Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Starke Verkehrsprobleme in der Lochnerstraße und Flächenverbrauch
Allein im bereits bestehenden Baugebiet "Lochnerstraße" sind von 14 im Jahre 1995 ausgewiesenen Bauplätzen bisher nur 8 Bauplätze bebaut. Weitere 6 Bauplätze können jederzeit durch die Besitzer bebaut werden (was ihnen natürlich auch zusteht). Jedoch sind diese zukünftigen Bewohner mit ihren Fahrzeugen noch gar nicht in der aktuellen Verkehrsproblematik in diesem Ortsteil berücksichtigt. Wenn nun noch einmal 7 weitere Bauplätze zusätzlich erschlossen werden sollen, stellt dies für die Anwohner eine sehr starke Verschärfung der bisherigen Probleme dar.
Source: Bebauungsplan "Lochnerstrasse" der Gemeinde Kümmersbruck aus dem Jahr 1995
1 Counterargument Show
Es wäre es extrem kurzsichtig, eine Waldfläche im Siedlungsbereich nicht zu schützen. Die kühlende Wirkung einer Waldfläche wird einmal durch die Verdunstung der Pflanzen selbst und ihre Schattenwirkung bedingt, aber auch durch den offenen lockeren Waldboden, der große Mengen Wasser speichern und auch wieder verdunsten lassen kann. Eine nachträglich gestaltete Grünanlage kann von der Bodenstruktur niemals an natürlich gewachsenen Waldboden heranreichen, Bäume mit dieser Klimafunktion brauchen mindestens 40 Jahre zum Wachsen.
Source: Klimafunktion des Waldes
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    Aktives zugehen auf Eigentümer der Freiflächen
Denken sie doch alle mal im größeren Rahmen! Alle schreiben hier die Umwelt retten? Das wird Kümmersbruck nicht schaffen, nicht einmal Deutschland. Aber dennoch sollte man nirgends hinbauen, wenn man noch ein paar Hektar freie Fläche andererorts hat. Es sollte von Seiten der Politik ein Kommando losgeschickt werden die aktiv die Eigentümer der Freiflächen ansprechen und erst wenn diese tatsächlich nicht verkaufen wollen, dann kommt eine Bebauung in Betracht.
6 Counterarguments Show
Ich will nicht, dass hier Häuser gebaut werden. Dann sehe ich von der Terrasse aus den Wald nicht mehr. Auch anderen Nachbarn geht es so, wir fühlen uns dann stark eingeschränkt was uns Lebensqualität nimmt. Und die Häuser sind dann auch nicht mehr so viel wert, weil dann ist es nicht mehr so ruhig.Und wir müssen auch an die Bauern denken, wenn man ihnen die Äcker wegnimmt dann können sie weniger anbauen. Deswegen demonstrieren sie ja in Berlin! Manchmal komme ich mir vor wie in einem schlechten Film.
3 Counterarguments Show
    Vergleich mit anderen Orten
In unserer schönen Landeshauptstadt München ist es, mitunter weniger Ausnahmen, verboten auf dem Landschaftsschutzgebiet überhaupt zu grillen und in Kümmersbruck wird auf einem Landschaftsschutzgebiet sogar gebaut. Soll DAS doch bitte einmal jemand verstehen!
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Contra

What are arguments against the petition?

    Naturpark e.V. selbst baut mitten im Hirschwald
Mitten in den Hirschwald wird gebaut! Und zwar vom Naturpark Hirschwald e.V. selbst. Es soll ein Informationszentrum zum Hirschwald entstehen. Wenn die obersten Beschützer des Gebiets mitten in den Hirschwald bauen, unter den Augen und mit Zustimmung aller Bürgermeister und Institutionen, warum sollte dann am äußersten Rand nicht auch bebaut werden dürfen? Ich bin klar gegen die Petition und für eine vernünftige Bebauung und bin froh darüber, dass dieses Informationszentrum nicht auch auf so viel kaum begründbaren Widerstand stößt. Lasst uns vernünftig sein und bald neue Nachbarn begrüßen.
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    Landschaftsschutzgebiet 1965 vs. 2020
Das Landschaftsschutzgebiet wurde 1965 auswiesen und umfasst den vollständigen westlichen Ortsteil von Theuern (siehe https://www.protectedplanet.net/395587). Würde dies nicht bedeuten, dass eine Vielzahl der bebauten Grundstücke der besorgten Anwohner ebenfalls (unrechtmäßig?) als Bauplatz ausgewiesen wurden, obwohl diese inmitten jenes schützenswerten Landschaftsschutzgebiets liegen? Würde dies nicht weiter bedeuten, dass in Zukunft an keiner Stelle in "Theuern-West" jemals neue Bauplätze entstehen könnten? Das würde der Ortschaft Theuern langfristig schaden.
Source: www.protectedplanet.net/395587 & Geoportal Bayern
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    Schluss damit
Laut Naturschutzbund verschwinden pro Tag etwa 150 Arten für immer vom Planeten. Also knapp ein voller Pokédex der ersten Generation!!! Zum Wohl aller Tiere und Pokémon - Schluss damit... ...also mit dieser Petition. Denn durch die Bebauung einer nicht mal 5000qm großen, aktuell landwirtschaftlich genutzten Fläche geht nur ein sehr kleiner Lebensraum für dort lebende Tiere verloren, welcher zusätzlich durch geeignete Ersatzflächen ausgeglichen wird.
Source: Naturschutzbund
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    Regionaler Verhandlungspartner
Verkäufer ist kein ortsfremder Spekulant, sondern eine regional ansässige Genossenschaft, die das Gebiet schon vor Jahrzehnten gekauft hat und den Erlös für den Unterhalt von Kindergarten, Solidaritätsfonds, genossenschaftliche Altersvorsorge der Mieter und einer Stiftung zweckmäßig verwendet.
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