Pro

What are arguments in favour of the petition?

• Die Schüler verlieren ihre Bildungsheimat, den Ort an dem sie Freundschaften fürs Leben schließen. Das soziale Umfeld fällt auseinander. In Zukunft wird das auch alle Kinder eines Pro-Gymnasiums betreffen, wenn sie nach Klasse 8 oder 10 neue Wege suchen müssen und wieder herausgerissen werden.
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Die Schließung des MiGys würde einen kulturellen Verlust für Geislingen bedeuten. Zahlreiche Konzerte durch Orchester, Chor und Big Band würden jährlich verloren gehen. An einem kleineren Pro Gymnasium wäre solch eine musikalische Vielfalt nicht stemmbar.
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• Dies bedeutet eine Verschlechterung der individuellen Bildungschancen unserer Kinder und kann mit 6 Jahren (statt 8 Jahren, kein G9) auf keinen Fall die Vielseitigkeit des bisherigen Unterrichtsspektrums und Fächervielfalt anbieten.
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• An einem zweizügigen (Pro-)Gymnasium wird Schülern die Chance geraubt, Schulfächer nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten wählen zu können (z.B. Spanisch, Latein, Informatik, Technik u.a.) Die Gefahr besteht, dass die Bildungsqualität nicht der eines Vollgymnasiums entspricht.
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    zur Lösung - alle an einen Tisch
Fehlentscheidungen, Fehlplanungen und Versagen ...und bezahlen sollen es nun die Kinder! Unglaublich! Die Schuld kann und muss später gesucht werden - jetzt braucht es eine Lösung! Alle Beteiligten an einen Tisch - hierzu gehören für mich auch die Tälesgemeinden. Oberstes Ziel muss sein, dass es für die Schüler keine Verschlechterung gibt und der Weg in eine sichere Zukunft führt. Egoismus, Arroganz und sonstige persönlichen Befindlichkeiten haben hier keinen Platz - es muss doch auch bei Erwachsenen das möglich sein, was von Kindern verlangt wird.
Source: Sylvia Rösler
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    Kein Abitur am allgemeinbildender Gymi für alle Kinder der Umlandgemeinden
Mit einem Pro- Gymnasium nehmt ihr quasi allen Kindern aus den Umlandgemeinden - auch aus dem Täle- die Chance auf ein Abitur an einem allgemeinbildenden Gymnasium. Denn die Kinder aus dem Progy werden auch in Klasse 10 nicht am dann einzigen Gymnasium Hegy unter kommen. Also was macht ihr dann? Nach Göppingen, Eislingen oder Donzdorf. Keine gute Lösung meiner Meinung nach. Oder die Kinder müssen sich für ein WG, EG, SG entscheiden, an dem, meines Wissens nach, nur ein gewisser Prozentsatz Gymnasialkinder aufgenommen werden.
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• Ein Pro-Gymnasium hat nur ein Profil, mathematisch-naturwissenschaftlich oder sprachlich. Im MiGy ist beides und sogar das Profilfach IMP (Informatik-Mathe-Physik) möglich. Passt das Profil nicht, muss bereits in Klasse 8 ein Schulwechsel erfolgen.
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• Es stehen in Deggingen ca.12 Räume zur Verfügung, gymnasiale Fachräume sind nicht vorhanden. Das bedeutet weitgespreizte und ungünstige Stundenpläne mit unverhältnismäßig vielen Hohlstunden und Nachmittagsunterricht (u.U. auch freitags???)
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    Keine Lösung für die Oberstufe
Auf lange Sicht ist ein Progy bis Klasse 10 keine Lösung. Da die Kinder der oberen Jahrgänge 11, J1+J2 trotzdem zu viel für 1 Allgemeines Gymnasium und die beruflichen Schulen sind in Geislingen sind!
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Contra

What are arguments against the petition?

Sich für etwas einzusetzen ist richtig und wichtig. Aber es mit etwas zu verbinden, von dem die Fakten noch nicht bekannt sind. Noch weiß niemand wie ein etwaiges Gymnasium im Oberen Filstal ausgestaltet wird und ob man dabei nicht Vorteile für heutige und künftige SchülerInnen schaffen kann.
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    Deggingen Gymnasium wird dringend benötigt!
Ich kenne zahlreiche (!!!) Eltern aus dem oberen Filstal, die ihre Kinder aus dem Grund der langen Anfahrt nach Geislingen nicht auf das Gymnasium, sondern auf die Deggingen Realschule getan haben. Das ist doch ein Hilfeschrei! WIR BRAUCHEN EIN GYMNASIUM IM OBEREN FILSTAL!!
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Ich komme selbst aus dem Täle, habe am MiGy mein Abitur gemacht (und das tatsächlich mit nur zwei Wahlprofilen!). Es wäre für mich so eine Erleichterung gewesen, wenn das Täle ein Gymnasium anzubieten gehabt hätte.
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Sich für etwas einzusetzen ist richtig und wichtig. Aber es mit etwas zu verbinden, von dem die Fakten noch nicht bekannt sind, ist nicht zielführend. Noch weiß niemand wie ein etwaiges Gymnasium im Oberen Filstal ausgestaltet wird und ob man damit nicht Vorteile für heutige und künftige SchülerInnen schaffen kann.
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    total verseucht - Abriss 30 Jahre zu spät.
Auf die Klagewelle wäre ich echt gespannt. Wenn endlich raus kommt warum das MiGy so viele Krebsfälle produziert. Anscheinend haben alle heutigen Verantwortlichen vergessen, dass dieses Gebäude auf dem alten Keller der Färberei gebaut wurde. Diese wassergeflutete Mülldeponie der alten Färberei gast fröhlich über diesen Wald an gigantischen Lüftungsrohren über den Schulhof und über die Kellerverbindung ins Gebäude. Die letzte Sanierung musste ja auch dringend die ausgasenden PVC Böden der 1970er Jahre verschwinden lassen, bevor noch jemand eine Probe nimmt.
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