Die Petition wurde eingereicht

23.11.2016 18:34 Uhr

Liebe Unterstützerinnen unserer Petition,
heute haben wir unsere Petition und vor allem einen dicken Stapel Kommentare vor dem Landtag Frau Dr. Eisenmann übergeben. Mehr dazu finden Sie in unten angefügter Pressemitteilung.
Wer weiter auf dem Laufenden bleiben will, kann sich gerne unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de in den Info-Verteiler des Elternnetzwerkes eintragen lassen.
Es grüßt herzlich
Ulrike Felger

Gemeinschaftsschul-Eltern übergeben Petition
Mitten im Landtagswahlkampf starteten engagierte Gemeinschaftsschul-Eltern vor einem Jahr die Petition „Vielfalt macht Zukunft“, um die Landespolitiker daran zu erinnern, dass die Gemeinschaftsschülerinnen und -schüler ein Recht auf Perspektive haben. Heute ist die Petition aktueller denn je – und wurde vor dem Landtag der Kultusministerin überreicht.
„Dies ist ein Einblick in die Seele der Gemeinschaftsschule in fünf Bänden“, mit diesen Worte überreichte Dr. Ulrike Felger, Vorstandsmitglied im Verein für Gemeinschaftsschulen und Sprecherin des Elternnetzwerkes im Verein, heute vor dem Landtag Kultusministerin Dr. Susannen Eisenmann einen säuberlich gebundenen Papierstapel. Auf 260 Seiten Petitionskommentare haben die 16.845 Unterstützerinnen und Unterstützer des Aufrufes zusammen getragen, warum es die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg auch weiterhin geben muss. Die Ministerin bedankte sich für dieses Geschenk und betonte, dass sie sich sehr gerne mit den Eintragungen aus der Gemeinschaftsschul-Community befassen wolle. Diese wären insbesondere dann stärkend, wenn es darum gehe, sich vor Augen zu führen, warum es sich lohnt, die noch junge Schulform weiter zu unterstützen, so Felger. „In den letzten Jahren ist im Schulsystem unseres Lands ein Schatz entstanden: sehr viele Menschen an unseren Schulen – Kinder, Eltern und Lehrer – sind dort glücklich und zufrieden“, sei dies ein Zustand, der - wie die Ministerin selbst am besten wüsste - längst nicht überall an den Schulen im Land anzutreffen sei.
Neben bunten gebastelten Blumen mit Best-of-Auszügen aus den Petitionskommentaren überreichten die vernetzten Gemeinschaftsschul-Eltern im Beisein von ParlamentarierInnen nahezu aller Fraktionen der Ministerin ein bepflanztes Mini-Gewächshaus: „Die Gemeinschaftsschule ist noch ein zartes Pflänzchen, das gute Pflege und Wachstumsbedingungen braucht, um sich weiterhin gut zu entwickeln“, appellierte Felger. Schließlich hätten mittlerweile rund 100.000 Eltern ihre Kinder der Gemeinschaftsschule – übrigens der einzigen konzeptionellen Ganztagsschule im Land - als Teil des staatlichen Schulsystems anvertraut. Diese Menschen bangten nun um die Bildungszukunft ihrer Sprösslinge.
Ministerin Eisenmann bedankte sich bei den versammelten für die Präsente und versicherte den Eltern: „Sie können sich entspannen, die Gemeinschaftsschule steht in keiner Weise in Frage“. Sowohl Neugenehmigungen, als auch der Ausbau von Sekundarstufe 1 und 2 seien weiterhin möglich und in der Koalition fest vereinbart. Die Sprecherin des Elternnetzwerkes wies diesbezüglich auf die Zeitschiene hin: Der Starter-Jahrgang steht direkt vor dem ersten Bildungsabschluss. Im ausgehenden Frühjahr müssen die Familien dieser Gemeinschaftsschul-Kinder entscheiden, wie deren weiterer Bildungsweg aussehen soll. „Gerade beim Weg zum Abitur sind eine Reihe von wichtiger Details nach wie vor ungeklärt“, bat Felger die Ministerin, sich hier weiter für eine Präzisierung der Rahmenbedingungen einzusetzen. Für einen weiteren Austausch zum Thema sowie eine Innensicht der Schulpraxis im Land ersuchten die vernetzten Eltern die Ministerin um ein Folgegespräch in temperaturmäßig angenehmerem Ambiente.
Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, nutzte die Gelegenheit, gegenüber den Eltern ebenfalls nochmals zu betonen, dass die Gemeinschaftsschule in keiner Weise zur Disposition stünde. „Hier spreche ich auch im Namen von Ministerpräsident Kretschmann - die Gemeinschaftsschule ist ein fester Teil unserer Schullandschaft“, nahm Schwarz Bezug auf aktuelle Medienberichte.
„Wir freuen uns, dass das Bekenntnis beider Regierungsparteien bezüglich unserer Schulen so klar ist – es ist gut, das von den Verantwortlichen direkt zu hören“, sagte Elternvertreterin Felger. Gleichzeitig mahnte sie: „Die Berichte der letzten Tage lassen die Frage aufkommen, wem die Bildung in Baden-Württemberg eigentlich gehört? Die Antwort kann nur lauten: Bildung ist ein öffentliches Gut aller Menschen im Land“. Niemand stehe die alleinige Deutungshoheit des Themas zu.
In diesem Sinne fordern der Verein für Gemeinschaftsschulen und die vernetzten Eltern mit vielen anderen wie GEW, LEB oder dem Landesschulrat zeitnah eine breit aufgestellte und langfristige gesellschaftliche Diskussion darum, was wir von guter Schule erwarten und wie gute Bildung aussieht. „Bei den Bildungsmenschen im Land gibt es in weiten Teilen einen Konsens, dass ein solcher Prozess längst überfällig ist – wir müssen die Verständigung über Standards und Erwartungen an die Schulen im Land auf stabile gesellschaftliche Beine stellen “, wünschen sich die Gemeinschaftsschul-Befürworter, dass die Regierung hier nun tätig wird.

Die Petition ist bereit zur Übergabe - Kultusministerin Eisenmann nimmt Gemeinschaftsschul-Petition am 23. November entgegen

11.11.2016 11:01 Uhr

Liebe UnterstützerInnen unserer Gemeinschaftsschul-Petition,

„Vielfalt macht Zukunft“ – unter diesem Motto lancierten wir vor knapp einem Jahr mitten im Getöse des Landtagswahlkampfes eine Petition, die den Landtag in Baden-Württemberg auffordert, die Gemeinschaftsschulen im Land positiv weiter zu entwickeln und deren Bestand zu sichern.

Mittlerweile ist das Kultusministerium unter konservativer Führung emsig dabei, die mittlerweile 299 Gemeinschaftsschulen im Südwesten mit ihren über 50.000 Schülerinnen und Schülern ins Abseits zu drängen. Eckpunkte der Gemeinschaftsschule wie Ganztagsbetrieb, Inklusion oder der Aufbau eigener Oberstufen werden immer deutlicher in Frage gestellt. Das in der wissenschaftlichen Begleitforschung zur Einführung der Gemeinschaftsschule aufgezeigte Verbesserungspotenzial der jungen Schulart ist in den Schubladen der Stuttgart Bildungsverwalter verschwunden.

Gerade gestern bekannte sich Grünen-Fraktionsvorsitzender Andreas Schwarz in einem Gespräch mit dem Vorstand des Vorstands des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. (verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/) im Stuttgarter Landtag leidenschaftlich zur Gemeinschaftsschule. Die Grünen stehen hinter - und angesichts der zunehmenden Angriffe auch vor - uns und unserer Schulart. Wir sollten sie gemeinsam weiterhin erinnern, dass sie es waren, die unsere Schulform gemeinsam mit der SPD, die sich ebenfalls engagiert für unsere Kinder und deren Schulen einsetzt, ins Leben gerufen hat.

Die überaus polemische und nicht abebben wollende Debatte nach Veröffentlichung der aktuellen IQB-Bildungsstudie 2015 zeigt ebenso wie die Positionierung der Gemeinschaftsschule durch die Kultusministerin selbst, dass die Petition für weit über 150.000 Menschen im Land aktueller denn je ist. Nun werden am

Mittwoch, 23. November 2016, 12 Uhr

die IntiatorInnen der Petition die Botschaft der knapp 17.000 UnterzeichnerInnen Frau Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in einer bunten Aktion vor dem Landtag in Stuttgart symbolisch übergeben. Zur gleichen Zeit wird die Petition förmlich eingereicht.

Wir freuen uns, wenn aus dem Kreis der UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule Menschen bei der Übergabe mit dabei sein wollen. Die Presse sowie Vertreter der Fraktionen sind ebenfalls eingeladen.

WICHTIG!
Zur besseren Organisation bitten wir um eine formlose, namentliche Anmeldung zu dieem Termin unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de – das Kultusministerium erwartet von uns eine Liste aller TeilnehmerInnen der Übergabe. Zudem findet das Treffen innerhalb der Bannmeile statt. InteressentInnen können sich unter dieser E-Mail Adresse auch nach wie vor in unseren Info-Verteiler eintragen lassen.

Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Felger und Mareile Abi Saber
Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg e.V.

Petra Rietzler, Sabine Buchmann-Mayer und Birgit Zauner
ARGEn der Gemeinschaftsschul-Eltern Südwest

Matthias Wagner-Uhl
Vorsitzender Verein für Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg e.V.

Die Petition ist bereit zur Übergabe - Wir sind immer noch am Ball - aktuelles Statement zur Gemeinschaftsschule BW

14.10.2016 15:11 Uhr

Liebe UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg,

über den Sommer war es etwas ruhig um unsere Aktivitäten geworden. Im Hintergrund haben wir weiter kräftig gearbeitet: Wir haben alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Dies ist dringend notwendig, denn der Wind kommt seit dem Farbwechsel an der Spitze des Kultusministerium für unsere Schulen düster-kalt von vorne.
Übrigens: Die Übergabe der Petition soll in den kommenden Wochen erfolgen. Wie so oft im Ehrenamt limitiert auch bei uns die verfügbare WoManpower bisweilen unsere Schlagzahl.
Wer weiter über unsere Aktivitäten informiert bleiben will, lässt sich bitte unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de in den Info-Verteiler des Elternnetzwerkes rund um die Gemeinschaftsschule aufnehmen! Wir freuen uns auf reges Interesse.

Ganz aktuell schicken wir Ihnen eine Info zum Vorstoß des Kultusministeriums zur Erhöhung des Klassenteilers an den Gemeinschaftsschulen, um Einsparziele zu realisieren - sicher haben Sie davon bereits in den Medien gelesen:

Gemeinsames Statement
des Elternnetzwerks im Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.,
der Gemeinschaftsschul-Eltern ARGEn Südwest, sowie
des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.
zum aktuellen Vorstoß des Kultusministeriums bezüglich einer Erhöhung des Klassenteilers

Wenn es um ihre offizielle Haltung zur Gemeinschaftsschule (GMS) geht, beruft sich die CDU auf den geltenden Koalitionsvertrag. Doch von außen scheint es, dass sich die konservativen GMS-Kritiker durchaus bemühen, die weitere Entwicklung der knapp 300 Schulen im Land zu erschweren. So gerade wieder beim Ansinnen, den Klassenteiler in der GMS zu erhöhen.
Ganztag, Inklusion, Diversität – neben einem schultypischen Pflichtenheft hat die Politik den baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen eine Reihe von gesellschaftlichen Aufgaben ins Stammbuch geschrieben. Über 50.000 Kinder werden mittlerweile an den Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg unterrichtet. Zusammen mit PädagogInnen, Schulträgern, Verwaltung und Eltern ist die Gemeischaftsschule für weit über 150.000 Menschen gelebte Alltagsrealität.
Was die Welt insgesamt und die Kinder im speziellen voran bringen soll, darf dennoch nichts kosten. Oder zumindest nicht mehr, als an anderen Schulen, deren To do-Liste weniger umfangreich ist. Wir stemmen an unseren Schulen anspruchsvolle gesellschaftliche Themen, die unstrittig auf der Agenda einer zukunftsfähigen Gesellschaft stehen. Von einem international wettbewerbsfähigen pädagogischen Konzept wie es die Gemeinschaftsschule nach Kräften umsetzen, ganz zu schweigen.
Doch spätestens bei Haushaltsgesprächen lassen sich trefflich politisch unliebsame Themen durch die Hintertüre angehen. So geschehen ganz aktuell bei der Gemeinschaftsschule. Schon vor einigen Tagen lancierte CDU-Kultusministerin Eisenmann einen Erkundungstorpedo in Richtung Gemeinschaftsschule: Der Klassenteiler könne sanft erhöht und damit Potenzial für Einsparungen oder zumindest Umschichtungen geschaffen werden.
Die Absage, die von der Grünen Finanzministerin Edith Sitzmann stehenden Fußes auf den Probeballon folgte - verbunden mit dem klaren Statement, die Gemeinschaftsschule sei in keiner Weise anzutasten - hat keinen großen Eindruck hinterlassen. Ganz im Gegenteil: Laut Stuttgarter Zeitung vom 11. Oktober 2016 legt die Kultusministerin unerschrocken nach. Subtiles Argument: Nur wenige der 299 Schulen im Südwesten würden den bestehenden Klassenteiler von 28 Kindern überhaupt ausschöpfen.
Das Beschneiden gerade der großen Gemeinschaftsschulen im Land kommt den Gemeinschaftsschule-Gegnern ganz besonders zu Pass: Sind doch gerade dort jene Schulen zu finden, die im Südwesten das Potenzial haben, eigene Oberstufen aufzubauen. In Konstanz und Tübingen ist der Prozess zur Antragsstellung bereits angelaufen. Da trifft es sich gut, auf neu ersonnenen Pfaden besagten Schulen das Leben schwer zu machen und über die Rahmenbedingen des Unterrichts dessen Qualität gezielt zu strapazieren.
Doch auch andere Gemeinschaftsschulen könnte eine entsprechende Veränderung hart treffen: Immer wieder zieht die Politik die Zügigkeit einer Gemeinschaftsschule als zentrales Kriterium deren Stabilität und Zukunftsfähigkeit heran. Gerade im kommunalen Umfeld wird dieser Parameter von Schulen ebenfalls als Kriterium für unterschiedlichste Aktivitäten bemüht. Eine Erhöhung des Klassenteilers birgt so ein erhebliches Gefährdungspotenzial in einem größeren Kontext, welches auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist.
Bei den LehrerInnen der Gemeinschaftsschulen ruft das Ansinnen des Ministeriums blankes Entsetzen hervor. Sie sind schon jetzt mit den zahlreichen Aufgaben rund um die innovative Schulform voll umfänglich gefordert. Wir erkennen in dieser Taktik ein perfides Spiel, das einerseits unsere Qualität im Unterricht bedroht und andererseits unsere Schulen für PädagogInnen unattraktiv machen soll. Die Umsetzung eines solchen Vorstoßes führt aus unserer Sicht zu einer konkreten Gefährdung unserer Schulen, da hier bestehende Rahmenbedingungen zulasten unserer Schulart verschoben würden.
Von der noch zum Jahresbeginn anlässlich der Vorstellung der wissenschaftlichen Begleitforschung zur Einführung der Gemeinschaftsschule WissGem zur Schau gestellten großen Sorge der CDU um die GMS-PädagogInnen angesichts deren hohen Arbeitsbelastung ist bei solchen Überlegungen keine Spur mehr zu erkennen. Von einer Fürsorgepflicht für die über 50.000 baden-württembergischen Kinder, die längst an Gemeinschaftsschulen unterrichtet werden, ganz zu schweigen.

Links zu den Medienquellen:
www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gruene-stellen-sich-gegen-die-cdu-keine-groesseren-klassen-an-gemeinschaftsschulen.025a7886-3b94-4c79-80cf-bb4968ed359a.html
www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.haushaltsgespraeche-groessere-klassen-fuer-gemeinschaftsschulen.a4fcda67-7797-4b5a-9f89-bf80695e9bd0.html

www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Gemeinschaftsschulen%C2%A0Gruene-lehnen-hoeheren-Klassenteiler-ab-_arid,10543776.html
www.focus.de/regional/stuttgart/bildung-gemeinschaftsschulen-gruene-lehnen-hoeheren-klassenteiler-ab_id_6066460.html
www.bild.de/regional/aktuelles/baden-wuerttemberg/gemeinschaftsschulengruene-lehnen-hoeheren-48263292.bild.html
www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article158725825/Gruene-lehnen-hoeheren-Klassenteiler-ab.html

www.facebook.com/groups/gemeinschaftsschule/permalink/315769385455005/?comment_id=316121728753104¬if_t=group_comment¬if_id=1476387414789359

Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Felger
Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. und
GMS-Eltern ARGEn Südwest

Die Petition ist bereit zur Übergabe - Ein interessanter Blick in die Bildungspolitik im Südwesten

24.07.2016 18:07 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschule im Südwesten,
letzte Woche setzte sich der Landtag in einer aktuellen Debatte mit den ersten Rückmeldungen aus Vera 8 und vor allem mit der baden-württembergischen Bildungslandschaft aus.
Wer sich dafür interessiert, welche Interessensgruppierung in der Schullandschaft durch wen vertreten werden und wer in der Politik in Sachen Bildung wo steht, dem sei ein Blick in die Video-Aufzeichnung der Debatte vom vergangenen Donnerstag auf der Website der Landtags empfohlen (Mediathek).
Spätestens als Herr Meuthen unsere Kultusministerin lobte und sie ermutigte, den Konflikt mit dem Koalitionspartner nicht zu scheuen, und ihren Kurs konsequent weiterzuverfolgen, war mir klar:
Wir müssen uns weiter engagiert für unsere Kinder und deren Schulen einsetzen!

Deshalb nochmals und wieder die Bitte:
Beteiligen Sie sich am Netzwerk der GMS-Unterstützer*innen in Baden-Württemberg, lassen Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen, schicken Sie mir eine Mail unter vielfaltmachtzukunft@gmx.de damit wir Sie auch nach Übergabe der Petition noch erreichen können. Die Adressen werden ausschließlich in diesem Kontext verwendet.
Und, mindestens genauso wichtig: Werden Sie Mitglied im Verein für Gemeinschaftsschulen - jede Unterstützung zählt (und auch jeder Mitgliedsbeitrag) verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/
Vielfalt macht Zukunft!
Es grüßt Sie herzlich und wünscht einen wunderbaren Sommer
Ulrike Felger

PS: Die Übergabe der Petition ist in Planung, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Petition ist bereit zur Übergabe - Neuigkeiten aus der Gemeinschaftsschul-Community und zu VERA8

12.07.2016 09:47 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschulen im Südwesten,
heute schicke ich Ihnen/Euch interessante Infos aus dem Verein für Gemeinschaftsschule sowie ein Statement zu VERA8 2016. Die Abgabe unserer Petition ist in Planung, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden.
Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Felger

PS: Lassen Sie sich in unseren Info-Verteiler aufnehmen, bleiben Sie am Ball, wenn die Petition abgelaufen ist: vielfaltmachtzukunft@gmx.de

GMS-Interessensvertretung formuliert Agenda für zukünftige Arbeit/VERA8

Gestärkt durch das Votum der Mitglieder geht der Vorstand des Vereins für Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg e.V. in die neue Legislaturperiode. Als wichtigsten Agendapunkt hat sich der Verein das Thema Schul- und Unterrichtsqualität vorgenommen.

„Der grün-schwarze Koalitionsvertrag bestätigt die Gemeinschaftsschule als festen Bestandteil der baden-württembergischen Schullandschaft – im Land sind wir mit unseren Schulen ohnehin schon längst angekommen“, sagt Matthias Wagner-Uhl, alter und wiedergewählter Vorsitzender des Gemeinschaftsschul (GMS)-Vereins.

Nachdem die Mitglieder den Vereinsvorstand in der vergangenen Woche für die kommenden drei Jahre bestätigt haben, schaue man nun weiter nach vorne: „Nicht zuletzt der schmutzige Wahlkampf gegen unsere Schulart hat wesentlich dazu beigetragen, dass sie sich die Gemeinschaftsschul-Akteure im Südwesten bestens vernetzt haben – unsere öffentliche Präsenz wird kontinuierlich besser“, resümiert Wagner-Uhl die Vereinsarbeit der vergangenen Jahre. Mittlerweile arbeiten der Verein und sein Elternnetzwerk eng mit den Arbeitsgemeinschaften der GMS-Eltern zusammen. Eine Petition zum Erhalt der GMS in Baden-Württemberg hat landesweit Eltern mobilisiert und deren Aufmerksamkeit auf die Zukunftsfähigkeit der noch jungen Schulart gelenkt. Im neuen Vorstand sind neben Lehrern und Schulleitern auch die Eltern der im September 50.000 GMS-Schülerinnen und Schülern gut vertreten.

„Die Themen für die nächste Zeit sind gesetzt: Wir werden weiter am Thema Schul- und Unterrichtsqualität dranbleiben – dies ist letztlich für alle Beteiligten am Bildungsgeschehen relevant“, erklärt Wagner-Uhl. Dabei nehmen die GMS-Akteure insbesondere Bezug auf Ergebnisse der internationalen Bildungsforschung sowie auf konkrete Umsetzungserfahrungen in der südlichen Nachbarregion Vorarlberg. Dort unterstützen auch konservative Politiker mit Elan die Einführung einer gemeinsamen Schule von der 5. bis zur 8. Schulstufe

Für die GMS hat vor allem die im Januar vorgestellte, vom Kultusministerium in Auftrag gegebene, wissenschaftliche Begleitforschung wesentliche Handlungsfelder für weitere Entwicklungen skizziert. Ein dominierender Punkt ist dabei die passgenaue Lehrerversorgung, die einer Überlastung der beteiligten Pädagogen entgegen wirkt. Hier sieht der GMS-Verein landesweit noch Nachholbedarf: „Um ihren Bildungsauftrag in guter Qualität zu erfüllen, brauchen die GMS im Land eine gute Lehrerversorgung insgesamt und die entsprechende Zusammensetzung ihrer Kollegien – ein substanzieller Anteil an Lehrerinnen und Lehrern mit Gymnasial-Know how ist unverzichtbar“. Einem eventuellen Versuch, die GMS über schlechtere Arbeitsbedingungen in der Zuweisung von Lehrpersonal indirekt zu beschneiden, erteilt die Interessensvertretung eine klare Absage.



Statement des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. zu VERA8

Mit großer Spannung werden von Bildungsakteuren im gesamten Land regelmäßig die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten wie VERA8 erwartet. Tatsächlich haben gerade auch die Gemeinschaftsschulen (GMS) ein hohes Interesse an solchen Ergebnissen, die Ausgangspunkt für eine gezielte Weiterentwicklung ausgewählter Aspekte von Schulqualität sein können. Die Entwicklung der Schulqualität vor Ort und in der täglichen Unterrichtspraxis ist ein wesentlicher Markenkern der GMS, für den an unseren Schulen eine explizite Systematik zur Verfügung steht.

Um verwertbare Qualitätsimpulse ableiten zu können und nicht auf einer pauschalen Beurteilung von Schulformen zu verharren, ist es für alle Schulen im Land notwendig, die vorliegenden VERA-Ergebnisse im Detail zu kennen und dann einzuordnen. Eine besondere Rolle für die Gemeinschaftsschulen spielt hier die Frage nach der Zusammensetzung der untersuchten Lerngruppen bzw. des untersuchten Jahrgangs: Der Anteil an Kindern, welche auf den Lernniveaus Hauptschule (G-Niveau), Realschule (M-Niveau) bzw. Gymnasium (E-Niveau) arbeiten, ist von Schule zu Schule und von Lerngruppe zu Lerngruppe sehr unterschiedlich. Ein Abgleich der VERA-Ergebnisse mit diesem Parameter ist daher für deren seriöse Beurteilung unabdingbar. Aus diesem Grund hofft der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. als landesweite Interessensvertretung von Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern der GMS im Südwesten auf die Bereitstellung entsprechender Detailinformationen durch das Kultusministerium, um VERA8 2016 für die gezielte Weiterentwicklung der GMS einsetzen zu können.

Eine Instrumentalisierung von Vergleichsarbeiten als finales Bewertungsinstrument von Schulerfolg und Schul- und Unterrichtsqualität lehnt der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. kategorisch ab. Ein solch eindimensionaler Ansatz würde Schule auf einen reinen Mechanismus zur Wissensvermittlung reduzieren und vernachlässigt sträflich die immer umfangreicher werdenden gesellschaftlichen Aufgaben die dem Lebensraum Schule zugeschrieben werden. Letztlich gehört es zum Kernkonzept einer Gemeinschaftsschule, eine optimale Lernumgebung zu gestalten und nicht alleine auf formale Lernergebnisse zu fokussieren. Generell bekommen Gemeinschaftsschüler mehr Freiräume in der Gestaltung ihres Bildungsweges. Vera8 ist also in den Augen der Gemeinschaftsschul-Akteure als eine wichtige Zwischenzeit zu werten - das Ziel wird dann bei der Abschlussprüfung erreicht.

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Der Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg ist die zentrale Interessenvertretung dieser Schulart im Südwesten. Über die Hälfte der GMS-Rektor*innen, zahlreiche Eltern und weitere Interessierte gehören dem Verein als Mitglied an oder stehen ihm als Unterstützer*innen nahe.
www.verein-gemeinschaftsschulen-bw.org

Die Petition ist bereit zur Übergabe - ... die Planung läuft

08.07.2016 09:59 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer GMS-Petition "Vielfalt macht Zukunft"!

In den letzten Tagen hat sich die GMS-Community rund um den Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. und die GMS-Eltern Arbeitsgemeinscahften (ARGEn) weiter organisiert. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins wurde der amtierende Vorstand bestätigt, neue Menschen sind hinzugestoßen - darunter auch drei Eltern, die sich über diese Petition kennengelernt haben. Wir freuen uns, dass diese Menschen bereits sind, sich aktiv für das Wohl und die Zukunft der bald 50.000 GMS-Schülerinnen und -Schüler im Südwesten zu engagieren.
Vor knapp einem Monat ist die Petition abgelaufen, fast 17.000 Menschen haben unterzeichnet, nochmals vielen Dank dafür. Nun sind wir dabei, die Übergabe der Petition zu planen - gerne möchten wir dies mit einer kreativen Ideen tun, die unseren Gemeinschaftsschulen wieder die dringend notwendige positive Aufmerksamkeit sichert. Wir sammeln noch Ideen und freuen uns dabei auch ggf. über Input aus dem Kreis der Unterstützer*innen dieser Petition.
Sie erreichen uns weiter über vielfaltmachtzukunft@gmx.de - hier können Sie sich auch in unseren Info-Verteiler aufnehmen lassen, denn der gerade genutzte Kontaktkanal zu Ihnen/Euch allen wird mit Übergabe der Petiton versiegen.
Bleiben Sie mit uns am Ball! Schicken Sie uns Ihre E-Mail-Adresse für den GMS-Info-Verteiler!
Und - mindestens genauso wichtig: Werden Sie Mitglied bei der Interessensvertretung der GMS-Menschen in Baden-Württemberg verein-gemeinschaftsschulen-bw.org - wir freuen uns sehr über jedes neue Mitglied, das unsere Arbeit über eine starke Interessensgemeinschaft unterfüttert.
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

Herzlichen Dank und auf Wiedersehen!

16.06.2016 15:30 Uhr

Liebe GMS-Befürworter,
heute ist der letzte Tag unseres Petitionszeitraums. Wir haben uns viel vorgenommen und so manches erreicht. Bei anderen Dingen sind wir an den Spielregeln unseres Systems, mangelndem Interesse oder auch überraschenden oder für uns kaum zu durchschauenden Kommunikationsmechanismen gescheitert.
Wie auch immer: Der Grundstein ist gelegt! Über diese Petition haben sich viele Menschen zusammen gefunden, denen die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg am Herzen liegt.
Wir zumindest machen weiter - unseren Kindern, unseren Schulen und unserer Gesellschaft zuliebe.
Wer auf dem Laufenden bleiben will oder sich mit uns weiter im Rahmen seiner Möglichkeiten engagieren möchte, erreicht uns über vielfaltmachtzukunft@gmx.de oder die Website des Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. Lassen Sie sich in unseren Verteiler aufnehmen und bleiben Sie mit uns am Ball!
Denn: Es geht um die Kinder - gestern, heute, morgen!
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - Wir sagen Dankeschön und auf Wiedersehen!

15.06.2016 23:05 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition für die baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen,
mit dieser Mail möchten wir uns von Ihnen allen ganz herzlich verabschieden und Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Rückendeckung für die Gemeinschaftsschule und vor allem unsere Kinder, die diese Schulen besuchen, von Herzen danken! Unsere Petition läuft morgen ab.
In Zeiten der EM möchte ich an dieser Stelle zuguterletzt ein Klischee bemühen:
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
Erste Sondierungen und vorsichtige Analysen dessen, was die neuen Bildungsverantwortlichen für unser Bundesland äußern, lassen für die Zukunft unserer Schulen wenig Gutes hoffen: Die Realschulen werden explizit gestärkt, der Wettbewerb der Systeme ist quasi ausgerufen - möge jener gewinnen, der sich hier als stärker erweist. Schulfrieden kann auch durch Grabesstille umgesetzt werden.
Doch gerade an unseren Schulen geht es eben genau nicht allein um Stärke. Wer die Gemeinschaftschule befürwortet, weiß, dass Leben und Lernen sehr viel mehr sind, als das Erwirtschaften guter Noten in einem tradierten Leistungsrückmeldungssystem.
Man könnte glauben, dass wir im Südwesten gerade in den letzten Monaten verstanden hätten, dass es für die Zukunft unserer Gesellschaft weit mehr gibt, als eine nüchterne Bilanz rangeklotzen Wissens.
Diversität, Individualität, Selbstwertgefühl, Bildungsgerechtigkeit, Inklusion, Integration, Chancengleichheit, persönliche Entwicklung, Verantwortungsbewusstsein, Reflexionsvermögen, Selbststeuerung, Solidarität, Schulqualität - so bunt wie unsere Gesellschaft, sind die Merkmale und Eigenschaften, die Menschen mit unseren Schulen verbinden. Denn: Vielfalt macht Zukunft!
Ob sich diese Talente der Gemeinschaftsschule allerdings auch in Zukunft noch weiterentwickeln können, wissen wir nicht. Wir sehen an dieser Stelle gerade leider ziemlich schwarz.
Wenn Sie wissen möchten, wie es mit den Gemeinschaftsschulen im Ländle weiter geht. Wenn Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten weiter für unsere Schulen einsetzen wollen, bitten wir Sie: Bleiben Sie mit uns in Kontakt!
Wir werden uns weiter für unsere Kinder und unsere Schulen in die Bresche werfen - und sind froh über jede/n, die/der dieses Anliegen mit uns teilt. Gerade die Gemeinschaftsschul-Eltern werden nicht umhin kommen, in bunten Aktionen weiterhin ihr Gewicht in die Waagschale zu werfen.
Über die E-Mail Adresse vielfaltmachtzukunft@gmx.de können Sie sich gerne in unseren Info-Verteiler aufnehmen lassen. Wir sind gerade dabei, über landesweite ARGEn und das Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen die engagierte Elternschaft zu vernetzen. Vielleicht haben Sie ja Lust, gemeinsam mit uns ein entsprechendes Lehrer-Netzwerk für die Gemeinschaftschule zu starten? Wir fänden es toll.
Unter www.verein-gemeinschaftsschulen-bw.org können Sie bestens den Kontakt zu uns halten.
Wir haben in den letzten Monaten unseren Kindern und den Akteuren der baden-württembergischen Gemeinschaftsschule eine Stimme gegeben. Nur gemeinsam können wir verhindern, dass die Schulen unserer Kinder doch noch kalt gestellt werden. Die Resterampe ist wieder in greifbare Nähe gerückt...
Unsere Kinder und wir Gemeinschaftsschul-Aktivisten freuen uns über Ihre weitere Unterstützung,
mit herzlichen Grüßen
Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - Alle guten Bitten sind drei: Wir möchten mit Ihnen in Kontakt bleiben

08.06.2016 09:17 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition für die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg,
der Petitionszeitraum läuft in neun Tagen ab - doch die Gemeinschaftsschule und
unsere bald schon 50.000 Gemeinschaftsschul-Kinder in BW brauchen auch künftig unser aller Unterstützung.
Deshalb bitten wir Sie ein letztes Mal (und Sie mögen uns die Hartnäckigkeit verzeihen - es ist unsere letzte Chance, einen Kontaktkanal zu Ihnen zu öffnen):
Lassen Sie uns gemeinsam am Ball bleiben!
Schicken Sie uns formlos an folgende Adresse Ihre (E-Mail-)Kontaktdaten - denn nach Ablauf der Petition wird für uns die Petition als Kontaktkanal zu Ihnen allen versiegen:
Sagen Sie ja zu unserem Verteiler mit einer Mail an vielfaltmachtzukunft@gmx.de
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir die UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg auch künftig direkt erreichen könnten!

Mit herzlichen Grüßen für alle engagierten Menschen rund um
den Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.,
das Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen,
die Eltern-ARGEn in den Regierungsbezirken
sowie des Gemeinschaftsschul-Dialogs Tübingen

Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - Petition auf der Zielgeraden - wir möchten mit Ihnen in Kontakt bleiben

27.05.2016 00:25 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition für die Gemeinschaftsschule in BW,
der Petitionszeitraum neigt sich dem Ende zu - doch die Gemeinschaftsschule und vor allem unsere bald schon 50.000 Gemeinschaftsschul-Kinder in BW brauchen auch künftig unser aller Unterstützung.
Deshalb bitten wir Sie nochmals: Lassen Sie uns gemeinsam am Ball bleiben!
Schicken Sie uns formlos an folgende Adresse Ihre (E-Mail-)Kontaktdaten - denn nach Ablauf der Petition wird für uns dieser Kommunikationskanal zu Ihnen allen versiegen: Sagen Sie ja zu unserem Verteiler mit einer Mail an vielfaltmachtzukunft@gmx.de
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir die UnterstützerInnen der Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg auch künftig direkt erreichen könnten!

Mit herzlichen Grüßen für alle engagierten Menschen rund um
den Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.,
das Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen,
die Eltern-ARGEn in den Regierungsbezirken
sowie des Gemeinschaftsschul-Dialogs Tübingen

Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - Gemeinschaftsschule hat prominente Befürworterin: Unsere neue Kultusministerin

11.05.2016 00:29 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
heute ist für die Gemeinschaftsschule im Südwesten ein besonderer Tag: Dr. Susanne Eisenmann wird die neue Kultusministerin in Baden-Würrtemberg. Als Schulbürgermeisterin von Stuttgart war Frau Eisenmann in den vergangenen Jahren intensiv mit der Gemeinschaftsschule befasst und hat sich dabei auch gegen den Strom ihrer Partei CDU vor unsere noch junge Schulart gestellt.
Wir sind froh und dankbar für diese weitsichtige Besetzung des für den Bildungsaufbruch im Südwesten so wichtigen Kultusministeriums. Vor allem aber wünschen wir Frau Dr. Eisenmann von Herzen eine glückliche Hand bei allen ihren Amtsgeschäften.
Noch ein weiterer Punkt macht diesen Tag zu einem besonderen Tag:
Unsere Petition läuft in 37 Tagen ab und es liegt an uns , sie gemeinsam ein letztes Mal mit neuem Schwung zu versehen. Deshalb unsere Bitte: Werben Sie erneut in Ihrem Umfeld für unser Anliegen. Vielleicht schaffen wir es so, die 20.000 doch noch zu erreichen.
Last but not least haben wir eine dringende Bitte in eigener Sache:
Wir Gemeinschaftsschul-Akteure müssen die Entwicklung unserer Schulen auch in Zukunft wachsam im Auge behalten. Dafür ist es wichtig, hilfreich und sinnvoll, weiter im Kontakt zu bleiben. Gerne möchten wir einen Verteiler mit allen Menschen einrichten, die auch nach Ablauf der Petiton unseren Kindern, ihren Schulen sowie uns und unserem Anliegen verbunden bleiben wollen.
Wir bitten Sie: Bleiben Sie mit uns am Ball! Damit wir Sie erreichen können, schicken Sie uns am besten eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten oder zumindest Ihrer E-Mail-Adresse unter VielfaltMachtZukunft@gmx.de
Vielen Dank!
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

Die Katze ist aus dem Sack: GMS in der Mause-Falle

02.05.2016 11:30 Uhr

Liebe Gemeinschaftsschul-Menschen,
die Katze ist aus dem Sack: Das KuMi geht an die CDU. Wer den Job übernehmen wird, ist noch geheim.
Unsere unzähligen Briefe, Aktionen und Gespräche der letzten Wochen sind ungehört verhallt - genau wie die Beschwichtigungen, alles würde gut, die uns zahlreiche Grüne auf den verschiedensten Kanälen immer wieder übermittelt haben.
Im Koalitionsvertrag stecken eine Reihe von Fußangeln, die der Gemeinschaftsschule das Genick brechen können. Doch: Vermutlich müssen wir dankbar dafür sein, dass man die Gemeinschaftsschule nicht gleich abgeschafft hat.
Ein Blick ins Netz bestärkt den Eindruck, dass es gerade nur Verlierer gibt: Die CDU fühlt sich immer noch zu wenig repräsentiert, die FDP wettert prophylaktisch, die Grünen setzen auf eine originelle Ressortverteilung. Sichere Verlierer sind unsere Kinder - deren Schulzukunft ist weit labiler, als wir es uns alle bei der Schulanmeldung je ausgemalt haben.
Was tun?
Nach einer Phase der Trauer und der Selbstzweifel heißt es: Weitermachen! Mit einem schwarz besetzten KuMi werden die GMS-Eltern in den kommenden Jahren wichtiger denn je sein - die Pädagogen als Landesbeamte und -bedienstete haben schon bald eine/n CDU-ChefIn und müssen auf sich aufpassen. Da sind wir Eltern definitiv gefragt.
Was wir vor allem brauchen, ist ein starker Verein für Gemeinschaftsschule BW mit möglichst vielen Mitgliedern - damit nach außen sichtbar ist, dass hier die zentrale Interessensvertretung unserer Kinder und deren Schulen sitzt. Bitte, macht Werbung dafür! Tretet ein, wenn ihr noch kein Mitglied seid. verein-gemeinschaftsschulen-bw.org/
Ebenfalls gestärkt werden müssen die regionalen ARGEn der GMS-Eltern, Kontakte sehr gerne über uns.
Und wer mag, kann ja mal seine grüne/n MdL fragen, wo der höhere Plan für diese Entwicklung liegt und was unsere Kinder davon zu erwarten haben...
Es grüßt herzlich
Ulrike Felger

Die heiße Phase der GMS-Zukunft hat begonnen

07.04.2016 01:21 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschulen im Südwesten,
morgen tagt erstmals der Verhandlerkreis von Grünen und CDU in Sachen Bildung - die Koalitionsgespräche gehen in die heiße Phase. Die Verhandler werden von Thekla
Walker (Grüne) und Georg Wacker (CDU) angeführt. Dabei werden auch die Weichen für die Zukunft der Gemeinschaftsschulen gestellt.
Wir engagierten Gemeinschaftsschule-Menschen möchten immer noch nicht glauben, dass die CDU gegenüber unseren Schulen unversöhnbar ist. Deshalb sind wir nach wie vor bestrebt, mit den verantwortlichen Landespolitikern ins Gespräch zu kommen.
Schützenhilfe gibt es zunehmend seitens der Schulträger im Südwesten: Die Beunruhigung jener, die in den vergangenen Jahren eine Gemeinschaftsschule eingerichtet haben, wächst. Dabei sind auch viele überzeugte Befürworter der noch jungen Schulart, die sonst im konservativen Lager verortet sind. Bürgermeister von Gemeinschaftsschulstandorten vernetzen sich immer mehr, um den Verhandlern in Stuttgart ihren Wunsch nach mehr Gemeinschaftsschule und eine zuverlässige Bildungszukunft zu übermitteln.
Bitte aktivieren auch Sie die Verantwortlichen in Ihrer Gemeinde vor Ort - mehr Infos dazu können Sie gerne bei uns anfordern.
Ansonsten halten wir es mit unserem Landesvater: Wir hoffen und beten - ihm hat das bei der Wahl ja durchaus auch geholfen...
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - Aktiv für die GMS: Briefaktion sucht UnterstützerInnen

03.04.2016 16:29 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gemeinschaftsschule im Südwesten,

gestern starteten die Koalitionsverhandlungen von Grün-Schwarz. Mit vereinten Kräften ist es uns zuvor gelungen, bei den Grünen auf breiter Basis zu vermitteln, dass die Gemeinschaftsschule für uns und unsere Kinder und das ganze Land von besonderer Bedeutung ist. Und das sie in den kommenden Verhandlungen nicht zur Disposition gestellt werden darf. Man hat uns klar kommuniziert, dass man verstanden habe, um was es uns geht.
Doch die Grünen werden künftig nur ein Teil der Landesregierung sein. Die Landes-CDU stemmt sich nach wie vor vehement gegen die Gemeinschaftsschule und macht sie im wahrsten Sinne des Wortes zum Politikum. Gleichzeitig wächst an den Gemeinschaftsschulstandorten auch in konservativen Kreisen die Beunruhigung, wie es mit den Schulen weitergehen wird.
Gemeinsam müssen wir nun den nächsten Schritt gehen und bitten Sie alle zahlreich um Unterstützung:
• In der CDU sind viele erbitterte Gegner der Gemeinschaftsschule zu finden, gleichzeitig gibt es auch dort eingefleischte Gemeinschaftsschul-Fans. Mit persönlichen Briefen möglichst zahlreicher Eltern an die CDU-Mitglieder des Landtags (MdL) möchten wir unsere Bitte um eine Perspektive für unsere Kinder und deren Schulen ins Land tragen. Unten finden Sie einen entsprechenden Briefentwurf, den Sie idealerweise an die Eltern an Ihren Schulen weitergeben. Je mehr Eltern die MdL anschreiben, desto besser ist unsere Chance hier Gehör zu finden – und bei den Koalitionsgesprächen der Parteien berücksichtigt zu werden. Hier finden Sie eine Liste der neu gewählten MdL, auch für Ihre Region:
www.landtagswahl-bw.de/abgeordnete_16_landtag.html
• Werben Sie weiter für unsere Petition „Vielfalt macht Zukunft“ – die Zeit der Überzeugungsarbeit in der Politik ist leider auch nach der Wahl noch nicht vorbei. Deshalb haben wir die Laufzeit der Petition bis Mitte Juni verlängert. Leider stagnieren die Unterschriften seit der Wahl.
• Nutzen Sie jede Möglichkeit, bei Politikern und Meinungsführern, zum Beispiel in Kommunen oder Schulträgern, für die Gemeinschaftsschule zu werben. Sprechen Sie mit Menschen bei der CDU an Ihren Schulstandorten, dort gibt es auch Befürworter unserer Schulen, die aus den Regionen in die Partei hineinwirken können.
Üben wir den Schulterschluss für die Zukunft unserer Kinder. Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

PS: Sie finden das Elternnetzwerk im Verein für Gemeinschaftsschulen übrigens auch bei Facebook und Twitter. Und der Verein freut sich über jedes einzelne Mitglied, das unserer Arbeit unterstützt! Mitgliedsanträge finden Sie auf der Vereins-Website.

Hier kommt die Briefvorlage als Inspiration für Ihre Schreiben an die CDU-MdL:
Sehr geehrter Herr XX / Sehr geehrte Frau XXX,
in den kommenden Tagen und Wochen wird in Stuttgart über die Zukunft unseres Bundeslandes verhandelt. Bei diesen Gesprächen geht es auch um die (Bildungs)Zukunft der bald 50.000 Gemeinschaftsschülerinnen und -schüler im Südwesten.
Im Wahlkampf hat die Landes-CDU keinen Hehl daraus gemacht, dass unsere Schulen und die dort geleistete Arbeit die führenden Köpfe Ihrer Partei nicht zu überzeugen vermögen. Als Eltern von Gemeinschaftsschul-Kindern fällt es uns schwer, dies zu verstehen. Es gibt viele gute Gründe, die Gemeinschaftsschule weiter auszubauen: Bildungsgerechtigkeit, ein professioneller Umgang mit Diversität, Inklusionsauftrag, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Integrationsaufgaben, Ausbildungsqualität, Standortsicherung, Anschluss an internationale Schulstandards, pädagogische Erfahrungen und nicht zuletzt wirtschaftliche Gesichtspunkte – die Themen, zu der unsere Schulen Hochwertiges beizusteuern haben, sind vielfältig.
In unserem Flächenland gibt es zudem zahlreiche CDU-geführte Kommunen, die sich als Schulträger aktiv und aus Überzeugung für diese Schulform entschieden haben. Die viel Geld und Energie in ihre Schulen investiert haben, damit die Kinder unseres Landes wohnortnah eine Chance auf gute Bildung bekommen. Zahlreiche weitere Gemeinden wollen die Gelegenheiten, die Gemeinschaftsschule bietet, für ihre Bürgerinnen und Bürger nutzen. Bieten Sie diese Möglichkeit. Immer mehr Bürgermeister und Gemeindevertreter von Gemeinschaftsschul-Standorten in unserem Flächenland zeigen sich von der unsicheren Zukunftsperspektive für ihre Schulstandorte beunruhigt und suchen Kontakt.
Tatsächlich stimmen seit Dekaden die Menschen im Südwesten mit den Füßen gegen Teile der bisherigen Schullandschaft ab. Ergreifen Sie die Chance, in der Bildung etwas weiter zu verfolgen, was in kurzer Zeit die Leistungsfähigkeit des Systems erreicht hat, das seit Jahrzehnten installiert ist. Räumen Sie der Gemeinschaftsschule einen festen Platz in der Schullandschaft unseres Bundeslandes ein, darum bitten wir Sie.
Die von der CDU avisierte Bestandsgarantie der bestehenden Schulen ist aus unserer Sicht ein Rückschritt – ohne die weitere Förderung dieser Schulart kommt das ihrer verdeckten Abschaffung gleich. Wir finden, dass all‘ die Menschen, die die Entwicklung unserer Schulen in den vergangenen Jahren vorangetrieben haben – weder Kinder, Lehrer, Eltern, Schulleitungen, Schulträger noch andere Begleiter des Gemeinschaftsschul-Aufbaus – es verdienen, dass ihr großer Einsatz für unsere Gesellschaft und unser Gemeinwohl für die Katz‘ war.
Über 16.000 Befürworter der GMS haben die von Eltern gestartete Petition „Vielfalt macht Zukunft“ unterzeichnet (www.openpetition.de/petition/online/vielfalt-macht-zukunft-gemeinschaftsschueler-im-suedwesten-brauchen-eine-gesicherte-perspektive) und sich damit für die Gemeinschaftsschule ausgesprochen. Diese Menschen benennen klar, was sie an der jungen Schulform überzeugt: Ein wertschätzender Umgang, die Toleranz von Andersartigkeit und die individuelle Förderung jedes Einzelnen – Dinge, die nicht zuletzt ein Fundament bilden, um ausgrenzender Gesinnung etwas entgegen zu setzen.
Wollen wir auf all dies verzichten? Wir brauchen die Gemeinschaftsschule!
Für unsere Kinder. Für Baden-Württemberg.
Mit besten Grüßen
XXX

Ferienstimmung bei der GMS-Petition

29.03.2016 23:48 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
üblicherweise haben Online-Petitionen feste Laufzeiten - drei oder sechs Monate kann man sich in der Regel aussuchen. Doch wenn um Schulthemen geht, ist ein anderer Parameter zu bedenken: Sobald die Ferien anfangen, versinkt eine Petition im Schulkontext regelrecht im Dornröschen-Schlaf.
Nach den Weihnachts- und Winterferien beobachten wir dieses Phänomen gerade wieder rund um das Osterfest.Die Gemeinschaftsschul-Welt ist in den Ferien. Dazu kommt der weit verbreitete Eindruck, dass mit dem Wahlsonntag Mitte März der Klimax unseres Engagements erreicht war.
Doch weit gefehlt:
Bei den grün-schwarzen Gesprächen in Stuttgart wird auch die Zukunft unserer Kinder und deren Schulen verhandelt! Das sollte sich jede/r klarmachen, der/die Gemeinschaftsschule auch künftig sehen will. Deshalb: Dranbleiben, weiter UnterstützerInnen sammeln - und zeigen, dass es uns mit der Gemeinschaftsschule ernst ist.
Gemeinsam für Vielfalt, Respekt, Toleranz und die Würde jedes Einzelnen. Gemeinsam für die Gemeinschaftsschule!
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - Aktiv für die Gemeinschaftsschule - Ihr Brief ist gefragt!

21.03.2016 15:32 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde der Gemeinschaftsschule im Südwesten,
der erste Schreck nach der Wahl ist einigermaßen verdaut und wir schauen nach vorne.
Gerade jetzt ist es von zentraler Bedeutung, dass wir weiterhin flächendeckend im Land für die Gemeinschaftsschule werben. Angesichts der anstehenden Koalitionsverhandlungen scheint es uns besonders wichtig, die grünen Wahlsieger zu erinnern, dass in der CDU viele erbitterte Gegner der Gemeinschaftsschule zu finden sind.

Das können Sie ganz konkret tun:
→ Übermitteln Sie Ihre Bedenken in persönlichen Schreiben möglichst zahlreich den grünen Mitgliedern des Landtags (MdL). Unten stehend finden Sie einen entsprechenden Briefentwurf. Je mehr Menschen die MdL anschreiben, desto besser ist unsere Chance, hier Gehör zu finden – und bei den Sondierungs- bzw. Koalitionsgesprächen der Parteien berücksichtigt zu werden.
→ Wichtig sind für unser Anliegen insbesondere jene Grünen, die die Verhandlungen zu
möglichen Koalitionen für eine Landesregierung führen. Folgende Menschen sollten Sie deshalb kontaktieren:
thekla.walker@gruene-bw.de
edith.sitzmann@gruene.landtag-bw.de
alexander.bonde@gruene-bw.de
winfried.hermann@gruene-stuttgart.de
winfried.kretschmann@gruene.landtag-bw.de
oliver.hildenbrand@gruene-bw.de
Vergessen Sie dabei nicht Ihre lokalen Grünen-Abgeordneten!
→ Den Gedanken, dass gerade unsere Schulen dem rechten Rand etwas entgegen zu setzen haben, sollten wir ebenfalls gemeinsam weiterverbreiten. Egal wer in einigen Monaten im Kultusministerium sitzt, wird es immer darum gehen, wie unsere Schulen künftig mit Personal und Mitteln ausgestattet sind. Die Gemeinschaftsschule steht für Vielfalt, Toleranz und Respekt. Wie wäre es, diesen Gedanken über Leserbriefe quer durch den Südwesten in die Medien und so in die Öffentlichkeit zu tragen?

Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft unserer Kinder gestalten. Jeder kann hier seinen Teil dazu beitragen. Schreiben Sie E-Mails, das wäre ganz wunderbar.
Für die Zukunft unseres Landes. Für unsere Kinder.
Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Felger

PS: Sie finden unser Elternnetzwerk übrigens auch bei Facebook und Twitter. Und der Verein freut sich über jedes einzelne Mitglied, das unserer Arbeit unterstützt!

BRIEFENTWURF AN GRÜNE ABGEORDNETE IM LANDTAG:

Sehr geehrte Frau X / Sehr geehrter Herr Y,
sehr gerne möchte ich Ihnen zum tollen Wahlsieg der Grünen bei den Landtagswahlen gratulieren. Neben einem überzeugenden Spitzenkandidaten ist es das gesamte Bild, was Ihre Partei in der Öffentlichkeit abgibt, welches die Menschen überzeugt hat.
Nun liegen die schwierigen Sondierungs- und dann auch Koalitionsgespräche vor Ihnen.
Die Gemeinschaftsschule ist ein grün-rotes Projekt, welches auch künftig konsequent gefördert und weiterentwickelt werden muss. Unsere Schulen und die dort agierenden Menschen wollen die grundlegenden Elemente ihrer Schulform weiterhin behalten. Eine konservative Linie im Kultusministerium wäre hier definitiv kontraproduktiv, eine entsprechende Aussicht erschreckt die Betroffenen zutiefst.
In diesem Sinn bitte ich Sie herzlich, die Gemeinschaftsschulen auch in einem neuen Regierungsbündnis wie bisher aktiv zu unterstützen und diese Unterstützung auf Landesebene entsprechend formal und personell zu verankern. Geben Sie den bereits jetzt über 100.000 Tagesakteuren an diesen Schulen eine sichere Perspektive.
Es grüßt Sie herzlich
XXX

Die Ruhe nach dem Sturm - oder kommt er erst?

20.03.2016 10:42 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
nicht nur die Politiker sind vor der Wahl zu Höchstform aufgelaufen, auch wir GMS-Menschen haben uns in den letzten Wochen intensivst bemüht, für unsere Kinder und deren Schulen zu werben.
Leider haben die Befürworter der GMS es nicht geschafft, die Menschen im Südwesten so klar zu überzeugen, dass die bestehende Bildungspoltik rund weiterlaufen kann. Nach einigen Tagen des Überlegens und Durchatmens sind wir nun sicher: Wir müssen auch weiterhin für unsere Sache intensiv werben.
Die Medien sind randvoll mit Meldungen über Politiker, die immer noch im Wahlkampfmodus zu stecken scheinen. Wer genau hinschaut, hat durchaus Grund, sich um unser Land und unsere Zukunft Sorgen zu machen. Die Bereitschaft der etablierten Parteien, persönliche Ambitionen hinter demokratische Notwendigkeiten anzustellen, ist teilweise kaum zu erkennen. Die Zeiten, in denen Poltiker nach dem Wort: "Erst das Land, dann die Partei, dann die Person", agierten, scheinen längst vergangen.
Wir sind alle gefordert, hier das Gespräch zu suchen und Poltiker daran zu erinnern, dass es zuerst um die Menschen im Land geht - und dann erst um Macht und persönliche Eitelkeiten.
Eine nächste Aktion seitens der GMS-Befürworter ist schon in Vorbereitung. Wir werden Sie via Newsletter möglichst bald dazu informieren. Und freuen uns, wenn wir auch hier wieder auf Sie zählen dürfen!
Mit sonnigen Grüßen
Ulrike Felger

Petition in Zeichnung - DIe Petition geht weiter

16.03.2016 10:17 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
gestern habe ich auf Twitter gelesen, dass der erste CDU-Spitzenpolitiker empfiehlt, bei einer schwarz-grünen Koalition das Kultusministerium zu beanspruchen, um so kraftvoll Akzente zu setzen.
Das bestärkt mich in der Überzeugung, dass wir mit unserer Petition noch lange nicht am Ziel sind. Es ist gerade jetzt, angesichts schwieriger Verhandlungen zur Zukunft unseres Landes, wichtig, dass wir GMS-Befürworter uns zu Wort melden.
Gemeinschaftsschule muss sein - nicht zuletzt, da Vielfalt, Toleranz und Respekt für Andersartigkeit und letztlich für jeden Einzelnen zum gelebten Alltag an unseren Schulen gehört.
Bitte tragen Sie diese Gedanken weiter - und werben Sie für unsere Petition, gerade bei Menschen, die vor der Wahl diesbezüglich zurückhaltend waren. Unsere Kinder brauchen diese Stimmen!
Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Felger

Der Südwesten hat gewählt

14.03.2016 08:32 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
Baden-Württemberg hat gewählt. Einige freuen sich über das Ergebnis von gestern, andere üben sich in Um-Interpretationen oder Schadenfreude und wieder andere würden den gestrigen Sonntag am liebsten aus ihrer Erinnerung streichen.
Die Akteure der Gemeinschaftsschule können das Wahlergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten: Sicher scheint, dass auch in der kommenden Landesregierung wieder Befürtworter unserer jungen Schulform sitzen werden. Sicher scheint aber auch, dass in der kommenden Legislaturperiode in der Verantwortung
Gegner unserer Schulen wiederzufinden sind.
Was bedeutet das für uns und die rund 100.000 Tagesakteure an den Gemeinschaftsschulen im Südwesten?
Die kommenden Wochen werden in der Politik geprägt sein von Verhandlungen, Austarieren und Machtrangeleien. Unsere Aufgabe ist es, die Gemeinschaftsschule als relevante Schulfom weiter in der öffentlichen Aufmerksamkeit zu halten. Die Politiker sollen sehen, dass wir diese Schulart für unsere Kinder nach wie vor für richtig halten und wollen.
Also: Bitte sammeln Sie weiter Stimmen für die Petition - vielleicht sind nun auch Menschen zur Unterschrift bereit, die dies vor der Wahl abgelehnt haben. Und: Sprechen Sie über die Gemeinschaftsschule! Unter den Schulträgern gibt es viele Konservative, die dennoch zur Gemeinschaftsschule stehen. Medien vor Ort können über unsere Schulen berichten.
Es liegt an uns, dass die Gemeinschaftsschule und unser Anliegen nicht wieder in der Nach-Wahl-Versenkung verschwindet.
Es grüßt Sie herzlich
Ulrike Felger

PS: Kluge Menschen sagen, wir dürfen die AfD nicht ins Zentrum unserer politischen Aufmerksamkeit stellen. Unsere Schulen haben auf den rechten Rand die richtige Antwort zu bieten: Vielfalt, Toleranz, Respekt - eben Gemeinschaftsschule!


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