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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Dieses Kommentar bezieht sich direkt auf das Contra-Kommentar (s.o.) und indirekt auf alle, die vorschnell Menschen in Schubladen einordnen, ohne die Hintergründe zu kennen. Wissen Sie ausreichend darüber Bescheid, wie mit einem CI die Sprachentwicklung im Durchschnitt und die sogenannte Öffnung für die hörende Gesellschaft verläuft? Haben Sie sich bereits mit der Gehörlosenkultur beschäftigt und wissen, in welcher Lage sich die Eltern befinden? Von welchem Blickwinkel auf das Leben gehen Sie aus, von ihrem eigenen, vielleicht dem eines/r Hörenden? Wer argumentiert hier egoistisch?
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    Auch Zwang für Erwachsene Ertaubte zum CI?
Es geht hier um die Eltern, als Vertreter ihres Kindes. Und wer als die Eltern selbst, die Mutter, die das Kind getragen und geboren hat, der Vater, der es mit gezeugt und betreut, fühlen und überlegen am treffensten, welcher Weg für ihr Kind gewählt werden sollte. Wir alle wissen, wie scher wir uns als Eltern tun, eine solch weitgreifende Entscheidung für unsere Kinder treffen zu müssen. Richtig oder falsch gibt es hier nicht! Desweiteren würde im nächsten Schritt auch uns Erwachsenen Ertaubten die Entscheidung aufgezwungen zum CI und nicht unser freier Wille erfragt?
Quelle: keine
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    Derechos del niño
Más allá del modelo biomédico, nadie piensa en la pureza del niño, en su crecimiento natural y hay opciones más saludables como socializarse con otros niños sordos, aprender a escribir, aceptar la lengua de señas que es el idioma visual de las personas sordas. Cuando crezca y ser mayor de edad puede decidir por sí solo.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Ich halte die Entscheidung der Eltern in diesem Fall für EGOISTISCh - EGOZENTRISCH - und damit zu tiefst INHUMAN ihrem Kind gegenüber, dem sie damit eine Vielzahl von Zukunftschancen verwehren. - Taube Menschen gehören zum sinnesbehinderten Bevölkerungsanteil - sie wie in der Petition als eine mit "Ausrottung" bedrohte Volksgruppe darzustellen, ist schon sehr abenteuerlich. - Immanuel Kant:"Nicht Sehen können, trennt von den Dingen - nicht Hören können von den Menschen."
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Die Situation ist insofern extrem asymmetrisch, als eine solche Operation einige teils schwere Komplikationen haben kann. Ein Arzt, der so eine Operation aber nun erzwingt, kann sich danach nicht auch nur die geringste Komplikation leisten. Ertragen müssen die Komplikationsfolgen die Angehörigen und das operierte Kind. Dieses Spannungsfeld ist vorher bis in die dunkelste Ritze auszuleuchten, bevor man zwangsimplantiert. Ich kann mir vorstellen, dass eine Schadensersatzforderung hier auch in extrem hoher Summe fair und adäquat wäre. Gesamthaft halte ich dies für ein kaum deckbares Risiko.
Quelle: Jagomir Bohn
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