openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Als erstes sollte die Kommune die Kalkulation des Höchstsatzes offenlegen. In vielen Bundesländern kann die Elternbeitragssatzung durch eine Normenkontrolle vor dem Oberlandesgericht überprüft werden. Verfahren gegen Elternbeiträge sind Gerichtskostenfrei. Bei einigen Verfahren in Verschiedenen Städten sind die Kosten gesunken, in Stade um 45%. Siehe aktueller Bericht in Finanztest. Ich denke die Kommune sollte alle zahlen erst einmal offen legen. Dann kann man Lösungen finden
0 Gegenargumente Widersprechen
Die Gemeinde gibt Millionen für die Rentner aus. Neues Gemeindezentrum etc. für die Kinder ist nichts übrig. Ein jahrelanger Kampf mit der Gemeinde wegen Betreuungsplatz und Zeit liegt hinter uns. Verbessert hat sich nichts. Sozialschwache und kinderreiche Familien sollten gar nichts zahlen, aber mehr als 250€ sollte es in der Endstufe nicht kosten! Ich bereue den Umzug in diese Region, denn mit Aussagen der Gemeinde "passen Sie doch ihre Arbeitszeiten an" wird man noch verpönt! Nur das man dann arbeitslos wäre interessiert nicht
3 Gegenargumente Anzeigen
Wieso sollen Kinder aus Familien mit höherem Einkommen mehr Gebühren zahlen als andere Kinder? Werden diese dann auch anders behandelt? Wieso ist es in unser Gemeinde so kompliziert? In anderen Bundesländern funktioniert es doch auch anders!
0 Gegenargumente Widersprechen
Ich bin Sozialdemokrat, Gewerkschafter und gehöre zu den betroffenen Besserverdienenden (was allerdings in unserer Region nicht viel zu bedeuten hat, angesichts der GTI, Porsche und SUV-Dichte). Ich habe daher nichts gegen eine Entlastung von Familien mit geringerem Einkommen, ich bin auch bereit dafür einen höheren Kita-Beitrag zu akzeptieren. Aber: Ausgaben wachsen mit dem Einkommen. Auch in Haushalten mit hohem Einkommen müssen die Ausgaben geplant werden. Eine so kurzfristige Anhebung der Gebühren in dieser Höhe ist daher nicht akzeptabel.
0 Gegenargumente Widersprechen
Die Bedarf der Eltern wurden wegen der großen Unzufriedenheit bereits abgegragt. Die Erebnisse dieser Befragung wurden in keiner Weise berücksichtigt, sondern erstmal die Gebühren erhöht. Das ist nicht familienfreundlich.
2 Gegenargumente Anzeigen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    An der Nase rum geführt
Hier sollen die Menschen mal wieder mit Halbwarheiten an der Nase rum geführt werden. Nehmen wir an eine Familie mit 120.000 Euro Jahreseinkommen (höchste Einkommensgruppe) zahlt für den Krippenplatz wirklich 500 Euro monatlich= 6000 Euro im Jahr, dann werden davon auch noch zwei Drittel steuerlich geltend gemacht, also 4000 Euro. Die tatsächliche Belastung liegt also wesentlich niedriger. Das ist einer Familie mit einem so hohen Einkommen wirklich zumutbar für einen ganzen Monat Kinderbetreuung. Dazu müssen nicht die Steuergelder der Verkäuferin oder der Friseuse ausgegeben werden.
5 Gegenargumente Anzeigen
    Fair und gerecht
Ich verstehe überhaupt nicht was es hier zu meckern gibt. Die Regelung der Gemeinde in 10 Stufen, gestaffelt nach dem Familieneinkommen, ist gerecht und fair. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Man könnte allenfalls bemängeln dass Familien mit noch höherem Einkommen nicht höher belastet werden.
3 Gegenargumente Anzeigen
Sagen wir mal so: Die Frage ist doch, ob bei der Neuberechnung der Staffelung die Mehrbelastung der oberen Gehaltsgruppen wirklich nötig ist, um die Wenigerbelastung der niedrigen Gehaltsgruppen gegen zu finanzieren? Gibt es denn seitens der Gemeinde hierfür eine saubere Schätzung der Einnahmen aufgrund der neuen Staffelung? Natürlich will keiner die goldenen Türklinken für den neuen Schießstand gegen finanzieren, aber irgendwo muss das Geld ja herkommen, was zur Entlastung bei den weniger Verdienern führt!
4 Gegenargumente Anzeigen