Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Umschreibung
Die Fristen wirken allein deswegen schon kontraproduktiv, weil die Umschreibung auf Bachelor-Studiengänge (sofern überhaupt möglich!!) oft so wenig anerkennt, dass das Studium zu einem großen Teil wiederholt und damit erst recht noch verlängert wird.
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Den Studierenden wird, laut Schulministerium, ein Zeitraum von "Regelstudienzeit +4 Semester" gewährt. Quasi die Durchschnittsstudienzeit. Da war man noch nicht krank/keine Veranstaltung fiel aufgrund von Dozentenmangel aus, sofern man überhaupt einen Platz erkämpfen konnte. Sonstige Umstände wie notwendige Nebentätigkeiten/Schicksalsschläge werden nicht berücksichtigt. Was ist denn gewollt? Lehrer oder Lehrmaschinen?
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Viele Contra-Argumente zielen auf Faulheit der betroffenen Studierenden ab. Das ist leider etwas zu leicht. Ein Studium fordert ausdrücklich selbstbestimmtes Lernen und grenzt sich grade durch die individuelle Gestaltung von einer Lehre ab. Wenn man sich also in Teilzeit weiterbilden wollte und dann ggf noch eine weitere Schwangerschaft das private Glück krönt,aber dann eine eigene längere Krankheit oder/und die des Ehepartners (vielleicht sogar ein unheilbares Krebsleiden?) hinzukommt,muss man sich dann Faulheit und Unvermögen nachsagen lassen? Ist man dann ungeeignet für den Lehrberuf?
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All diese Schul- und Studienreformen seit 1970 haben nur zu einer Verschlechterung der Lehrerausbildung und des Schulsystems geführt.Treibende Politiker und Bildungsreformer dieser Reformideen, wie Frau Schavan, Herr Hans Brügelmann,Herrn von Hentig sind deskreditiert.Unternehmer und Professoren an den Universitäten beklagen die zunehmende Verschlechterung der Schreib- und Lesefähikeiten der Schüler. Deshalb brauchen wir weiter die bisherige Ausbildung mit einer Verbeamtung der Lehrer.Wir wollen gut ausbebildete Lehrer und keinen Bachelor! Wehrt euch gegen die Verschlechterung des Studiums.
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Zunächst mal würde mich sehr interessieren, wieviele von den Contra-Leuten selber Studenten sind, wird sich wohl aber nicht ermitteln lassen. Mein Pro-Argument ist, dass mein Vater unerwartet (gut, selten ist es erwartet) und früh verstorben ist. Und wie es nun mal so ist, steigt dann auch die Verantwortung, dann kommt noch die eine oder andere Sache dazu, da sind schnell mal 2 Semester dahin. Und dann klappt wieder die eine Sache nicht mit dem Scheinen, also noch eins dran. Das sind Dinge, auf die NIEMAND Einfluss hat!!! Da kann auch der vorbildlichste Student ins Straucheln kommen!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Härtefallregelungen ja, aber keine Friststreichung
Ich befinde mich selbst in dem beschriebenen auslaufenden Studiengang und hoffe im nächsten Semester fertig zu werden. Dass man sich über die Auslauffrist jetzt aufregt, kann ich nicht unterstützen. Das war wirklich lange klar. Dass eine Frist notwendig ist, sollte auch klar sein. Für Härtefallregelungen wäre ich schon (ich weiß nicht, ob es vielleicht bereits welche gibt). Da sollten die Betroffenen dann ihre Gründe schildern können und dann soll man über eine Verlängerung entscheiden. Was diese Petition verlangt, kann ich aber nicht unterschreiben.
Quelle: Überlegung wert?
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Ich habe selber länger als Regelstudienzeit gebraucht und das lag hauptsächlich an mir selbst. Klar, die durchschnittliche Studienzeit liegt etwas drüber, hier und da fällt mal jemand durch oder geht ein Semester ins Ausland oder belegt noch ein paar Veranstaltungen mehr, aber eine Zeit von "Regelstudienzeit + 4 Semester" ist absolut großzügig. Wenn einem so ein zeitlicher Überschuss nicht ausreicht, dann ist man meiner Meinung nach nicht qualifiziert um Kindern Struktur, Leistungsbereitschaft und Zeitmanagement beizubringen... Und ich habe auch 20+ Stunden pro Woche gearbeitet...
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    Werdet erwachsen!
Ich war Studentin, wurde auf BA/MA umgestellt (wie andere auch), und habe trotzdem mein Studium in der Regelzeit geschafft (und ganz nebenher: ohne Bafög oder Unterstützung der Eltern). Wie ich sowas geschafft habe? Harte Arbeit und ein durchstrukturierter Tag. Was mir dabei geholfen hat? Eine solide Ausbildung im Vorfeld. Deshalb: wer ein Studium nicht auf die Reihe kriegt, hat auch im "wirklichen" Leben schlechte Karten. Werdet erwachsen, meine Güte!
Quelle: Mein Studium
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Nunja, Stupendiaten, falls "I"hr es noch nicht gemerkt haben solltet, seid ihr inhaltlich ausbildungstechnisch als rein zu verseifendes, später zu beseitigendes FED-Proletariat zu betrachten. Ihr träumt noch von akademischer Wolllust in siebtem Bezahungshimmel? Dann scheint "I"hr den allerletzenden Schuss auf Studi-Party versäumt zu haben. Dennoch wünscht man euch alsbaldiges, wenn möglich fröhliches ERWACHEN
Quelle: in jungen Jahren sollte man sich des Aufwachens üben, bevor man erweckt wird
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    Softskills für angehende Lehrer
Ein Pro-Argument sagte: "Ein Studium fordert ausdrücklich selbstbestimmtes Lernen und grenzt sich grade durch die individuelle Gestaltung von einer Lehre ab." Zu dieser autodidaktischen Entfaltung gehört aber auch, dass man das Ziel vor Augen behält und darauf hinarbeitet. Das ist eine wichtige Fähigkeit, die man für ein Studium besitzen sollte, ansonsten ist man ungeeignet. Und BESONDERS angehende Lehrer sollten nicht vor lauter individueller Gestaltung die zugrunde liegende Struktur komplett aus den Augen verlieren, sonst sind sie mMn für eine Unterrichtsgestaltung absolut unbrauchbar.
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    Leistung
Zitat aus der Petition: "Was einzig zählt, ist nicht die Studiendauer, sondern die Prüfungsleistungen, und die sind nach vielen Semestern genau so viel ..." Meiner Antwort dazu: Der Autor sollte die Definition von Leistung noch einmal nachschlagen. Leistung ist Arbeit pro Zeit. Wenn man doppelt so lange braucht wie andere, dann hat man auch nur die halbe Leistung erbracht!
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Wenn doch bekannt ist wann der Studiengang ausläuft, warum dann nicht früher bemühen das Studium fertig zu bekommen? Es gibt tausende Gründe, warum etwas nicht klappen kann. Das geht aber nun mal allen Studenten, Auszubilden, Menschen so. That's the f*g live! Habt ihr mal darüber nachgedacht, was wäre, wenn es keine Regelungen gibt für so etwas? Das Chaos hätte unvorstellbare Größe! Klar, wenn man selber betroffen ist, ist das mehr als sch*e, aber es interessiert - leider - niemanden, ob man arbeiten muss, um sich das Studium leisten zu können. Später interessieren solche Dinge auch niemande
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Alleine die Zitate der Pros: "Es betrifft mich! Aufgrund des hohen Drucks fertig zu werden, habe ich Prüfungangst entwickelt und bin erst recht durchgefallen." oder der Typ der sagt er hätte keine Sozialen Kontakte mehr weil`S soooo schwer ist. Fragt euch eines: Vielleicht gibt es keine Ausreden mehr weil ihr einfach zu DUMM oder schlichweg ungeeignet sein. Ein Studium ist ein LEISTUNGSNACHWEIS und wer den nicht erbringt hat Pech. Aber der deutsche Student kann sich ja mal gern im Außland umsehen wie es da läuft!
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Dann bildet euch, macht eure Abschlüsse fristgerecht und gut ist. Aber dieses ewige: " Ich bin Student, ich bin wichtig, hallo hier!... und das will ich aber nicht... dass passt mi nicht und neee das ist ihba! Fangt an zu arbeiten!
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