Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Inklusion bedeutet, Barrieren gesellschaftlicher, institutioneller u. struktureller Art zu beseitigen. Eine grundsätzliche gleichberechtigte Teilhabe u. Zughörigkeit für alle Kinder in Bildungseinrichtungen ist durch ein inklusives Bildungssystem umzusetzen. (UN-Behindertenrechtskonvention) Um nicht nur ein "dabei sein", sondern ein "mittendrin" für Kinder mit Unterstützungsbedarf zu ermöglichen, bedeutet es in der Praxis:Jedes Kind muss die individuelle Unterstützung (z.B. Schulbegleitung) erhalten, die es benötigt. Sonja Schröder, Wunstorf
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natürlich PRO, habe selber tochter mit autismus und ohne begleitsperson würde das unmöglich sie fördern in der schule..
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    Inklusion ist der richtige Weg
Wer sagt, dass Inklusion den Lernrhythmus der Nichtbehinderten stört, versteht das System überhaupt nicht. Es wird auch in den wenigsten Fällen z.B. ein Kind mit Down Syndrom das Abitur schaffen. Hier geht es darum Menschen nicht mehr auszugrenzen. Als Baby Boomer habe ich fast nie Behinderte im Alltag kennenlernen können, weil diese immer an speziellen Einrichtungen unterrichtet wurden und musste mich erst mit meinen eigenen Kindern damit auseinandersetzen. Keine Frage, Inklusion fördert das Sozialverhalten aller, aber hier in Deutschland wird es völlig falsch umgesetzt.
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Wann verstehen Politiker und auch einflussreiche Menschen aus der Wirtschaft endlich, dass nur in der Bildung (aller) unserer Kinder unsere Zukunft liegt?!!!!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Soziale Inklusion ---nur--- außerhalb des Regelschul-Lernprzesses sinnvoll
Auch jeder geistig behinderte Mensch hat Anspruch auf eine seines Leistungsvermögens entsprechende Bildung, wobei dies nur in einer d. Behinderung entsprechenden Sonderschule mit speziell ausgebildeten Lehrkräften optimal umgesetzt werden kann. Geistig behinderte Menschen d. Leistungsanforderungen einer Regelschule zu unterwerfen bedeutet Senkung d. Unterrichtsniveaus u. gleichzeitig psychische Folter f.d. Lern-Behinderten u. d. übrigen Mitschüler im Klassenverband. Es ist wohl anerkennenswert, wenn Eltern bestes für ihr benachteiligtes Kind wollen, tatsächlich quält bzw. langweilt es sich.
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