Kein Prosumer-Aufschlag: Faire Netzentgelte und Bestandsschutz für private PV-Anlagen

Petition richtet sich an:
Bundesnetzagentur, Große Beschlusskammer Energie sowie Bundesregierung und Deutscher Bundestag

5.357 Unterschriften

100 %
2.500 für Sammelziel

5.357 Unterschriften

100 %
2.500 für Sammelziel
  1. Gestartet 15.08.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Debatte

Neues Pro Argument

Pro

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

„Ich zahle bereits für Netzzugang, Bezug bis zur kW-Grenze und regelbare Einspeisung. Für eingespeiste kWh bekomme ich einen Cent-Betrag, Netzkosten schon abgezogen. Meine unbezuschusste PV-Energie verkauft der Netzbetreiber zu Marktpreisen weiter – auf Gewinnbeteiligung verzichte ich bereits. Statt Netzentgelte zu erhöhen, sollte der Netzbetreiber erst seine Rendite reinvestieren. Vorschlag: Warum nicht gewinnorientierte Netzbetreiber einfach zu Stiftungen machen?“

4.7

2 Antworten

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Eigentlich müssten wir Klein-PV-Anlagenbetreiber mit Überschusseinspeisung - also überwiegend Eigenverbrauch weniger Netzgebühren bezahlen. Der eigenverbrauchte Strom verlässt ja das Haus/Grundstück gar nicht und belastet somit die öffentlichen Netzte nicht. Diese Feststellung beruht auf meiner 25 jährigen Erfahrung als Klein-PV-Anlagenbetreiber.

4.5

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Soll ich dann in Zukunft auch die Mehrwertsteuer auf die selbst angebauten Lebensmittel zahlen? Oder Abwasser auf Regenwasser, welches ich sammle um den Garten zu bewässern? Das wird immer absurder.

4.4

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Kleinanlegern, Vertrauensschutz, Staffelung

Kleinanlegern werden erheblich benachteiligt. Anlagen mit weniger als 3 kWp und Netzbezügen unter 1000 kWh haben schon heute über Grundpreis und Messstellenbetriebsentgelt hohe Fixkostenanteile von 30% und mehr. Sie tragen also bereits überproportional zu den Netzkosten bei, teils sogar höher als Haushalte ganz ohne PV-Anlagen. Zudem ist der Vertrauensschutz für Anlagen, die in Vertrauen in die Gültigkeit des EEG errichtet wurden, nicht gegeben. Das Mindeste wäre eine Staffelregelung.

4.3

3 Antworten

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

virtuelle Kraftwerke

Die Pv Anlagen mit Batteriespeicher werden zu virtuellen Kraftwerken verbunden( zB Sonnen) und tragen zur Netzstabilisierung bei, stellen dezentral Energie zur Verfügung und verhindern damit Energietransporte über große Entfernungen und können bei intelligenter Vernetzung Kraftwerke einzusparen. Auch das Laden von Elektroauto wird durch solche Anlagen wirtschaftlicher und die Netze werden weniger belastet.

Quelle: Sonnen

4.2

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Netzbetreiber als Wirtschaftsunternehmen

Netzbetreiber sind Wirtschaftsunternehmen, in dem sie ein Netz für den Transport von Strom bereitstellen, aber Monopilisten! Aber, wo bleibt die Marktwirtschaft bei den Netzbetreibern? Wo ist das wirtschaftliche Risiko? Sie schöpfen den Gewinn ab und versagen beim Ausbau (z.B. Leitungskapazität, Smart-Meter). Als Haushalt versche ich meinen Strom-Verbrauch zu reduzieren, aber habe keine Möglichkeit dem Diktat des Netzbetreibers zu entfliehen. Und dies soll durch diese Regelung verstärkt werden!

4.2

1 Antwort

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Klimaziele außer Acht lassen

Ich habe mehr Netzbezug, als vor meiner PV Installation. Dank E-Auto und Wärmepumpe sind es 1000 kWh mehr auf meiner Stromrechnung. Für mich fühlt es sich, wie eine Strafe an. Wo bleibt da der Dank für unser Arrangement die Ziele im Verkehrsektor und Wohngebäudesektor näher zu bringen. Stand 25 wurde von 24 Milliarden Euro für die Verfehlungen ausgegangen, Mittlerweile liest man von bis zu 100 Milliarden Euro.

Quelle: Expertenrat für Klimafragen, Umweltbundesamt

4.2

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Holt euch die Kosten von denen, die in den letzten Jahrzehnten unter Nutzung der Stromnetz-Infrastruktur Milliarden verdient haben. Die Netzbetreiber haben über Jahre Rendite ausgeschüttet, statt ausreichend ins Netz zu reinvestieren – und jetzt sollen private PV-Betreiber über höhere Entgelte dafür aufkommen. Das ist die falsche Reihenfolge. Erst muss die erwirtschaftete Rendite ins Netz zurückfließen, bevor neue Kosten auf die Anschlussnehmer abgewälzt werden.“

4.2

2 Antworten

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Die Grundgebühr / der Grundpreis soll die Kosten für den Betrieb der Messstelle an sich decken, davon jetzt eine Pauschale für PV-Anlagenbetreiber abzuleiten, halte ich für falsch. Wenn PV-Anlagen-Betreiber (zu denen ich mich zähle) an den Netzkosten beteiligt werden sollen, dann sollten die üblichen Netzdurchleitkosten, wie sie für den Bezug im Strompreis enthalten sind, für die eingespeisten kWh berechnet werden, da dadurch das Netz belastet wird.

4.0

1 Antwort

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Als Betreiber einer kleinen Solaranlage vermeide ich viele Folgekosten. Ich wäre bereit einen Aufschlag auf die Netzkosten zu zahlen wenn die konventionelle Energieerzeugung auch ihre Kosten für Gesundheitsschäden, volle CO² Kosten und die weiteren Kosten für Umweltbelastungen zahlen würden. Wären die regionalen Stromnetze und Strompreise in Bürgerhand, sehe die Energieversorgung heute besser aus.

2.5

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Ungerecht

die Prosumerabgabe wäre mehr als ungerecht. Wir als Prosumer haben uns eine Wärmepumpe angeschafft und haben weitaus mehr Stromverbrauch als vorher. Nutzer von Balkonkraftwerken ohne Wärmepumpe aber mit e-Auto, die nichtmal Kfz-Steuer zahlen, nutzen tatsächlich kaum Strom aus dem Netz aber brauchen keine Prosumerabgabe zahlen. Das ist nicht gerecht. Die Überlegungen zur Prosumerabgabe sollte für alle verworfen werden.

0.0

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Weil die Netzkosten nicht durch private Eigenverbrauchsanlagen entstehen. Sondern durch die Windkraftanlagen im Norden und die Industrie im Süden. Sowie durch PV Großerzeuger ohne Speicher mit Volleinspeisung. Diese sorgen außerdem für erhebliche Redispatchkosten

0.0

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Weil die Erhöhung der Netzentgelte für Besitzer einer PV Anlage mit Eigenverbrauch ungerecht ist. Wir haben investiert um Energie umweltfreundlich zu erzeugen und diese selbst zu nutzen. Da wir dadurch weniger Verbrauch haben sollen wir mehr Netzentgelte zahlen obwohl wir die Netze weniger nutzen. Logisch wäre, dann auch Rentner, deren Kinder ausgezogen sind und dadurch kaum Verbrauch haben, ebenso belastet werden.Oder man stellt sich ein Bhkw ins Haus, lädt damit die Batterie und meldet Netz ab

0.0

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Mehr anzeigen
Neues Contra Argument

Contra

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Die Logik der Netzagentur ist falsch. Nur wegen einer PV Anlage verbrauche ich nicht weniger Strom aus dem Netz. Oft ist das verbunden mit weiteren Verbrauchern wie Wärmepumpe oder E- Auto, was den Bezug erhöht. z.B. heizt ein klassisches Einfamilienhaus mit Öl oder Gas und verbraucht 4000 kWh/Jahr. Ich brauche mit Wärmepumpe deutlich mehr Strom, erzeuge aber einen Teil mit PV-Anlage um den Mehrverbrauch zu reduzieren. Dennoch brauche ich auch 3000 kWh/Jahr. Und nun soll ich bestraft werden?

4.4

1 Antwort

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Netze gehören in die Öffentliche Hand. Gewinnstreben von Unternehmen behindert wo es nur geht.

3.8

Mitdiskutieren

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Faire Kostenverteilung

Wir Bürger mit PV-Anlage ziehen uns damit aus der Finanzierung des Netzumbaus zurück. Bürger in Miete oder ohne die finanzielle Möglichkeit, eine PV-Anlage anzuschaffen, können das nicht und müssen die Netzausbaukosten tragen. Wir haben 30kWp mit Speicher und E-Auto. Sind zu 80-85% autark und zahlen entsprechend weniger Netzgebühr. Der Netzausbau wird dadurch aber nicht billiger, wird nur auf weniger Energiemenge aufgeteilt. Die Netzgebühr steigt also enorm für andere, auch wenn ich profitiere.

Quelle: Bundesnetzagentur, eigene Meinung/Berechnung

3.1

1 Antwort

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Wird der Netzbezug um 60 - 80 % reduziert, werden weniger Netzentgelte bezahlt. Die Kosten auf Netzseite reduzieren sich aber nicht. Insofern ist die Grundüberlegung richtig. Eine feinere Unterscheidung (Speicher netzdienlich oder optimiert für Eigenverbrauch, Wärmepumpe, ...) wäre schön, verursacht aber wieder mehr Bürokratie. Insofern ist diese pauschale Lösung gut. Irgendwas um 7 € pro Monat sind bei zig-tausend Euro Investitionsvolumen irrelevant.

1.9

1 Antwort

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Die neue Regelung ist sehr vernünftig, denn sie beteiligt die PV-Betreiber (Prosumer) in angemessener Weise an den Netzkosten. Da auch Haushalte mit PV-Dachanlage - auch mit 60..80% "Autarkie" - weiterhin einen Anschluß an das öffentliche Stromnetz benötigen, aber wegen des wesentlich geringeren Strom-Bezugs diesen derzeit nicht hinreichend finanzieren, ist der Aufschlag auf den Netzkosten-Anteil berechtigt. Andernfalls bezahlen normale Stromkunden übermäßig viel.

1.5

10 Antworten

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Versagen in der Poltik

Ich finde es grundsätzlich falsch, mit Subventionen in der Wirtschaft zu handeln, um einer Gruppe von Menschen einen Kaufvorteil zu verschaffen. Genannt seien hier stellvertretend die Förderung der Solaranlagen und der Windräder, E-Autos, usw. Das hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun sondern beeinflusst den Markt negativ. Bei den Solaranlagen unnd den Windrädern dreht sich nun der "Wind'. Obwohll man es hätte wissen müssen! Man merkt, es ist keine stabile Komponente in der Stromerzeugung.

Quelle: Eigene Gedanken

1.0

1 Antwort

Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Mehr anzeigen

Mehr zum Thema Energie

32 %
1.900 Unterschriften
80 Tage verbleibend

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern