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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Erziehung zum mündigen Bürger
Eine kritische Einführung in die Volkswirtschaft ist absolut notwendig, um klar zu stellen, dass die VWL eine Sozialwissenschaft ist, innerhalb derer KEINE Theorie absoluten Geltungsanspruch besitzt. Dem Studienbeginner muss klar werden, dass die gegenwärtige Betrachtung wirtschaftlicher Vorgänge keinesfalls alternativlos ist. Um ein gesellschafts- und subjektförderliches Studium darzustellen muss der Historizität und gesellschaftliche Einbettung der VWL klar gemacht werden. Mündige Bürger brauchen aufgeklärte, vielseitige und keine autoritäre sowie teilweise antihumanistische Bildung wie derz
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Vorlesung über Krisen
Für die, die sich für das Thema ökonomische Krisen interessieren, gibt es nächstes Semester gleich mehrere Vorlesungen im BSc-Studium. Ich denke, man sollte sich zuerst mit diesen Vorlesungen beschäftigen, bevor man sich über eine falsche thematische Schwerpunktsetzung beschwert. Z. Beispiel: qis.server.uni-frankfurt.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=139206&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung://qis.server.uni-frankfurt.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=139206&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung" rel="nofollow">qis.server.uni-frankfurt.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=139206&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung
Quelle: VL-Verzeichnis Frankfurt
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    keine demokratische Veranstaltung
Ein Studium ist keine demokratische Veranstaltung, bei der man auf Augenhöhe diskutiert und dann per Mehrheitsentscheid den Gewinner der Diskussion festlegt. Studium bedeutet, die einen wissen viel (die Dozenten) und geben das an die weiter, die wenig wissen (die Studenten). Insbesondere in den ersten Semester. Ich weiss ich nicht, über was man diskutieren soll, sondern da gilt es Grundlagenwissen aufzubauen. Raum für Diskussionen gibt es in Seminaren und in der Abschlussarbeit zu Genüge, eine Einsteigervorlesung ist dafür das falsche Format.
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    Transparenz über die Urheber
Kann es sein, dass diese "Petition" (eine Schande, dass das wichtige Instrument Online-Petition mittlerweile für alle Trivialitäten des täglichen Lebens genutzt wird und somit völlig an Wert verloren hat) von irgendwelchen Nebenfächlern mit Hauptfach Lehramt, Philosophie oder Soziologie verfasst wurde? Die brauchen das Wissen in ihrem Berufsleben nicht mehr und würden lieber einen Stuhlkreis machen, statt zu lernen. Wir Hauptfach-VWLer hingegen, wollen später als Ökonomen arbeiten, Master- und PhD-Programme (im Ausland) besuchen und sind auf ein Studium nach internationalem Standard angewies
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    Alle Jahre wieder ...
Euer neuer Professore Rüdiger Bachmann hat einige Anmerkungen zur "Vorgängerversion" eurer Petition verfasst, mit denen man sich auseinandersetzen sollte, vieles davon stimmt durchaus: www.spiegel.de/unispiegel/studium/ein-uni-oekonom-teilt-aus-lernt-unsere-sprache-bevor-ihr-mitredet-a-807029.htmlgel.de/unispiegel/studium/ein-uni-oekonom-teilt-aus-lernt-unsere-sprache-bevor-ihr-mitredet-a-807029.html" rel="nofollow">www.spiegel.de/unispiegel/studium/ein-uni-oekonom-teilt-aus-lernt-unsere-sprache-bevor-ihr-mitredet-a-807029.html
Quelle: der Spiegel
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    Basis. und Methodenwissen
Um komplizierte Probleme der angewandten Ökonomik verstehen zu können, braucht man ein Verständnis ökonomischer Analysemethoden, das etablierten Standards folgt. Und genau für die Legung des methodischen Fundaments ist ein solcher Kurs da. Wie sollen die Studenten sonst jemals in der Lage sein, einen fortgeschrittenen VWL-Kurs zu besuchen oder sogar ein Masterstudium zu absolvieren, geschweige denn ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungspapier zu verstehen? Grundstudium ist Methodenstudium, im Grundstudium Physik diskutiert man auch nicht, ob die Erde jetzt Kugel oder Scheibe ist ...
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Ich bin zwar dankbar, dass ich EVWL noch bei Prof. Schefold hören durfte, da die Vorlesung den herrschenden Mainstream für mich relativiert hat. Aber mal ganz im Ernst - die Petition ist kompletter Quatsch. Deutschland ist ein Land, in dem Lehrfreiheit herrscht, in dem der Dozent seine Vorlesung innerhalb eines weitläufigen Rahmens inhaltlich und methodisch frei gestalten darf. Ohne Einflussnahme durch Kollegen oder Vorgesetzte. Außerdem: Erarbeitung des Kursinhaltes u.a. durch Studentenvertreter? Im Ernst? Da habt ihr wohl vor allem an euch selbst gedacht, ihr "kritischen Ökonomen" ;-)
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