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  • Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger

    11-01-17 14:54 Uhr

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    Lieber UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg,

    vor gut einem Jahr wurde von Gemeinschaftsschul-Eltern eine Petition zur Erhaltung und positiven Weiterentwicklung unserer noch jungen Schulart lanciert. Über die Aktion hat sich ein breites Netzwerk von UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule zusammen gefunden. Menschen aus Schulen und Politik, BildungsforscherInnen und MultiplikatorInnen und nicht zuletzt viele Eltern haben sich in einer weiten und gut aufgestellten Gemeinschaftsschul-Community organisiert, deren Aktivitäten mittlerweile auch in der Stuttgarter Landespolitik deutlich wahrgenommen werden.

    Im November haben VertreterInnen des Elternnetzwerkes im Verein für Gemeinschaftsschulen nun die Petition mit knapp 17.000 Unterschriften an Frau Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann übergeben. Als besonderen Schatz überreichten die Eltern Frau Eisenmann mehrere hundert Seiten an Kommentaren mitten aus dem Herzen unserer Schulen, die sich im Petitionszeitraum auf dem Portal von OpenPetition angesammelt haben und schon bald auf der Website des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg unter verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/ einsehbar sind.

    Vor wenigen Tagen erreichte uns nun als erste Reaktion des Kultusministeriums ein Schreiben von Frau Dr. Eisenmann, welches zu unseren Punkten Stellung nimmt. Zu Ihrer Information haben wir sowohl das von uns eingereichte Schreiben, als auch einen Scan der Ministeriumsantwort beigefügt. Des Weiteren ist für Februar ein Treffen der PetitionsinitiatorInnen mit der Leitung des Gemeinschaftsschul-Referats im Kultusministerium vereinbart. Wir werden dort gezielt nachfragen, wo uns die Antwort der Ministerin als zu vage erscheint. Sehr gerne können Sie uns für dieses Gespräch spezifische Nachfragen oder Kommentare mit auf den Weg geben. Bitte schicken Sie Ihren Input ggf. an folgende Adresse: vielfaltmachtzukunft@gmx.de- hier können Sie sich auch weiterhin für unseren Gemeinschaftsschul-Info-Verteiler eintragen lassen.

    Zu guter Letzt bitten wir Sie, sich rege an der Kommentierung des Gesetzentwurfes zur Stärkung der Realschulen zu beteiligen! Die Kommentarfunktion finden Sie auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung unter beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/kommentieren/lp-16/staerkung-der-realschulen/kommentar/1/#_ , wer nicht selbst einen Kommentar verfassen will, kann wirken, indem er oder sie die bestehenden Kommentare bewertet. Es wäre schön, wenn anhand des Feedbacks sichtbar wird, dass sich die Gemeinschaftsschul-Community nach wie vor engagiert für die Interessen ihrer Schulform einsetzt.

    Wir danken Ihnen für Ihre Rückendeckung für unsere Kinder und ihre Schulen und schauen trotz allem optimistisch ins Jahr 2017.

    Es grüßt Sie herzlich
    Ulrike Felger
    Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.

  • Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    30-12-16 16:46 Uhr

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    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschulen
    in Baden-Württemberg!
    Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Viele Dinge, die wir kürzlich noch als Gewissheit verbuchten, sind überraschend ins Wanken geraten. Das gilt ebenso auf der weltpolitischen Bühne wie in der (Bildungs)Politik Baden-Württembergs.
    Mehr denn je braucht es gesunden Menschenverstand, Tatkraft und Zivilcourage, um unsere Gesellschaft, so wie wir sie kennen, zu bewahren und in die Zukunft zu führen. Wir alle sind heute gefragt, um unseren Kindern morgen eine lebenswerte Welt zu übergeben!
    Deshalb werden wir Gemeinschaftsschul-AktivistInnen uns auch im kommenden Jahr für jene Dinge einsetzen, die uns für die Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft besonders wichtig erscheinen:
    Für Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, Qualität in Schule und Unterricht, der Anschluss an internationale Standards und Anforderungen, Fachwissen statt Stammtischparolen.
    Insbesondere in der Bildung wollen uns PolitikerInnen gerade glauben machen, dass wir im Ländle auf einer Insel der Glückseligen, abseits des großen Welt-Wirtschafts-Geschehens leben. Doch wir sind mehr denn ja fest davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, sich den großen Themen wie Qualität von Schule, Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch zuverlässigen Ganztagsbetrieb oder Digitalisierung als Anschluss an das Weltgeschehen endlich seriös zu stellen. Es wird Zeit, den Stellenwert von Bildung in einem breit aufgestellten gesellschaftlichen Kontext zu diskutieren!
    Als Gemeinschaftsschul-Menschen werden wir hier weiter unseren Beitrag zur Gestaltung der Zukunft zu leisten - und wir freuen uns, wenn Sie ebenfalls mit dabei sind!

    Was können Sie tun?
    Ganz konkret können Sie via Bürgerbeteiligung auf die Zukunftsplanung für unsere Schulen Einfluss nehmen:
    Bis zum 3. Januar 2017 ist es möglich, die neue Gesetzgebung zur Aufwertung der Realschule auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung zu kommentieren (und bestehende Kommentare zu bewerten). Ein Blick in die bisherigen Kommentare zeigt, dass sich Fürsprecher der Gemeinschaftsschule schon geäußert haben - die Kommentare dürften jedoch noch eindeutiger werden! Machen Sie mit, nehmen Sie sich die Zeit für die Zukunft unserer Schulen und deren Schülerinnen und Schüler:
    beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/de/kommentieren/lp-16/staerkung-der-realschulen/#_
    Ein Tipp: Speichern Sie Ihren Eintrag im Zwischenspeicher - das System hat seine Schwächen.

    Und natürlich können Sie nach wie vor unsere Arbeit durch eine Mitgliedschaft im Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. fördern. Den Mitgliedsantrag finden Sie auf unserer Website www.verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/
    Wir freuen uns über jede Unterstützung - auch und gerade aktive MitstreiterInnen sind uns jederzeit herzlich willkommen. Sie erreichen uns weiter über vielfaltmachtzukunft@gmx.de - gerne nehmen wir Sie in unseren Info-Verteiler auf!

    Wir wünschen Ihnen, uns und der Gemeinschfaftsschule im Südwesten ein gutes Jahr 2017. Und wir wünschen Ihnen gutes Gelingen für all jene Dinge, die Ihnen besonders am Herzen liegen!
    Mit herzlichen Grüßen
    Ulrike Felger
    Elternnetzwerk im Veren für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.

  • Die Petition wurde eingereicht

    23-11-16 18:34 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen unserer Petition,
    heute haben wir unsere Petition und vor allem einen dicken Stapel Kommentare vor dem Landtag Frau Dr. Eisenmann übergeben. Mehr dazu finden Sie in unten angefügter Pressemitteilung.
    Wer weiter auf dem Laufenden bleiben will, kann sich gerne unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de in den Info-Verteiler des Elternnetzwerkes eintragen lassen.
    Es grüßt herzlich
    Ulrike Felger

    Gemeinschaftsschul-Eltern übergeben Petition
    Mitten im Landtagswahlkampf starteten engagierte Gemeinschaftsschul-Eltern vor einem Jahr die Petition „Vielfalt macht Zukunft“, um die Landespolitiker daran zu erinnern, dass die Gemeinschaftsschülerinnen und -schüler ein Recht auf Perspektive haben. Heute ist die Petition aktueller denn je – und wurde vor dem Landtag der Kultusministerin überreicht.
    „Dies ist ein Einblick in die Seele der Gemeinschaftsschule in fünf Bänden“, mit diesen Worte überreichte Dr. Ulrike Felger, Vorstandsmitglied im Verein für Gemeinschaftsschulen und Sprecherin des Elternnetzwerkes im Verein, heute vor dem Landtag Kultusministerin Dr. Susannen Eisenmann einen säuberlich gebundenen Papierstapel. Auf 260 Seiten Petitionskommentare haben die 16.845 Unterstützerinnen und Unterstützer des Aufrufes zusammen getragen, warum es die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg auch weiterhin geben muss. Die Ministerin bedankte sich für dieses Geschenk und betonte, dass sie sich sehr gerne mit den Eintragungen aus der Gemeinschaftsschul-Community befassen wolle. Diese wären insbesondere dann stärkend, wenn es darum gehe, sich vor Augen zu führen, warum es sich lohnt, die noch junge Schulform weiter zu unterstützen, so Felger. „In den letzten Jahren ist im Schulsystem unseres Lands ein Schatz entstanden: sehr viele Menschen an unseren Schulen – Kinder, Eltern und Lehrer – sind dort glücklich und zufrieden“, sei dies ein Zustand, der - wie die Ministerin selbst am besten wüsste - längst nicht überall an den Schulen im Land anzutreffen sei.
    Neben bunten gebastelten Blumen mit Best-of-Auszügen aus den Petitionskommentaren überreichten die vernetzten Gemeinschaftsschul-Eltern im Beisein von ParlamentarierInnen nahezu aller Fraktionen der Ministerin ein bepflanztes Mini-Gewächshaus: „Die Gemeinschaftsschule ist noch ein zartes Pflänzchen, das gute Pflege und Wachstumsbedingungen braucht, um sich weiterhin gut zu entwickeln“, appellierte Felger. Schließlich hätten mittlerweile rund 100.000 Eltern ihre Kinder der Gemeinschaftsschule – übrigens der einzigen konzeptionellen Ganztagsschule im Land - als Teil des staatlichen Schulsystems anvertraut. Diese Menschen bangten nun um die Bildungszukunft ihrer Sprösslinge.
    Ministerin Eisenmann bedankte sich bei den versammelten für die Präsente und versicherte den Eltern: „Sie können sich entspannen, die Gemeinschaftsschule steht in keiner Weise in Frage“. Sowohl Neugenehmigungen, als auch der Ausbau von Sekundarstufe 1 und 2 seien weiterhin möglich und in der Koalition fest vereinbart. Die Sprecherin des Elternnetzwerkes wies diesbezüglich auf die Zeitschiene hin: Der Starter-Jahrgang steht direkt vor dem ersten Bildungsabschluss. Im ausgehenden Frühjahr müssen die Familien dieser Gemeinschaftsschul-Kinder entscheiden, wie deren weiterer Bildungsweg aussehen soll. „Gerade beim Weg zum Abitur sind eine Reihe von wichtiger Details nach wie vor ungeklärt“, bat Felger die Ministerin, sich hier weiter für eine Präzisierung der Rahmenbedingungen einzusetzen. Für einen weiteren Austausch zum Thema sowie eine Innensicht der Schulpraxis im Land ersuchten die vernetzten Eltern die Ministerin um ein Folgegespräch in temperaturmäßig angenehmerem Ambiente.
    Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, nutzte die Gelegenheit, gegenüber den Eltern ebenfalls nochmals zu betonen, dass die Gemeinschaftsschule in keiner Weise zur Disposition stünde. „Hier spreche ich auch im Namen von Ministerpräsident Kretschmann - die Gemeinschaftsschule ist ein fester Teil unserer Schullandschaft“, nahm Schwarz Bezug auf aktuelle Medienberichte.
    „Wir freuen uns, dass das Bekenntnis beider Regierungsparteien bezüglich unserer Schulen so klar ist – es ist gut, das von den Verantwortlichen direkt zu hören“, sagte Elternvertreterin Felger. Gleichzeitig mahnte sie: „Die Berichte der letzten Tage lassen die Frage aufkommen, wem die Bildung in Baden-Württemberg eigentlich gehört? Die Antwort kann nur lauten: Bildung ist ein öffentliches Gut aller Menschen im Land“. Niemand stehe die alleinige Deutungshoheit des Themas zu.
    In diesem Sinne fordern der Verein für Gemeinschaftsschulen und die vernetzten Eltern mit vielen anderen wie GEW, LEB oder dem Landesschulrat zeitnah eine breit aufgestellte und langfristige gesellschaftliche Diskussion darum, was wir von guter Schule erwarten und wie gute Bildung aussieht. „Bei den Bildungsmenschen im Land gibt es in weiten Teilen einen Konsens, dass ein solcher Prozess längst überfällig ist – wir müssen die Verständigung über Standards und Erwartungen an die Schulen im Land auf stabile gesellschaftliche Beine stellen “, wünschen sich die Gemeinschaftsschul-Befürworter, dass die Regierung hier nun tätig wird.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Kultusministerin Eisenmann nimmt Gemeinschaftsschul-Petition am 23. November entgegen

    11-11-16 11:01 Uhr

    Liebe UnterstützerInnen unserer Gemeinschaftsschul-Petition,

    „Vielfalt macht Zukunft“ – unter diesem Motto lancierten wir vor knapp einem Jahr mitten im Getöse des Landtagswahlkampfes eine Petition, die den Landtag in Baden-Württemberg auffordert, die Gemeinschaftsschulen im Land positiv weiter zu entwickeln und deren Bestand zu sichern.

    Mittlerweile ist das Kultusministerium unter konservativer Führung emsig dabei, die mittlerweile 299 Gemeinschaftsschulen im Südwesten mit ihren über 50.000 Schülerinnen und Schülern ins Abseits zu drängen. Eckpunkte der Gemeinschaftsschule wie Ganztagsbetrieb, Inklusion oder der Aufbau eigener Oberstufen werden immer deutlicher in Frage gestellt. Das in der wissenschaftlichen Begleitforschung zur Einführung der Gemeinschaftsschule aufgezeigte Verbesserungspotenzial der jungen Schulart ist in den Schubladen der Stuttgart Bildungsverwalter verschwunden.

    Gerade gestern bekannte sich Grünen-Fraktionsvorsitzender Andreas Schwarz in einem Gespräch mit dem Vorstand des Vorstands des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. (verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/) im Stuttgarter Landtag leidenschaftlich zur Gemeinschaftsschule. Die Grünen stehen hinter - und angesichts der zunehmenden Angriffe auch vor - uns und unserer Schulart. Wir sollten sie gemeinsam weiterhin erinnern, dass sie es waren, die unsere Schulform gemeinsam mit der SPD, die sich ebenfalls engagiert für unsere Kinder und deren Schulen einsetzt, ins Leben gerufen hat.

    Die überaus polemische und nicht abebben wollende Debatte nach Veröffentlichung der aktuellen IQB-Bildungsstudie 2015 zeigt ebenso wie die Positionierung der Gemeinschaftsschule durch die Kultusministerin selbst, dass die Petition für weit über 150.000 Menschen im Land aktueller denn je ist. Nun werden am

    Mittwoch, 23. November 2016, 12 Uhr

    die IntiatorInnen der Petition die Botschaft der knapp 17.000 UnterzeichnerInnen Frau Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in einer bunten Aktion vor dem Landtag in Stuttgart symbolisch übergeben. Zur gleichen Zeit wird die Petition förmlich eingereicht.

    Wir freuen uns, wenn aus dem Kreis der UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule Menschen bei der Übergabe mit dabei sein wollen. Die Presse sowie Vertreter der Fraktionen sind ebenfalls eingeladen.

    WICHTIG!
    Zur besseren Organisation bitten wir um eine formlose, namentliche Anmeldung zu dieem Termin unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de – das Kultusministerium erwartet von uns eine Liste aller TeilnehmerInnen der Übergabe. Zudem findet das Treffen innerhalb der Bannmeile statt. InteressentInnen können sich unter dieser E-Mail Adresse auch nach wie vor in unseren Info-Verteiler eintragen lassen.

    Mit herzlichen Grüßen
    Ulrike Felger und Mareile Abi Saber
    Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg e.V.

    Petra Rietzler, Sabine Buchmann-Mayer und Birgit Zauner
    ARGEn der Gemeinschaftsschul-Eltern Südwest

    Matthias Wagner-Uhl
    Vorsitzender Verein für Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg e.V.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Wir sind immer noch am Ball - aktuelles Statement zur Gemeinschaftsschule BW

    14-10-16 15:11 Uhr

    Liebe UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg,

    über den Sommer war es etwas ruhig um unsere Aktivitäten geworden. Im Hintergrund haben wir weiter kräftig gearbeitet: Wir haben alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Dies ist dringend notwendig, denn der Wind kommt seit dem Farbwechsel an der Spitze des Kultusministerium für unsere Schulen düster-kalt von vorne.
    Übrigens: Die Übergabe der Petition soll in den kommenden Wochen erfolgen. Wie so oft im Ehrenamt limitiert auch bei uns die verfügbare WoManpower bisweilen unsere Schlagzahl.
    Wer weiter über unsere Aktivitäten informiert bleiben will, lässt sich bitte unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de in den Info-Verteiler des Elternnetzwerkes rund um die Gemeinschaftsschule aufnehmen! Wir freuen uns auf reges Interesse.

    Ganz aktuell schicken wir Ihnen eine Info zum Vorstoß des Kultusministeriums zur Erhöhung des Klassenteilers an den Gemeinschaftsschulen, um Einsparziele zu realisieren - sicher haben Sie davon bereits in den Medien gelesen:

    Gemeinsames Statement
    des Elternnetzwerks im Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.,
    der Gemeinschaftsschul-Eltern ARGEn Südwest, sowie
    des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.
    zum aktuellen Vorstoß des Kultusministeriums bezüglich einer Erhöhung des Klassenteilers

    Wenn es um ihre offizielle Haltung zur Gemeinschaftsschule (GMS) geht, beruft sich die CDU auf den geltenden Koalitionsvertrag. Doch von außen scheint es, dass sich die konservativen GMS-Kritiker durchaus bemühen, die weitere Entwicklung der knapp 300 Schulen im Land zu erschweren. So gerade wieder beim Ansinnen, den Klassenteiler in der GMS zu erhöhen.
    Ganztag, Inklusion, Diversität – neben einem schultypischen Pflichtenheft hat die Politik den baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen eine Reihe von gesellschaftlichen Aufgaben ins Stammbuch geschrieben. Über 50.000 Kinder werden mittlerweile an den Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg unterrichtet. Zusammen mit PädagogInnen, Schulträgern, Verwaltung und Eltern ist die Gemeischaftsschule für weit über 150.000 Menschen gelebte Alltagsrealität.
    Was die Welt insgesamt und die Kinder im speziellen voran bringen soll, darf dennoch nichts kosten. Oder zumindest nicht mehr, als an anderen Schulen, deren To do-Liste weniger umfangreich ist. Wir stemmen an unseren Schulen anspruchsvolle gesellschaftliche Themen, die unstrittig auf der Agenda einer zukunftsfähigen Gesellschaft stehen. Von einem international wettbewerbsfähigen pädagogischen Konzept wie es die Gemeinschaftsschule nach Kräften umsetzen, ganz zu schweigen.
    Doch spätestens bei Haushaltsgesprächen lassen sich trefflich politisch unliebsame Themen durch die Hintertüre angehen. So geschehen ganz aktuell bei der Gemeinschaftsschule. Schon vor einigen Tagen lancierte CDU-Kultusministerin Eisenmann einen Erkundungstorpedo in Richtung Gemeinschaftsschule: Der Klassenteiler könne sanft erhöht und damit Potenzial für Einsparungen oder zumindest Umschichtungen geschaffen werden.
    Die Absage, die von der Grünen Finanzministerin Edith Sitzmann stehenden Fußes auf den Probeballon folgte - verbunden mit dem klaren Statement, die Gemeinschaftsschule sei in keiner Weise anzutasten - hat keinen großen Eindruck hinterlassen. Ganz im Gegenteil: Laut Stuttgarter Zeitung vom 11. Oktober 2016 legt die Kultusministerin unerschrocken nach. Subtiles Argument: Nur wenige der 299 Schulen im Südwesten würden den bestehenden Klassenteiler von 28 Kindern überhaupt ausschöpfen.
    Das Beschneiden gerade der großen Gemeinschaftsschulen im Land kommt den Gemeinschaftsschule-Gegnern ganz besonders zu Pass: Sind doch gerade dort jene Schulen zu finden, die im Südwesten das Potenzial haben, eigene Oberstufen aufzubauen. In Konstanz und Tübingen ist der Prozess zur Antragsstellung bereits angelaufen. Da trifft es sich gut, auf neu ersonnenen Pfaden besagten Schulen das Leben schwer zu machen und über die Rahmenbedingen des Unterrichts dessen Qualität gezielt zu strapazieren.
    Doch auch andere Gemeinschaftsschulen könnte eine entsprechende Veränderung hart treffen: Immer wieder zieht die Politik die Zügigkeit einer Gemeinschaftsschule als zentrales Kriterium deren Stabilität und Zukunftsfähigkeit heran. Gerade im kommunalen Umfeld wird dieser Parameter von Schulen ebenfalls als Kriterium für unterschiedlichste Aktivitäten bemüht. Eine Erhöhung des Klassenteilers birgt so ein erhebliches Gefährdungspotenzial in einem größeren Kontext, welches auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.
    Bei den LehrerInnen der Gemeinschaftsschulen ruft das Ansinnen des Ministeriums blankes Entsetzen hervor. Sie sind schon jetzt mit den zahlreichen Aufgaben rund um die innovative Schulform voll umfänglich gefordert. Wir erkennen in dieser Taktik ein perfides Spiel, das einerseits unsere Qualität im Unterricht bedroht und andererseits unsere Schulen für PädagogInnen unattraktiv machen soll. Die Umsetzung eines solchen Vorstoßes führt aus unserer Sicht zu einer konkreten Gefährdung unserer Schulen, da hier bestehende Rahmenbedingungen zulasten unserer Schulart verschoben würden.
    Von der noch zum Jahresbeginn anlässlich der Vorstellung der wissenschaftlichen Begleitforschung zur Einführung der Gemeinschaftsschule WissGem zur Schau gestellten großen Sorge der CDU um die GMS-PädagogInnen angesichts deren hohen Arbeitsbelastung ist bei solchen Überlegungen keine Spur mehr zu erkennen. Von einer Fürsorgepflicht für die über 50.000 baden-württembergischen Kinder, die längst an Gemeinschaftsschulen unterrichtet werden, ganz zu schweigen.

    Links zu den Medienquellen:
    www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gruene-stellen-sich-gegen-die-cdu-keine-groesseren-klassen-an-gemeinschaftsschulen.025a7886-3b94-4c79-80cf-bb4968ed359a.html
    www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.haushaltsgespraeche-groessere-klassen-fuer-gemeinschaftsschulen.a4fcda67-7797-4b5a-9f89-bf80695e9bd0.html

    www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Gemeinschaftsschulen%C2%A0Gruene-lehnen-hoeheren-Klassenteiler-ab-_arid,10543776.html
    www.focus.de/regional/stuttgart/bildung-gemeinschaftsschulen-gruene-lehnen-hoeheren-klassenteiler-ab_id_6066460.html
    www.bild.de/regional/aktuelles/baden-wuerttemberg/gemeinschaftsschulengruene-lehnen-hoeheren-48263292.bild.html
    www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article158725825/Gruene-lehnen-hoeheren-Klassenteiler-ab.html

    www.facebook.com/groups/gemeinschaftsschule/permalink/315769385455005/?comment_id=316121728753104¬if_t=group_comment¬if_id=1476387414789359

    Mit herzlichen Grüßen
    Ulrike Felger
    Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. und
    GMS-Eltern ARGEn Südwest

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Ein interessanter Blick in die Bildungspolitik im Südwesten

    24-07-16 18:07 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschule im Südwesten,
    letzte Woche setzte sich der Landtag in einer aktuellen Debatte mit den ersten Rückmeldungen aus Vera 8 und vor allem mit der baden-württembergischen Bildungslandschaft aus.
    Wer sich dafür interessiert, welche Interessensgruppierung in der Schullandschaft durch wen vertreten werden und wer in der Politik in Sachen Bildung wo steht, dem sei ein Blick in die Video-Aufzeichnung der Debatte vom vergangenen Donnerstag auf der Website der Landtags empfohlen (Mediathek).
    Spätestens als Herr Meuthen unsere Kultusministerin lobte und sie ermutigte, den Konflikt mit dem Koalitionspartner nicht zu scheuen, und ihren Kurs konsequent weiterzuverfolgen, war mir klar:
    Wir müssen uns weiter engagiert für unsere Kinder und deren Schulen einsetzen!

    Deshalb nochmals und wieder die Bitte:
    Beteiligen Sie sich am Netzwerk der GMS-Unterstützer*innen in Baden-Württemberg, lassen Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen, schicken Sie mir eine Mail unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de damit wir Sie auch nach Übergabe der Petition noch erreichen können. Die Adressen werden ausschließlich in diesem Kontext verwendet.
    Und, mindestens genauso wichtig: Werden Sie Mitglied im Verein für Gemeinschaftsschulen - jede Unterstützung zählt (und auch jeder Mitgliedsbeitrag) verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/
    Vielfalt macht Zukunft!
    Es grüßt Sie herzlich und wünscht einen wunderbaren Sommer
    Ulrike Felger

    PS: Die Übergabe der Petition ist in Planung, wir halten Sie auf dem Laufenden.

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neuigkeiten aus der Gemeinschaftsschul-Community und zu VERA8

    12-07-16 09:47 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschulen im Südwesten,
    heute schicke ich Ihnen/Euch interessante Infos aus dem Verein für Gemeinschaftsschule sowie ein Statement zu VERA8 2016. Die Abgabe unserer Petition ist in Planung, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden.
    Mit herzlichen Grüßen
    Ulrike Felger

    PS: Lassen Sie sich in unseren Info-Verteiler aufnehmen, bleiben Sie am Ball, wenn die Petition abgelaufen ist: vielfaltmachtzukunft@gmx.de

    GMS-Interessensvertretung formuliert Agenda für zukünftige Arbeit/VERA8

    Gestärkt durch das Votum der Mitglieder geht der Vorstand des Vereins für Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg e.V. in die neue Legislaturperiode. Als wichtigsten Agendapunkt hat sich der Verein das Thema Schul- und Unterrichtsqualität vorgenommen.

    „Der grün-schwarze Koalitionsvertrag bestätigt die Gemeinschaftsschule als festen Bestandteil der baden-württembergischen Schullandschaft – im Land sind wir mit unseren Schulen ohnehin schon längst angekommen“, sagt Matthias Wagner-Uhl, alter und wiedergewählter Vorsitzender des Gemeinschaftsschul (GMS)-Vereins.

    Nachdem die Mitglieder den Vereinsvorstand in der vergangenen Woche für die kommenden drei Jahre bestätigt haben, schaue man nun weiter nach vorne: „Nicht zuletzt der schmutzige Wahlkampf gegen unsere Schulart hat wesentlich dazu beigetragen, dass sie sich die Gemeinschaftsschul-Akteure im Südwesten bestens vernetzt haben – unsere öffentliche Präsenz wird kontinuierlich besser“, resümiert Wagner-Uhl die Vereinsarbeit der vergangenen Jahre. Mittlerweile arbeiten der Verein und sein Elternnetzwerk eng mit den Arbeitsgemeinschaften der GMS-Eltern zusammen. Eine Petition zum Erhalt der GMS in Baden-Württemberg hat landesweit Eltern mobilisiert und deren Aufmerksamkeit auf die Zukunftsfähigkeit der noch jungen Schulart gelenkt. Im neuen Vorstand sind neben Lehrern und Schulleitern auch die Eltern der im September 50.000 GMS-Schülerinnen und Schülern gut vertreten.

    „Die Themen für die nächste Zeit sind gesetzt: Wir werden weiter am Thema Schul- und Unterrichtsqualität dranbleiben – dies ist letztlich für alle Beteiligten am Bildungsgeschehen relevant“, erklärt Wagner-Uhl. Dabei nehmen die GMS-Akteure insbesondere Bezug auf Ergebnisse der internationalen Bildungsforschung sowie auf konkrete Umsetzungserfahrungen in der südlichen Nachbarregion Vorarlberg. Dort unterstützen auch konservative Politiker mit Elan die Einführung einer gemeinsamen Schule von der 5. bis zur 8. Schulstufe

    Für die GMS hat vor allem die im Januar vorgestellte, vom Kultusministerium in Auftrag gegebene, wissenschaftliche Begleitforschung wesentliche Handlungsfelder für weitere Entwicklungen skizziert. Ein dominierender Punkt ist dabei die passgenaue Lehrerversorgung, die einer Überlastung der beteiligten Pädagogen entgegen wirkt. Hier sieht der GMS-Verein landesweit noch Nachholbedarf: „Um ihren Bildungsauftrag in guter Qualität zu erfüllen, brauchen die GMS im Land eine gute Lehrerversorgung insgesamt und die entsprechende Zusammensetzung ihrer Kollegien – ein substanzieller Anteil an Lehrerinnen und Lehrern mit Gymnasial-Know how ist unverzichtbar“. Einem eventuellen Versuch, die GMS über schlechtere Arbeitsbedingungen in der Zuweisung von Lehrpersonal indirekt zu beschneiden, erteilt die Interessensvertretung eine klare Absage.



    Statement des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. zu VERA8

    Mit großer Spannung werden von Bildungsakteuren im gesamten Land regelmäßig die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten wie VERA8 erwartet. Tatsächlich haben gerade auch die Gemeinschaftsschulen (GMS) ein hohes Interesse an solchen Ergebnissen, die Ausgangspunkt für eine gezielte Weiterentwicklung ausgewählter Aspekte von Schulqualität sein können. Die Entwicklung der Schulqualität vor Ort und in der täglichen Unterrichtspraxis ist ein wesentlicher Markenkern der GMS, für den an unseren Schulen eine explizite Systematik zur Verfügung steht.

    Um verwertbare Qualitätsimpulse ableiten zu können und nicht auf einer pauschalen Beurteilung von Schulformen zu verharren, ist es für alle Schulen im Land notwendig, die vorliegenden VERA-Ergebnisse im Detail zu kennen und dann einzuordnen. Eine besondere Rolle für die Gemeinschaftsschulen spielt hier die Frage nach der Zusammensetzung der untersuchten Lerngruppen bzw. des untersuchten Jahrgangs: Der Anteil an Kindern, welche auf den Lernniveaus Hauptschule (G-Niveau), Realschule (M-Niveau) bzw. Gymnasium (E-Niveau) arbeiten, ist von Schule zu Schule und von Lerngruppe zu Lerngruppe sehr unterschiedlich. Ein Abgleich der VERA-Ergebnisse mit diesem Parameter ist daher für deren seriöse Beurteilung unabdingbar. Aus diesem Grund hofft der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. als landesweite Interessensvertretung von Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern der GMS im Südwesten auf die Bereitstellung entsprechender Detailinformationen durch das Kultusministerium, um VERA8 2016 für die gezielte Weiterentwicklung der GMS einsetzen zu können.

    Eine Instrumentalisierung von Vergleichsarbeiten als finales Bewertungsinstrument von Schulerfolg und Schul- und Unterrichtsqualität lehnt der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. kategorisch ab. Ein solch eindimensionaler Ansatz würde Schule auf einen reinen Mechanismus zur Wissensvermittlung reduzieren und vernachlässigt sträflich die immer umfangreicher werdenden gesellschaftlichen Aufgaben die dem Lebensraum Schule zugeschrieben werden. Letztlich gehört es zum Kernkonzept einer Gemeinschaftsschule, eine optimale Lernumgebung zu gestalten und nicht alleine auf formale Lernergebnisse zu fokussieren. Generell bekommen Gemeinschaftsschüler mehr Freiräume in der Gestaltung ihres Bildungsweges. Vera8 ist also in den Augen der Gemeinschaftsschul-Akteure als eine wichtige Zwischenzeit zu werten - das Ziel wird dann bei der Abschlussprüfung erreicht.

    ---

    Der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg ist die zentrale Interessenvertretung dieser Schulart im Südwesten. Über die Hälfte der GMS-Rektor*innen, zahlreiche Eltern und weitere Interessierte gehören dem Verein als Mitglied an oder stehen ihm als Unterstützer*innen nahe.
    www.verein-gemeinschaftsschulen-bw.org

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - ... die Planung läuft

    08-07-16 09:59 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer GMS-Petition "Vielfalt macht Zukunft"!

    In den letzten Tagen hat sich die GMS-Community rund um den Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. und die GMS-Eltern Arbeitsgemeinscahften (ARGEn) weiter organisiert. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins wurde der amtierende Vorstand bestätigt, neue Menschen sind hinzugestoßen - darunter auch drei Eltern, die sich über diese Petition kennengelernt haben. Wir freuen uns, dass diese Menschen bereits sind, sich aktiv für das Wohl und die Zukunft der bald 50.000 GMS-Schülerinnen und -Schüler im Südwesten zu engagieren.
    Vor knapp einem Monat ist die Petition abgelaufen, fast 17.000 Menschen haben unterzeichnet, nochmals vielen Dank dafür. Nun sind wir dabei, die Übergabe der Petition zu planen - gerne möchten wir dies mit einer kreativen Ideen tun, die unseren Gemeinschaftsschulen wieder die dringend notwendige positive Aufmerksamkeit sichert. Wir sammeln noch Ideen und freuen uns dabei auch ggf. über Input aus dem Kreis der Unterstützer*innen dieser Petition.
    Sie erreichen uns weiter über vielfaltmachtzukunft@gmx.de - hier können Sie sich auch in unseren Info-Verteiler aufnehmen lassen, denn der gerade genutzte Kontaktkanal zu Ihnen/Euch allen wird mit Übergabe der Petiton versiegen.
    Bleiben Sie mit uns am Ball! Schicken Sie uns Ihre E-Mail-Adresse für den GMS-Info-Verteiler!
    Und - mindestens genauso wichtig: Werden Sie Mitglied bei der Interessensvertretung der GMS-Menschen in Baden-Württemberg verein-gemeinschaftsschulen-bw.org - wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied, das unsere Arbeit über eine starke Interessensgemeinschaft unterfüttert.
    Es grüßt Sie herzlich
    Ulrike Felger

  • Herzlichen Dank und auf Wiedersehen!

    16-06-16 15:30 Uhr

    Liebe GMS-Befürworter,
    heute ist der letzte Tag unseres Petitionszeitraums. Wir haben uns viel vorgenommen und so manches erreicht. Bei anderen Dingen sind wir an den Spielregeln unseres Systems, mangelndem Interesse oder auch überraschenden oder für uns kaum zu durchschauenden Kommunikationsmechanismen gescheitert.
    Wie auch immer: Der Grundstein ist gelegt! Über diese Petition haben sich viele Menschen zusammen gefunden, denen die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg am Herzen liegt.
    Wir zumindest machen weiter - unseren Kindern, unseren Schulen und unserer Gesellschaft zuliebe.
    Wer auf dem Laufenden bleiben will oder sich mit uns weiter im Rahmen seiner Möglichkeiten engagieren möchte, erreicht uns über vielfaltmachtzukunft@gmx.de oder die Website des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. Lassen Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen und bleiben Sie mit uns am Ball!
    Denn: Es geht um die Kinder - gestern, heute, morgen!
    Es grüßt Sie herzlich
    Ulrike Felger

  • Petition in Zeichnung - Wir sagen Dankeschön und auf Wiedersehen!

    15-06-16 23:05 Uhr

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition für die baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen,
    mit dieser Mail möchten wir uns von Ihnen allen ganz herzlich verabschieden und Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Rückendeckung für die Gemeinschaftsschule und vor allem unsere Kinder, die diese Schulen besuchen, von Herzen danken! Unsere Petition läuft morgen ab.
    In Zeiten der EM möchte ich an dieser Stelle zuguterletzt ein Klischee bemühen:
    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
    Erste Sondierungen und vorsichtige Analysen dessen, was die neuen Bildungsverantwortlichen für unser Bundesland äußern, lassen für die Zukunft unserer Schulen wenig Gutes hoffen: Die Realschulen werden explizit gestärkt, der Wettbewerb der Systeme ist quasi ausgerufen - möge jener gewinnen, der sich hier als stärker erweist. Schulfrieden kann auch durch Grabesstille umgesetzt werden.
    Doch gerade an unseren Schulen geht es eben genau nicht allein um Stärke. Wer die Gemeinschaftschule befürwortet, weiß, dass Leben und Lernen sehr viel mehr sind, als das Erwirtschaften guter Noten in einem tradierten Leistungsrückmeldungssystem.
    Man könnte glauben, dass wir im Südwesten gerade in den letzten Monaten verstanden hätten, dass es für die Zukunft unserer Gesellschaft weit mehr gibt, als eine nüchterne Bilanz rangeklotzen Wissens.
    Diversität, Individualität, Selbstwertgefühl, Bildungsgerechtigkeit, Inklusion, Integration, Chancengleichheit, persönliche Entwicklung, Verantwortungsbewusstsein, Reflexionsvermögen, Selbststeuerung, Solidarität, Schulqualität - so bunt wie unsere Gesellschaft, sind die Merkmale und Eigenschaften, die Menschen mit unseren Schulen verbinden. Denn: Vielfalt macht Zukunft!
    Ob sich diese Talente der Gemeinschaftsschule allerdings auch in Zukunft noch weiterentwickeln können, wissen wir nicht. Wir sehen an dieser Stelle gerade leider ziemlich schwarz.
    Wenn Sie wissen möchten, wie es mit den Gemeinschaftsschulen im Ländle weiter geht. Wenn Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten weiter für unsere Schulen einsetzen wollen, bitten wir Sie: Bleiben Sie mit uns in Kontakt!
    Wir werden uns weiter für unsere Kinder und unsere Schulen in die Bresche werfen - und sind froh über jede/n, die/der dieses Anliegen mit uns teilt. Gerade die Gemeinschaftsschul-Eltern werden nicht umhin kommen, in bunten Aktionen weiterhin ihr Gewicht in die Waagschale zu werfen.
    Über die E-Mail Adresse vielfaltmachtzukunft@gmx.de können Sie sich gerne in unseren Info-Verteiler aufnehmen lassen. Wir sind gerade dabei, über landesweite ARGEn und das Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen die engagierte Elternschaft zu vernetzen. Vielleicht haben Sie ja Lust, gemeinsam mit uns ein entsprechendes Lehrer-Netzwerk für die Gemeinschaftschule zu starten? Wir fänden es toll.
    Unter www.verein-gemeinschaftsschulen-bw.org können Sie bestens den Kontakt zu uns halten.
    Wir haben in den letzten Monaten unseren Kindern und den Akteuren der baden-württembergischen Gemeinschaftsschule eine Stimme gegeben. Nur gemeinsam können wir verhindern, dass die Schulen unserer Kinder doch noch kalt gestellt werden. Die Resterampe ist wieder in greifbare Nähe gerückt...
    Unsere Kinder und wir Gemeinschaftsschul-Aktivisten freuen uns über Ihre weitere Unterstützung,
    mit herzlichen Grüßen
    Ulrike Felger