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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Der Landkreis leistet sich den Luxus, seinen Müll gleich zweimal verbrennen zu lassen. Das dort ebenfalls verbrannte Geld soll nun durch Kürzungen im Bildungsbereich gespart werden? Straßenbauprojekte werden nicht gefördert, Unternehmen ohnehin nicht, Strukturschwäche wird hingegen unterstützt und jetzt soll auch noch ein traditionsreiches Qualitätsbildungshaus faktisch abgeschafft werden??? Es sollte lieber das Geld für die Gutachten gespart werden, die über Schulen entscheiden sollen!!! Gebt der schleichenden Entwicklung zur Vereinheitlichung und Gesamtschule keine Chance!
Quelle: Attila Yurttas
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    Klare Worte
Wer in der Diskussion Formulierungen wie ?Massenschülerhaltung?, ?Töter des Geistes? oder bereits die ?Apfelsinenkiste? GANZ SCHLIMM findet, der kann wahrscheinlich nur die WAHRHEIT nicht ertragen. Denn die ist wirklich schlimm: Unsere SCHULKINDER sollen für die Fehler der Politik haften! Im Übrigen: Mit der Interaktion Mensch ? Raum befassen sich die wissenschaftlichen Disziplinen Architektursoziologie und Architekturpsychologie oder auch die Anthroposophie.
Quelle: J. Winter
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    Kein Schulkampf!
Das Campe-Gymnasium kämpft um seinen Standort und seine Eigenständigkeit. Es kämpft, weil sich die vielen Jahre des Ausharrens in einem sanierungsbedürftigen Gebäude gelohnt haben sollen. Es kämpft NICHT gegen andere Schulen. Das Campe soll in einer Bildungslandschaft, die allen Kindern optimale Chancen bietet, seinen Platz haben dürfen. Es soll nicht - offen oder schleichend - in unübersichtlichen Strukturen untergehen müssen. Liebe Kreisverwaltung, liebe Politiker - legt dieses unselige Gutachten beiseite und denkt die Sache neu!
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    Tradition & Seele II
Die vielen (teilweise zu Herzen gehenden) Wortmeldungen zu "Tradition & Seele" bedeuten letztendlich ein CAMPEGYMBLAUERWUERFEL wird es NIEMALS geben können! Die Pläne des LK bedeuten de facto eine SCHLIESSUNG des CAMPE-GYMNASIUMS und die NEUERÖFFNUNG einer IGS-SCHUERZEBERG. Der Preis für die Pläne des LK lässt sich NICHT in ??? bemesssen. Der Preis für die Pläne des LK ist: CAMPE IST TOT! So bescheuert sind wir nicht, lieber LK, lieber Herr WKM dass wir das nicht wüßten! Lang lebe unser gutes altes CAMPE!
Quelle: J. Winter
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    Stichwort
Bildung kostet Geld. Ob und wie viel investiert werden soll, ist auch eine Frage der Wertschätzung. Jetzt haben die Verantwortlichen die Gelegenheit, Versäumnisse der Vergangenheit nachzuholen und so auch Ihre Versprechen zu halten. Wer will, findet bekanntlich Wege, wer nicht will, Gründe!
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Bildungsgerechtigkeit
In GÖ kenne ich das Felix-Klein-Gymnasium und das Hainberg-Gymnasium. Da sieht man wie es auch geht. Historische Gebäude in gepflegtem Zustand. Davon können wir hier in HOL nur träumen... Das ARME KIND aus dem LK HOL wird ins SCHULZENTRUM BLAUERWUERFEL geschickt. Das WOHLHABENDE KIND aus der Uni-Stadt GÖ geht aufs FKG o.ä. Lieber LK: Ist das "sozial" ? Ist das BILDUNGSGERECHTIGKEIT ???
Quelle: J. Winter
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Das Campe muss im Herzen der Stadt bleiben! Frau Schürzeberg sollte sich schämen und endlich den seinerzeit gefassten Beschluss des Kreistages umsetzen. Ansonsten sollte sie die Konsequenzen ziehen, d.h. Rücktritt um weiteren Schaden durch miserable Amtsführung vom Landkreis abzuwenden.
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    Stichwort
Jede Investition in den BLAUENWUERFEL ist eine FEHLINVESTITION. Es werden dann die nächsten Millionen versenkt. (Aber darin hat der LK ja Erfahrung.) Alter Kaufmannsspruch: "Du sollst schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen." Und: "Eine Apfelsinenkiste kann man schlecht zur Geige umbauen!"
Quelle: J. Winter
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    skandalös
Liebe Politiker, so geht es nicht: einerseits wohlfeile Reden über den Stellenwert von Bildung halten aber andererseits eine traditionsreiche Bildungsstätte wie das Campe jahrelang systematisch kaputtsparen und nun durch Umzug (und wie ich stark vermute: durch dann erfolgende schleichende Eingliederung in eine Gesamtschule) wegrationalisieren wollen. Einfach skandalös! In diesem Sinne: liebes Campe, viel Erfolg für eure Petition & solidarische Grüße von der Goetheschule Einbeck.
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    Landesausbau in der Provinz
Mit der Verlegung des Campe in ein Schulzentrum an den Stadtrand unterstreicht der Landkreis nur seine Provinzialität. Politik von der Provinz für die Provinz! Der zentrale Ort im Landkreis verliert die Funktion Bildung auf höherem Niveau. Das einzige was im Schulzentrum dann großstädtisch werden wird, sind die Probleme, die wir aus sozialen Brennpunkten kennen. Ist das die Anbindung an den städtischen Raum und die Überwindung der Strukturschwäche?
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    Tradition & Seele
Das Campe-Gymnasium hat eine Seele und Tradition, auf die nicht verzichtet werden darf. Es wäre eine Schande, wenn es all diese positiven Charaktereigenschaften durch den Umzug in die Liebigstraße verlieren würde. Alle neu gewonnen Projekte, zum Beispiel Auszeichnungen, Ganztagsangebote, erfolgreiche Kooperationen, würden dann im Sande verlaufen - in der möglichen IGS wird alles anders aussehen.
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    Tradition
Das Campe Gymnasium ist Kulturgut unserer Stadt Holzminden. Würden wir wegziehen von dort, würde das Gebäude MÖGLICHERWEISE zum Verkauf ausstehen. Nur jemand, der die finanziellen MIttel aufweisen kann, würde dann dieses Gebäude kaufen, andernfalls würde, wenn es denn nicht genutzt werden würde durch Ankauf o.Ä., das Gebäude zusehend verfallen, womit wir ein weiteres Kulturgut unserer Stadt verlieren würden, welches einst sogar als "Herzogliche Kloster- und Stadtschule" zu bezeichnen war.
Quelle: www.campe-gymnasium-holzminden.de/index.php?page=113§ion=1//www.campe-gymnasium-holzminden.de/index.php?page=113§ion=1" rel="nofollow">www.campe-gymnasium-holzminden.de/index.php?page=113§ion=1 (In Bezug auf den ehemaligen Namen der Schule)
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Vorbildwirkung
Obwohl es sicher nicht gewollt ist, wird durch diese Diskussion wieder altes Elitedenken herangezüchtet. Schon seit Jahren wird in den Grundschulen viel Kraft eingesetzt, um alle Kinder zu integrieren und sie nach ihren Möglichkeiten zu fördern. Wozu eigentlich diese ganze Mühe, wenn anschließend wieder separiert wird? Meine Erfahrungen sind, dass die Schwächeren von den Stärkeren lernen (Vorbildwirkung). Es würde unsere Gesellschaft menschlicher machen, nach diesem Prinzip zu handeln!
Quelle: eigene Erfahrung
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    Warum nicht...?
In der gesamten Argumentation wird nicht deutlich, was so entscheidend gegen den Standort Liebigstraße spricht. Tatsächlich werden große Kategorien in die so genannte Debatte gefahren wie Tradition, Kultur, Seele etc. Vieles von dem impliziert, dass jene am Stadtrand beschulten Kinder und Jugendlichen sich fern dieser Ideale bewegen. Wird die Debatte elitär geführt oder ist es nicht zuletzt sogar eine eher sozial- anstatt bildungspolitisch geführte Diskussion? Tatsächlich muss eine verantwortungsvolle Politik beide Sphären miteinander verknüpfen und insofern spricht vieles für ein Schulzentrum
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Ich war auf einer IGS und es war super! Außerdem bietet eine IGS allen gleiche Chancen (so gut wie es eben geht) und es machen am Ende auch viele von denen ein ABI, die sonst zur Hauptschule gegangen wären. Ist doch spitze! Selbst wenn ihr Schüler selber nicht die Absicht habt euch von den anderen Bildungsschichten abzutrennen: Wenn ihr eine IGS verhindert, erreicht ihr genau das! Es ist eine unglaubliche Bereicherung andere Bildungsschichten kennen zu lernen! und dümmer wird man dadurch ganz bestimmt nicht :)
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    Verfügbare Baufläche
Aus dem Schulgutachten geht sehr deutlich hervor, dass das "neue" Gymnasium, aufgrund des begrenzten Platzes auf dem in der Wilhelmstraße neu gebaut werden kann, viel zu klein sein wird. Dort stehen nur rund 4.900 qm Nutzfläche zur Verfügung. Das reicht gerade mal für eine dreizügige Schule. Das Campe-Gymnasium wird zukünftig aber eher fünfzügig sein und wieder 9 Jahre zum Abi haben. Im Schulzentrum hätte das Gymnasium rund 6.300 qm, die zudem auch komplett durchsaniert wären. Hier wäre mehr als genug Platz.
Quelle: Schulgutachten Birego; www.landkreis-holzminden.de//www.landkreis-holzminden.de" rel="nofollow">www.landkreis-holzminden.de
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    Der Geist zieht mit!
"Das ist doch nicht das Ende einer 450-jährigen Tradition", wundert sich Angela Schürzeberg, "den Geist nimmt man doch mit, der macht sich doch nicht an maroden Räumen fest."
Quelle: TAH, 8.11.13, S.17, "Landrätin Schürzeberg nimmt Stellung"
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Es wird immer geschrieben "Bildung kostest Geld" "Planungskosten sind schon geflossen" etc. Also wenn ich eine goldenen Badewanne haben will, sie aber selber nicht bezahlen kann, ist es dann o.k das von anderen bezahlen zu lassen ? Geld ist knapp, klar. Aber wenn es nicht das Eigene ist kann man es doch ruhig ausgeben, oder? Die Solidargemeinschaft zahlt doch. Tradition hin oder her. Frag doch einer mal die Lehrer (die hier "Pro" sind) ob sie für ihren "tollen traditionellen" Arbeitsplatz bereit sind auf etwas von Ihrem Lohn zu verzichten.
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