektors abgeschafft wird. Stattdessen werden die Ensembles als Vasallen direkt Frau Stadlers Kulturforum unterstellt und eine "ausgewiesene Künstlerpersönlichkeit" als "Chor- und Orchesterleiter" eingesetzt. Es sollte einen nicht wundern, wenn der neue Leiter der vom Rektorat immer schon favorisierte Kandidat ist. Das ganze Berufungsverfahren würde sich dann als Farce entpuppen, um die Studenten schlecht dastehen zu lassen
Quelle: www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/085-2014//www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/085-2014" rel="nofollow">www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/085-2014
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20 Jahre im Collegium Musicum und im Akademischen Orchester waren für mich die einmalige beglückende Chance, mit Studenten aller Fakultäten gemeinsam auf hohem Niveau zu musizieren. In vielen Konzerten in Bonn und auf Reisen in alle Welt haben die Ensembles des CM Bonn und die Universität würdig repräsentiert. Das CM ist für Generationen Kristallisationspunkt für internationalen Uni-Austausch und unzählige Freundschaften! DIes alles zu gefährden wäre das größte denkbare Armutszeugnis meiner Alma Mater! Ich bitte alle Beteiligten dringend, den Fortbestand des CM zu sichern!
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    Beethovenstadt ? Proifilbildung?
Ich habe unterschrieben, weil: Als Mutter eines ehemaligen Musikers des Collegium musicum habe ich zahlreiche Konzerte miterleben dürfen und war jedesmal begeistert! Das hohe Niveau der Aufführungen, die Vielseitigkeit des musikalischen Repertoires, das persönliche Engagement und die Hingabe aller Musiker zur Musik haben mich immer beeindruckt und tun es auch heute noch. Unfassbar, dass das Direktorium sich diesen Argumenten verschließen will. Und das in der Beethovenstadt-Bonn, die sich als solche ja weiter profilieren will. Wie passt das zusammen? Es wäre eine Schande! Ich hoffe auf ein sc
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Mehr als Musik!
Ich habe vor vielen Jahren in Bonn studiert. Der Chor hat mir damals den "Blick über den Tellerrand" der wissenschaftlichen Arbeit ermöglicht, mir die wunderbaren und lebens-wichtigen Dimension der Kultur erschlossen. Diese Erfahrung den heutigen Studenten zu nehmen, halte ich für grundfalsch und sogar verantwortungslos!
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Ich bin erstaunt und entsetzt, wie leichtfertig - neben der Musik - die anderen positiven Aspekte einer studentischen musikalischen Erziehung übersehen werden; diese fördert das Konzentrationsvermögen, die Disziplin, das Durchhaltevermögen über mehrere Stunden, das Gemeinschaftsgefühl, die Erfahrung, dass Anstrengung lohnt und Spaß macht. Die Haushaltsmittel sind vom Steuerzahler bereitgestellt, auch die Räume der Uni. Ich empfinde es als eine Verhöhnung des Steuerzahlers, selbst die Probenräume zu entziehen. Auch die Uni-Verwaltung hat nur vom Volk verliehene (beschränkte) Vollmachten!!!
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Die Uni Konzerte sind auch wichtig für den Zusammenhalt Uni / Bevölkerung. Dort treffen sich von der Schuhverkäuferin bis zum Minister a. D. alle Bevölkerungskreise. Die Hemmschwelle zur Hochkultur, wie z. B. bei der Oper, ist aufgehoben. Ganz neue Kreise finden erstmals einen Zugang zur klassischen Musik. Deshalb sind die Uni Konzerte wichtiger Teil der Bonner Kultur.
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