Pro

What are arguments in favour of the petition?

    falsche Grüne Politik

Mehr als 40 Jahr alte Bäume sollen geopfert werden, damit Grüne endlich zeigen können, sie tun etwas für den Radverkehr. Sie sagen, sie haben es sich nicht leicht gemacht, aber die einflussreiche Fahrradlobby ist Ihnen dann doch wichtiger als der Baumschutz und ihre die Natur liebenden Wähler und Wählerinnen. Das ist klare Prioritätensetzung!

Source: Pressemitteilung Grüne
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Der ADFC stärkt der Grünen Oberbürgermeisterin und den Grünen den Rücken beim Fällen schöner alter Bäume für eine Fahrradautobahn im Naherholungsgebiet. Eine echte Verkehrswende sieht anders aus!

Source: ADFC Pressemitteilung
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Die Grüne Oberbürgermeisterin und ihre Koalition haben den Beschluss zum Cityring geändert. Wer den Cityring kappen kann, der wird wohl auch das Abholzen von 44 schönen alten Bäumen in der über Bonn weit hinaus geschätzten wunderschönen Rheinaue verhindern können. Wenn Sie den wollen!

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Danke für die Petition! Anscheinend haben unsere OB und die Ratsmehrheit beim Melbbad nichts gelernt. Schon wieder soll ein beliebtes Naherholungsgebiet wegen angeblich höherer Ziele erheblich beeinträchtigt werden.

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Völlig überflüssig, dieses Projekt! Bevor sich der Naturschutzbeirat mit der geplanten Fahrradautobahn in der denkmal - und landschaftsschtzrechtlich geschützten Rheinaue befasst, sollte es dem Bund der Steuerzahler zur Prüfung vorgelegt werden. Ob das Projekt es unter die Top 10 im Schwarzbuch der Steuergeldverschwendung schaffen könnte?

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Früher wurden unzählige Alleen zugunsten der Schnelligkeit und Sicherheit des Autoverkehrs geopfert. Mit den selben Argumenten sollen nun 44 alte Bäume in schönster Rheinuferlage zugunsten des Radverkehrs geopfert werden, weil es einige wenige ADFC-Funktionäre so wollen. Trotz naturnaher Alternativen, die die kleine ADFC-Ortsgruppe Bad Godesberg bereits nach eigenen Angaben ausgearbeitet hat. Unverständlich, worum geht es hier eigentlich?

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Schade, die Grünen haben nicht verstanden, worum es den Unterstützer*innen der Petition geht, darunter besonders viele Frauen. Es passt nicht mit dem Lebensgefühl und der Wertehaltung zusammen, dass für einen Fahrzeitgewinn von ca. 5 min 44 alte Bäume geopfert werden sollen. Diese strategischen Gründe der Grünen sind vielleicht für jüngere bis mittelalten Rennradfahrer nachvollziehbar. Politik sollte aber alle Bürgerinnen und Bürger im Blick haben.

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    Sichere Rheinaue

Wer es schafft auf den Bonner Straßen mit dem Fahrrad sicher zur Rheinaue zu kommen, der schafft es auch, sicher die Rheinaue zu queren. Der Radschnellweg ist überflüssig und soll 44 Bäumen das Leben kosten. Das Geld sollte stattdessen für Verbesserungen auf Bonner Straßen eingesetzt werden.

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    Gegen das Ausgrenzen - in der Rheinaue ist Platz für alle Elektrofahrzeuge

Es kann nicht sein, dass die stark wachsende Gruppe der E-Auto-Fahrerinnen aus der Rheinaue ausgegrenzt wird. Ein Radschnellweg ist die Lösung aller Probleme, entschärft Konflikte, hilft Unfälle zwischen E-Autos und Nicht-E-Autos-Fahrerinnen zu vermeiden. Die Fahrradautobahn ist breit genug, dass sich zwei Elektro-PKW begegnen können. Elektroautos wie E-Bikes sind leise und verpesten nicht die Luft. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Auch weniger mobile Menschen sollten die Rheinaue genießen dürfen. Deshalb Gleichbehandlung von E-Bikes und E-Autos! Der Platz ist da!

Source: Statistisches Bundesamt
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    Keine weiteren Baumfällungen zugunsten von einzelner Lobbygruppen

Nicht nachvollziehbar! Trotz ausgerufenem Klimanotstand werden 44 alte Bäume geopfert und das nicht unter einer konservativen Stadtreinigung sondern unter einer von den Grünen geführten. Wie viele Bäume werden in dieser Ratsperiode noch gefällt, um den Wünschen der Radfahrerlobby wie dem ADFC zu entsprechen? Einfach nur traurig und unnötig!

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Der Einsatz für attraktive Radverbindungen schließt den Klimaschutz ein, aber nur dann, wenn der Radwegebau in seinen Grundzügen nicht zu Lasten von Tier-, Natur-, Landschafts-, Boden-, Pflanzen- und Baumschutz geht. Insofern spielt der ADFC-Vorstand mit seiner Kontra-Haltung die Fahrradförderung gegen den Klimaschutz aus und sollte sich schämen! Ein maßvoller Radwegebau kann auch ohne Baumfällung stattfinden, erst Recht, wenn der Radweg schon in überproportionaler Breite, wie in der linksrheinischen Rheinaue vorhanden ist.

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    Autos weg statt Bäume

Mittlerweile muss um jeden (auch nur halbwegs gesunden) Baum gekämpft werden. Nicht nur am Amazonas und weit weg, sondern auch (und gerade) vor der Haustür. Es sind doch nicht Bäume, die zügigen und sicheren Radverkehr stören, sondern die Autos. Radfahrer sollten die vorhandene Infrastruktur nutzen - Vorrang für Radfahrer auf den bestehenden Straßen! Warum nicht Ludwig-Erhard- und Petra-Kelly-Allee strikt teilen - Hälfte Rad, Hälfte Autos?

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    Abrüsten in (Klima-)Wort und (Fahrrad-)Tat!

Die Stadt Bonn, angeführt von der Oberbürgermeisterin/Oberstadtdirektorin Frau Katja Döring sollten deutlichst abrüsten: Von "Klimanotstand" zu sprechen, ist generell Unsinn (keiner weiß, was gemeint ist), auf kommunaler Ebene zeigt diese Begriffswahl Anzeichen von Wahn-Sinn: "Klima ist der mindestens dreißigjährige Durchschnitt von Wetter in einer bestimmten Region der Erde (Tropen, Sub-Tropen, gemäßigte Zone, Polar-Region). Und mit der "Klima-Abrüstung" wäre dann auch hoffentlich eine "Abrüstung" in dieser überdimensionalen Fahrradfixierung verbunden: Keine Fahrradautobahn!

Source: Dr. Dirk Beckerhoff, überzeugter Radfahrer
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    Radschnellweg ja - aber nicht dort!

Ja zum Radschnellweg, aber nicht so! Die Verkehrswende geht nur mit ausgebauten, kreuzungsfreien Radwegen. Aber hier wird auf engstem Raum eine 4m breite Bahn geschaffen, die die Konflikte zwischen Radfahrern, Fußgängern und Sportlern massiv anheizen werden. Der Radweg muss von allen überquert werden, wenn man zum Fußweg will. Warum wird z.B. nicht der bestehende Radweg direkt am Rhein ausgebaut - zu teuer? Warum werden die bestehenden Fahrradstrassen nicht für den Autoverkehr gesperrt - kein Mut? Und zuletzt: Klimanotstand ausrufen und dann 44 Uraltbäume fällen - gratuliere…

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    mehr Transparenz bitte

Unverständlich! Kann mir jemand den Mehrwert dieser Planung im Vergleich zur Umwidmung des ca. 3,5 m breiten Gehwegs zum Radweg erklären? Für die 50 cm mehr sollen mindestens 44 Bäume gefällt werden. Wie viel mehr an Autofahrern werden wegen dieser 50 cm vom Auto auf das Fahrrad umsteigen? Gibt es dazu belastbare Prognosen oder baut die Begründung für das Opfern von 44 alten Bäumen nur auf irgendwelchen ideologiegeleiteten Vermutungen auf?

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    Sichere, unfallfreie Rheinaue

Unfälle und Konflikte mit den Autos werden in die Rheinaue verschoben! Der interaktive Unfallatlas für das Stadtgebiet Bonn, Bad Godesberg, Rheinaue zeigt es ist die weitaus sicherste und friedlichste Radgegend. https://unfallatlas.statistikportal.de/ „Radfahren in der Rheinaue ist derzeit keineswegs unfallträchtig“, wer das Gegenteil suggeriert will mit Falschinformation manipulieren. Auch die BEGRÜNDUNG der Planer vernebelt: "Die dringende Notwendigkeit des Ausbaus ergibt sich aus den zu geringen Bestandsbreiten und damit einhergehenden Sicherheitsproblemen der bestehenden Radwege."

Source: www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=9440&refresh=false&fbclid=IwAR2hvbqKJ-UE0tS7SeNfnfdaFY7xJwTbR4TZmB2gKppgZFk2Yb9dKaoB-ik
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    Waldschadensbericht https://www.bmel.de/DE/themen/wald/wald-in-deutschland/waldzustandserhebung.html

neulich in der Pressemitteilung der Stadt Bonn v 15.4.21 unter der Überschrift - >>Mitwirkungsverfahren fürs Klima: Das sind die Meilensteine von Bonn4Future „...Mit der Ausrufung des Klimanotstandes im Juli 2019 hat die Stadt Bonn anerkannt: Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es die Erde, wie wir sie kannten, nicht mehr geben. Die Hitzesommer und das Baumsterben machen die Klimakrise auch in Bonn sichtbar. Wenn wir die schlimmsten Folgen verhindern wollen, dann müssen wir jetzt handeln...“

Source: www.bonn.de/pressemitteilungen/april-2021/mitwirkungsverfahren-fuers-klima-das-sind-die-meilensteine-von-bonn4future.php?pk_campaign=Bonn+live+online&pk_kwd=16%2F04%2F2021+%28137582%29&pk_source=&pk_content=Mitwirkungsverfahren+f%C3%BCrs+Klima%3A+Das+sind+die+Meilensteine+von+Bonn4Future+%28
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    Keine Baumopfer für einen strategischen Radweg

Die Grüne-Ratsfraktion bezeichnen die Fahrradautobahn als strategischen Radweg. Welchem höheren Zweck soll er dienen? Mit Baumfällungen und mehr Asphalt das Klima retten? Das ist absurd.

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Pro

Editor's note of openPetition: The post has been hidden because it against our Netiquette breach.

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Contra

What are arguments against the petition?

    In der Rheinaue ist Platz für alle

In der Rheinaue gibt es Spielplätze, eine Halfpipe, eine Hundewiese, ein Basketballfeld, einen Blindengarten, eine legale Graffiti-Wand, ein Baseballstadion, Plätze für das Ballonfestival, für das private Picknick und für kommerzielle Events, wie z.B. den Flohmarkt, Kulturgarten oder das Panama Open Air Festival. Vor diesem Hintergrund ist unverständlich, dass sich die Petition so einseitig gegen einen Radschnellweg wendet. Die Rheinaue bietet doch genügend Platz für alle.

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    Falsche Kostenangabe

In der Argumentationshilfe wird behauptet, die Erstellungskosten für den Radweg würden circa 6 Millionen betragen. Das stimmt nicht. Die im Beschluss zum Förderprogramm "Emissionsfreie Innenstadt" genannte Summe bezieht sich auf die Gesamtkosten für den Bau von insgesamt drei Radrouten und nicht nur auf den Weg in der linksrheinischen Rheinaue. Weiterhin haben die behaupteten Folgekosten für Pflegemaßnahmen nichts mit dem Ausbau der Radwege zu tun, sondern hängen allein davon, ab ob die Stadt Bonn den Radfahrenden zu allen Jahreszeiten sicher befahrbare Radwege anbieten will oder nicht.

Source: www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/rtf/19/1910687.rtf
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    Harmonie und Entspannung

Das Miteinander von Fußgängern und Radfahrern in der Rheinaue ist seit Jahren schwierig. Fußgänger gehen auf den Fahrradwegen, Fahrradfahrer fahren auf den Fußwegen. Immer wieder erschrecken sich Fußgänger, weil Fahrradfahrer sehr schnell an ihnen vorbei rasen. Darüber berichtete u.a. der General-Anzeiger Bonn. Ein Radschnellweg ist geeignet dieses Miteinander zu verbessern und Freiräume für beide Seiten zu schaffen. Das dient einem harmonischen Miteinander und entspannt die Situation.

Source: ga.de/bonn/stadt-bonn/ruecksichtslose-radler-gefaehrden-spaziergaenger-am-rheinufer_aid-43454825
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Es ist schon lange kein konflikfreies Sich-Bewegen in den Rheinauen möglich. Das hat vielleicht mal früher mit wenigen sporadischen Radfahrern geklappt, aber heute - mit Joggern, Radpendlern, e-Bikes, usw ist es nur noch Stress und gefährlich. Es müssen dringend bessere und konfliktfreie Räume geschaffen werden. Die Alternative (zurück zum Auto, um damit in die Rheinauen zu fahren), ist wirklich keine Alternative.

Source: Eigene Erfahrung als Spaziergänger und Radfahrer
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    Verkehrswende geht nur mit besserer Radinfrastruktur

Für die Verkehrswende, die gut ist für Klima und Natur, sind attraktive Radwege und Radpendelstrecken nötig, auf denen sich die Menschen möglichst geschtzt vor Autos und ohne Unterbrechungen durch Kreuzungen oder Ampeln fortbewegen können. Der pauschale Verweis in der Petition auf Fahrradwege und -straßen zwischen Bonn und Bad Godesberg könnte in dieser Form auch von Bremser*innen der Verkehswende stammen und trifft nicht die aktuelle Situation. Klimaschutz und Naturschutz sollte nicht gegeneinander ausgespielt werden wie in dieser Petition. Bitte auch die Stellungnahme des ADFC beachten.

Source: bonn-rhein-sieg.adfc.de/artikel/adfc-unterstuetzt-plaene-fuer-breiten-radweg-durch-bonner-rheinaue-1-1
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    Gegen das Ausgrenzen - in der Rheinaue ist Platz für alle

Die Begründung der Petition greift zu kurz. Es geht nicht darum, dass Fahrradfahrerinnen maximal 5 Minuten Radfahrzeit "sparen". Bereits 2019 war jedes dritte verkaufte Rad ein E-Bike. 2020 stieg die Zahl der verkauften E-Bikes weiter. Es kann nicht sein, dass die stark wachsende Gruppe der E-Bike-Fahrerinnen aus der Rheinaue ausgegrenzt wird. Ein Radschnellweg ist die Lösung aller Probleme, entschärft Konflikte, hilft Unfälle zwischen Fahrradfahrerinnen und Nichtfahrradfahrerinnen zu vermeiden und ist zudem ein wichtiges Bindeglied für den Rhein-Radweg von Mainz bis nach Köln.

Source: de.statista.com/statistik/daten/studie/152721/umfrage/absatz-von-e-bikes-in-deutschland/
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Die Petition unterschlägt, dass für die 44 zu fällenden Bäume 60 Bäume in direkter Nähe der alten Bäume neu gepflanzt werden. Nach Bau des Radwegs stehen also mehr Bäume in der Rheinaue als vorher.

Source: www.bonn.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=9440&refresh=false&TOLFDNR=21929
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    Bedarf nimmt zu

In der Argumentationshilfe wird behauptet, das Radverkehrsaufkommen auf dem Rheinradweg wäre seit Jahren stabil. Das ist schlicht falsch. Sowohl die Gesamtanzahl von Fahrrädern pro Jahr als auch die Wochendurchschnitte und Tagesdurchschnitte (Mo.-Fr.) haben im Zeitraum von 2016 bis 2020 um mehr 30% zugenommen. Und selbst wenn man 2020 als Corona-Sondereffekt ausschließt, hat die Gesamtzahl der Fahrräder zwischen 2016 und 2019 immer noch um 10% zugelegt und die Wochen- und Tagesdurchschnitte um 15% (alle Angaben beziehen sich auf die Zählstelle 5.08 BN - Von-Sandt-Ufer).

Source: www.eco-public.com/public2/?&id=100019728
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    Denkmalschutz

Der Petitionsersteller schlägt vor, den Radweg mit "mäßigenden Kurven" auszustatten. Dies dürfte aus Gründen des Denkmalschutzes/Urheberrechts nicht möglich sein, da die Wegeführung wesentlicher Teil der Parkgestaltung ist. Oder wie es im Jahrbuch der rheinischen Denkmalpflege heißt: "Dem gestalterischen Konzept liegt ein Linienspiel aus organischen Formen zugrunde, das als zeittypisch für die 1970er Jahre gelten kann."

Source: www.bundesgartenschau.de/fileadmin/user_upload/Bilder_Themen/Die_Rheinaue_steht_nun_unter_Denkmalschutz__final_2.Teil.pdf
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