Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Es ist in meinen Augen sowieso ein krasser Fehler, Kirchen von vorn bis hinten mit Steuergeld zu pudern und ihnen dann noch öffentliche Einrichtungen zu überlassen. Sie sollen ihrem Verkündigungsauftrag nachkommen, ihren Glauben praktizieren und ansonsten die Trennung von Staat und Kirche respektieren. Und zwar alle Religionen ohne jede Ausnahme.
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Entscheidend ist hier für mich, dass es das einizge Krankenhau im Kreis ist und den Grundversorgungsauftrag hat. Eine Klinik in kirchlicher Trägerschaft, zu der es eine alternative im Kreis gäbe, hätte in meinen Augen das Recht, Patienten abzuweisen, die kein medizinscher Notfall sind. Ich persönlich habe mir kein abschließendes Urteil zu Abtreibungen gebildet. Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper halte ich für ein hohes Gut. Den Schutz von Leben aber auch. Außerdem halte ich das Mitspracherecht des Vaters für elementar. Da gibt es bei aktueller Gesetzeslage eine Menge nachzubessern.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Wie jeder Mensch hat eine Frau ein absolutes Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper. Die Frau hat das uneingeschränkte Recht, ihren Körper so zu behandeln, wie sie das möchte, solange sie nicht anderen damit deutlich schwereren Schaden zufügt. Letzteres ist aber bei Abtreibung meist der Fall - denn der Embryo ist eigenständiges menschliches Leben! Hier wird menschliches Leben Wehrloser getötet. Was wiegt höher? Das Recht auf Kinderlosigkeit, oder das Recht darauf, nicht vergiftet zu Tode gemetzelt zu werden? Nur Todesgefahr der Mutter kann das u.U. rechtfertigen.
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    Mitspracherecht des Vaters
Ich möchte gerne mal die Diskussion anregen dass bei einer Schwangerschaft das Kind nicht Eigentum der Frau ist, sondern dass dazu ja in der Regel mindestens noch ein Mann gehört. Auch wenn wir im TV immer wieder sehen und hören dass es wohl auch etliche Frauen gibt die nicht wissen wer ihrer offensichtlich zahlreichen Sexualpartner der Vater sein könnte. Wie sieht es mit dem Mitspracherecht des Vaters aus?
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    rechtliche Lage
"...diskriminiert diese Frauen und gibt ihnen das Gefühl, etwas Unerlaubtes zu tun. " Wenn man die Gesetzeslage betrachtet, insbesondere die Urteile des Bundesverfassungsgerichts - so ist Abtreibung in der Regel gesetzwidrig. Dass unter bestimmten Bedingungen ein Abtreibung "straffrei" bleibt, wird leider oft mit legal oder "erlaubt" gleichgesetzt. Zusätzliche Anmerkung: ca. 50 % der getöteten ungeborenen Kinder sind "Frauen" - d.h. man könnte die Entscheidung der Klinik schon aus diesem Grund nicht als frauenfeindlich bezecihnen.
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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    Frauen
Zu diesen grauenvollen Situationen müsste es in sehr vielen Fällen sicherlich nicht kommen, wenn Frauen viel genauer auf die Verhütung achten würden. Abtreibungen könnten so erheblich reduziert werden. 500.000 mal wurde in einem Jahr die "Pille danach" in deutschen Apotheken abgegeben. Ich finde das eine Schande. Frauen spielen sich so gerne als Wächterinnen der Moral auf, aber diese Zahlen beweisen genau das Gegenteil und was hier wirklich abgeht.
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