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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Warum nur "Kopfschmuck"? Also nur Selektion der "männlichen Kopfschmuckträger"? Ich sehe darin keinerlei Erkenntnisgewinn! Zudem sollte im gleichen Zuge die Schonzeit für Böcke in Bayern fallen, auch hier gibt es keine sinnvolle Begründung, warum man den Kerl ohne Kopfschmuck nicht mehr scheßen darf, seine "Angetraute" aber schon!
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    Wildbiologischer Unsinn und Propagandaveranstaltung
An Geweihen lassen sich nur vage Altersklassenangaben machen, geschweige denn das genaue Alter bestimmen. Rückschlüsse vom Abschuss auf den tatsächlichen Bestand sind deshalb nur fadenscheinig, zumal man ja auch an Abschussvorgaben gebunden ist. Wenn man bedenkt, dass manche die Gehörne vom Urgroßvater alle paar Jahre wieder anliefern, ist das grundsätzlich nicht mehr möglich. Anhand überwiegnd phänotypischer Merkmale (Ausprägung des Geweihs) auf die Genetik rückschließen zu wollen ist ein guter Scherz. Dieser Unsinn wird auch noch mit Steuergeldern bezahlt Es wird Zeit!
Quelle: Wer zur Aussagekraft von Rehgehörnen (biologisch richtig "-geweihen") etwas Literatur haben möchte, der sollte sich "Rehwild heute" von Bruno Hespeler (BLV Verlag) kaufen.
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    Fotos reichen aus
Fotos reichen völlig aus. Im 21. Jahrhundert kann man auch mal über einen Medienwechsel nachdenken. Selbst wenn man unterstellen würde, dass die Argumente FÜR die Vorlage von Trophäen Sinn machen würden - was sie nicht tun - , gibt es keinen Grund dass man Knochen vorlegen muss. Sämtliche Informationen kann man auch auf Fotos erkennen.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Transparenter Umgang mit öffentlichem Gut (Wild)
Geweihe (Rotwild) und Gehörne (Gams) bieten Rückschlüsse auf das Alter der erlegten Tieren, ebenso der Zustand der Zähne. Auf diese Weise bildet die Hegeschau eine Art "Sterbetafel" der jeweiligen Population. Auf diese Weise lässt sich auch für die Öffentlichkeit die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtung zu Erhaltung artgerechter Sozialstrukturen überprüfen. Zusammen mit den Abschussplänen kann zusätzlich auf die Verteilung des Jagddrucks in einem Gebiet geschlossen werden. Das ist Standard in allen zivilisierten Ländern, die ein fachlich basiertes Wildtiermanagement betreiben
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Man muss nur mal genau hinsehen, wer am meisten gegen die Trophäenschauen hetzt, dann erkennt man, wie wichtig sie sind. Konsequent umgesetzt - also wirklich ALLE Trophäen ausgestellt, sind die Hegeschauen die einzige vollständige und öffentliche Übersicht zum Altersklassenaufbau und dem Allgemeinzustand des Schalenwildes der ganzen Region und ermöglichen auch die Kontrolle einer artgerechten Bejagung. Das gilt schon bei Rehwild, aber erst recht bei Rotwild und Gemsen. Die Präparation von Trophäen ist mit Aufwand verbunden, das ist den Schiessern lästig, die am liebsten alles nur abknallen.
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