Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Leistungsberurteilung
An der Gemeinschaftsschule gibt es keine Ziffernnoten, was für die Kinder erst mal völlig neu ist, die Ziffernnoten, man kann es nicht glauben, haben die Schule geprägt, sie sagen vor allem, wie ein Schüler im Verhältnis zu den anderen Schülern steht und nicht zum Lernziel. Dies funktioniert natürlich mit den individuellen Kompetenzrastern auch, jedoch sind diese für die Kinder viel aussagekräftiger. Solche Lernstandserhebungen führen dazu dass das Kind sieht was ihm gut gelungen ist bzw. wo es noch an sich arbeiten kann ohne sich mit einer einzigen Ziffer beschämt zu fühlen.
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Pro, weil es meiner Tochter an dieser Schule um Welten besser geht als an der Grundschule vorher. Sie lernt gerne, kommt gut voran, hat sich hervorragend entwickelt und geniesst die Lernfenster und den Nachmittagsunterricht, weil sie danach keine oder kaum Hausaufgaben mehr hat. Die Arbeitsbewertungen finden differenziert statt, dadurch haben alle Beteiligten einen guten Überblick, in welchen Teilbereichen der Fächer sie Schwächen und Stärken hat. Eine einzige Note kann das so nicht darstellen. Die Entscheidung, welchen Schulabschluss sie ansteuert, muss erst zur 7. Klasse stattfinden.
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Geht ein Mensch zum Arzt. Nach zahlreichen Untersuchungen sagt dieser: "Es geht Ihnen drei bis vier". "Wie, drei bis vier?", fragt der Mensch. Und will wissen, wo es denn nun klemmt - und wo er topfit ist: Nagt die Arthrose an den Gelenken? Hat er Haarausfall? Oder ist die Leber angegegriffen? In der GMS werden Leistungsrückmeldungen in Kompetenzen aufgeschlüsselt, die im Gegensatz zu aggregierten Ziffernnoten etwas über das Kind und seine aktuelle Leistung aussagen. Und die Eltern die Chance geben, konkret mit ihrem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen.
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    Bildungsgerechtigkeit
Kinder mit 9 Jahren nur anhand von Deutsch und Mathenoten in gute , mittlere und schlechte Schüler einzuteilen ist stigmatisierend und diskriminierend. Meine Tochter musste vor 6 Jahren als einziges Kind ihrer Klasse in die Hauptschule, wurde von all ihren Freundinnen getrennt, musste all die mitleidigen Blicke der Eltern der Mitschüler aushalten, durfte keine zweite Fremdsprache erlernen.... Hatte immer das Gefühl, eine " Restschule" besuchen zu müssen. Dies bleibt den Schülern der Gemeinschaftsschule heute zum Glück erspart. Sie muss unbedingt weiter ausgebaut werden!
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    Ziffernoten
Die Kinder rechnen die Kompetenzraster um ganz klar, so kommen sie zum Rechnen :-), leider ist es bei uns immer noch sehr verbreitet, Ziffernnoten als gängiges Vergleichsportal nach außen zu tragen. Vergessen Sie bitte nicht, die Kinder rechnen um, haben aber aus dem Kompetenzraster ein wenig mehr erfahren, dies bleibt nachdrücklicher als eine Ziffer am Ende der Fahnenstange. Ich denke, um so mehr diese positive Erfahrung die Runde macht, um so verbreiteter wird diese nachhaltige Leistungsmessung sein. Lassen sie die Kinder ruhig noch an ihren Erfahrungen wachsen, dann werden Sie staunen :-)
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    Die Richtung stimmt, jusitiert wird später
Die Gemeinschaftsschule ist der richtige Schritt in Rictung eines moderen, dem/der einzelnen SchülerIn gerecht werdenden Schulsystems für den ländlichen Raum in Baden-Württemberg: Förderung der individuellen Entwicklung in einer Ganztagesschule. Zum Meckern ist es zu früh. Die Erfolge der Gemeinschaftsschule werden wissenschaftlich begleitet. Weiter viel Erfolg mit dem Modell und eine glückliche Hand bei der Weiterentwicklung. Der bisherige Erfolg zeigt sich deutlich daran, dass einige Gemeinschaftsschulen, die bereits Pilot-Schule waren, förmlich überrannt werden
Quelle: Grafenau im Kreis Böblingen
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    Gesamteinschätzung
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen.Mein Sohn, jetzt in der 5. Klasse der GMS, ist seit einem halben Jahr total entspannt. Er lernt zum größten Teil indem er sich, nach INPUT Stunden, den Stoff selber erarbeitet. Seine Leistungen haben sich verbessert und zu Hause gibt es keinen Stress mehr wegen Hausaufgaben. Für uns ist es bis jetzt Leistungsbezogen eine Verbesserung und seelisch ein Hauptgewinn! Das Konzept der GMS muss natürlich noch ausgearbeitet werden. Teilweise können Schulen dies nicht umsetzten, da es an Räumlichkeiten und gut ausgebildeten Lernbegleitern fehlt.
Quelle: Die Richtung war lang überfällig, jetzt muss in die Schulen investiert werden.
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    Gemeinschaft sprent Mauern und öffnet Herzen
Gemeinschaft in der Schule sprengt Mauern und öffnet Herzen. Seit Wochen werde ich immer häufiger gefragt, warum ich mich so sehr für die Gemeinschaftsschulen einsetze. Vielerorts muss ich mich erklären, weshalb ich heute meine Antwort darauf veröffentliche. Was ist meine Motivation dafür, dass ich seit Monaten all meine Kraft für die Existenzsicherung und gedeihliche Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschule investiere? Weiterlesen? siehe Link oder Fachebook-Gruppe Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen BW
Quelle: www.facebook.com/groups/gemeinschaftsschule/permalink/191099117922033/
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    Ja zur Gemeinschaftsschule und zur Gerechtigkeit für Schüler!!
Verständnisvolle Lehrer die Kindern nicht den Mund verbieten und Gerecht zu Kindern sind. Habe nur positives vom Bekanntenkreis gehört und mich trotz 2,5 Durchnitt für die Gemeinschaftsschule entschieden damit der Druck genommen wird. Kinder sollen ohne Angst vor Lehrern in die Schule gehen können. Ja beste Schule!!! Gemeinschaftsschule!!
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Das Konzept ist aus der Waldorfpädagogik wohl bekannt und dort auf andere Weise und möglicherweise anderen Gründen erfolgreich - Hier wie dort spätere Notengebung; hier wie dort eine Klassengemeinschaft, die Schwächere mitnimmt und die Stärkeren auf andere Weise fördert (Rücksichtsnahme, Weitergeben eigener Kenntnisse). Gut, daß dort erst gegen Ende des 12. Jahres über den staatlichen Abschluß (Reifeklasse, Abiturklasse, vielleicht Quali) entschieden wird, und der Waldorfabschluß allen gegeben wird - ähnliches könnte der württembergischen Gemeinschaftsschule noch hinzugefügt werden.
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    Schule der Zukunft angesichts demographischer Entwicklung
An der Gemeinschaftsschule werden alle Kinder gemeinsam unterrichtet. Das geschieht auch jahrgangsübergreifend. Angesichts der demografischen Entwicklung ist das genau die Art von Schule, die wir in Zukunft brauchen, wenn wir weite Schulwege für unsere Kinder vermeiden wollen. Mehrere verschiedene Schultypen wir es wohnortsnah in Zukunft nur noch in den Ballungszentren geben.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Das Konzept Gemeinschaftsschule mag ja ganz gut sein,aber solange das Ganztagesangebot zwang ist und nicht freiwillig,habe ich meine Fragezeichen. Die Knder werden über Mittag zu irgendwelchen Angeboten verpflichtet, damit sie besser unter Ausicht sind, 8 Stunden am Tag, 3oder gar 4x in der Woche, unter Dauerstrom, Welches Kind hält das auf die Dauer aus
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Ohne das Prinzip der Gemeinschaftsschulen kritisieren zu wollen: Solange eine Pflicht zu Ganztagsschulen besteht, kann ich nicht zustimmen. Nichts spricht gegen optionale Angebote. Aber ich möchte gerne selbst entscheiden, ob auch andere Aktivitäten am Nachmittag sinnvoll sind.
Quelle: Recht der Eltern auf Selbstbestimmung
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Wir brauchen gute Schulen für alle unsere Kinder. GMS kann durchaus eine Alternative sein insbesondere in ländlichen Regionen zur Sicherung der Schulstandorte. Dass derzeit aber der Bildungsplan am mittleren Schulabschluss ausgerichtet wird um die GMS zu stärken ist der falsche Weg. Stand heute kann nach meinen Infos keine einzige GMS eine Oberstufe anbieten. Für die Oberstufe sind min. 60 Schüler nötig, das heisst bei ca. 1/3 Abiturenten auf einer GMS müsste diese in Klassenstufe 5 mindestens 180 Schüler/innen haben, so eine Schule gibt es meines Wissen nach nicht.
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Von der GSS wurde vor Erko-Einführung in anderen Staaten bei Besuchen Erkundigungen eingeholt. Bei Nachfrage, ob, die näherliegende und unserem Schulsystem näher stehenden Auskünfte aus anderen Bundesländern mit Gesamtschulen (z.B. in Schleswig-Holstein seit über 25 Jahre) eingeholt wurden, wurde dies als nicht relevant abgewertet. In SH gibt es in der Gesamtschule weiterhin eine Notenskala, die dort von 1 bis 8 reicht.
Quelle: Gespräch mit Dr. Friedrichsdorf bei Erko-Vorstellung
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