Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Altersarmut
Es geht nicht einfach nur um mehr Geld, sondern um ein menschenwürdiges Leben für alle und den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft durch faire und gerechte Löhne. 13,69 Euro brutto pro Stunde bei einem Vollzeitarbeitsverhältnis sichern Familien eine gerechte und soziale Teilhabe! Nicht zuletzt würde ein Stundenlohn von 13,69 Euro die heute vorprogrammierte Altersarmut verhindern helfen. Selbst mit dem Mindestlohn von 10,45 Euro liegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei einer zukünftigen Rente weit unter der Grundsicherung.
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    Lohn muss zum Leben reichen
Der gesetzliche Mindestlohn muss eine Grenze nach unten sein. Er ist deshalb nicht nur eine Haltelinie gegen die Ausbeutung der Beschäftigten, sondern auch gegen unlauteren Wettbewerb durch Lohndumping. Für die KAB als Bewegung für soziale Gerechtigkeit ist es geradezu eine Pflicht, sich für einen angemessenen gesetzlichen Mindestlohn einzusetzen. Der gesetzliche Mindestlohn hat deshalb ganz zentral auch eine gesellschaftliche und soziale Funktion unabhängig von Tarifabschlüssen und den jeweiligen Organisationsgrad der Gewerkschaften in den verschiedenen Branchen.
Source: Matthias Rabbe
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Arbeiten muss sich lohnen. Wir brauchen keine Hartz IV ler die mit schwarzarbeit ihr Geld aufstocken. Und in der Rente dann von 500 Euro Rente leben müssen. Jeder soll am Geldbeutel spüren können, dass es sich lohnt arbeiten zu gehen.
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    Warum unterschreiben JETZT wichtig ist!
Die Mindestlohnkommission hat ihren Spruch abgegeben und Arbeitsminister Heil will diesen umsetzen. WARUM also jetzt noch die Petition unterschreiben, wie kann ich jetzt wirksam sein: WEIL: 1. Im Herbst eine Überprüfung des Mindeslohngesetzes vorgenommen wird. Ansprechpartner ist der Bundesarbeitsminister 2. Wir nur mit einem veränderten Arbeitsauftrag an die MiLoKommission auf Dauer armutsfeste Mindestlöhne erreichen können. 3. Wir der Politik, also insb. den Fraktionen im Bundestag klarmachen müssen, dass sie in der Verantwortung sind, den Mindestlohn aus der Armutsfalle zu heben
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    Mehr reguläre Arbeitsplätze
Die Anzahl der versicherungspflichtigen Beschäftigungen ist angestiegen, da vor allem Minijobs in reguläre Arbeitsplätze umgewandelt worden sind. Davon haben vor allem Frauen profitiert. Zudem ist die Inlandsnachfrage gestärkt worden. Innerhalb Europas ist das Lohndumping, das u.a. durch den Ausbau des Niedriglohnsektors in Deutschland durch die Einführung der sogenannten „Hartz-Gesetze“ unterstützt wurde, zumindest abgemildert worden. Jetzt muss „nur“ noch die Höhe stimmen…
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    Gut für Beschäftigung
Alle Befürchtungen bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, dass es zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen, zu Betriebsverlagerungen etc. kommen werde, haben sich als falsch erwiesen. Demgegenüber gibt es zahlreiche positive Effekte auf die Beschäftigung. So wurde durch den gesetzlichen Mindestlohn das Lohngefälle zwischen den alten und den neuen Bundesländern abgebaut.
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Contra

What are arguments against the petition?

Mehr Geld klingt immer gut, aber eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns bzw. eine faktische Abschaffung von Niedriglöhnen, würde einerseits dazu führen, dass gerade große Unternehmen Stellen abbauen oder ins Ausland abwandern und viele Leute im unteren Einkommensbereich ihre Stelle komplett verlieren könnten. Da die Firmen das Geld irgendwoher erwirtschaften müssen, würde die Erhöhung andererseits auch zwangsläufig zu einer Verteuerung von Produkten und Dienstleistungen führen, wodurch sich die Lohnerhöhung letztendlich selbst auffrisst.
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ja, 10 Euro auf die Stunde bedeutet, dass ARbeit sich nicht lohnt und die muss sich ja lohnen. Doch erst gerade durch diesen Mindestlohn sind Hundertausende von Menschen nicht arbeitslos,sondern es wird Ihnen ermöglicht am Erwerbsleben teil zu haben. Viele Arbeitgeber würden diese Jobs ersatzlos streichen wenn es Ihnen zu teuer wird. Wir hätten sicher 2 Mio. nehr arbeitslose wenn der Mindestlohn um30% erhöht würde. Ich denke dass Putzfrauen nicht mehr benötigt werden, wenn Homeoffice kommt Verkäufer durch Automatenkassen und e-commerce ersetzt werden Etc.
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vor Hartz IV hatten wir fünf Millionen Arbeitslose. Viele Jobs in Deutschland können nur durch den Niedriglohn finanziert werden. Durch das Steigen des Niedriglohns rutschen diese Menschen in die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber, insbesondere in Privathaushalten können sich das dann nicht mehr leisten.
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    Viele schaffen nicht so viel an "Wertschöpfung" und bleiben so chancenlos!
Das klingt so leicht - „lächerliche“ 14 € Lohn. Aber das heißt auch, dass der Arbeitgeber (AG) den Arbeitnehmer dann für 28 € /Std. an den Kunden verkaufen muss. Denn der AG muss ja auch noch 20 % Sozialabgaben finanzieren, 6 Wochen Urlaub, 3 Wochen Krankentage. Und dann sind da auch Leute wie ich. Die arbeiten nach ihrem 2. Bandscheibenvorfall eben nicht mehr wie ein Turbo. Wenn Menschen wie ich eine Zwei-Zimmer-Wohnung reinigen, würde das 150 € kosten. Wer zahlt das noch? Fazit: Je höher der Mindestlohn ist, desto mehr Menschen will (und kann!) niemand mehr beschäftigen.
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    Höherer Mindestlohn nur mit abgeschlossener Berufsausbildung bzw. Qualifikation
Für diejenigen, die zu faul waren, etwas zu lernen, ist der Mindestlohn m.E. bereits jetzt zu hoch und ungerecht gegenüber denjenigen mit abgeschlossener Berufsausbildung. Wie z.B. bei FrisörInnen, die trotz hoher Qualifikation nur knapp über dem Mindestlohn bezahlt werden. Sinnvoller wäre es, für Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung einen deutlich höheren Mindestlohn zu vereinbaren . Ausbildung, Können + Anstrengung müssen sich lohnen und nicht der Weg des geringsten (beruflichen) Widerstandes. Zudem haben es echte "Lowbrainer" bei 13,50 €/h noch schwerer, einen Job zu finden
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