Pro

What are arguments in favour of the petition?

Die Ausgliederung nichttherapeutischer Leistungen in den Vivanteskliniken ist Teil einer seit 1990 beschleunigten Umverteilung von Besitz zu den Vermögenden durch konservative Politiker, vor deren Karren sich sogar linke Parteien spannen lassen. Wie hier im Kleinen ist diese Politik eine teure Hypothek, die von zukünftigen Generationen eingelöst werden muss. Der Widerstand der Betroffenen gegen Ausgliederungen ist berechtigt und sollte als Teil des Widerstands gegen eine Entwicklung verstanden werden, die die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland zunehmend in Frage stellen.
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Die Mitwirkung nichtärztlicher TherapeutInnen ist ein politisch ge-wollter Prozess. In der Struktur der Kliniken wird der gegenseitig verstehende Dialog heute beachtet und anerkannt bzw. ist das Verhältnis von Vertrauen und Deutung auf demokratische Weise erneuert. Zu befürchten ist, dass durch die ökonomisch begründete Spaltung in weiße Berufsgruppen und berufliche Schicksale die Bereitschaft zur Offenheit in jene Einstellung gegenüber dem anderen Menschen zurückschlägt, die so eminent auf den Erfolg einer sogenannten psychopharmakologischen Mitigierung setzte.
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Wir Patienten möchten von gut ausgebildeten und gut qualifizierten Personal betreut und behandelt werden. Eine Geschäftspolitik die nur auf Tarifflucht setzt und eine Herabsetzung der Löhne im Blick hat ist uns nicht dienlich. Die SPD-Politiker des Berliner Senats haben dies richtig erkannt. Ich erwarte von der Geschäftsführung das sie diesen Beschluss umsetzt.
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Contra

What are arguments against the petition?

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