Grundrechte für die Natur
Grundrechte für die Natur statt Umwelt als Objekt einer paternalistischen und oft bürokratischen Vorsorge: in Kolumbien wird der Amazonas als rechtliches Subjekt eingestuft wurde, und in Ecuador die Natur insgesamt. In Neuseeland erkannte das Parlament den Whanganui-Fluss als unteilbare, lebende Gesamtheit an. 2019 setzten die Einwohner von Toledo, Ohio durch, dass der Eriesee zur Rechtspersönlichkeit wurde. Bäche und Seen in Orange County/Florida klagen gegen ihre Zerstörung, weil sie per Referendum mit einem juristisch verbindlichen, einklagbarem Recht ausgestattet wurden.
Quelle: www.sueddeutsche.de/politik/umweltschutz-im-namen-des-flusses-1.5283244, www.sueddeutsche.de/panorama/gericht-bgh-baum-nachbarn-1.5240827?reduced=truE