Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Bebauung und Beeinträchtigung verboten
Bei dem Gebiet handelt es sich zum größten Teil um eine Streuobstwiese. Streuobstbestände unterliegen in Brandenburg dem gesetzlichen Biotopschutz gemäß §30 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in Verbindung mit §18 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) und der Biotopschutzverordnung vom 7.8.2006. Die Fläche darf nicht bebaut werden. Handlungen, die zu einer Bebauung führen, werden strafrechtlich verfolgt. (§ 30 Abs.2 BNatSchG: Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung folgender Biotope führen können, sind verboten.)
Source: §30 BNatSchG
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    Wertminderung Immobilien
Rechtsgültige Bebauungspläne dienen u.a. einem potentiellen Grundstückskäufer sich vorab zu informieren, welche Bebauung und Einrichtungen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen in der Umgebung zu erwarten sind. Immerhin sind 600 €/qm eine enorme Investition. Wird dann plötzlich der Bebauungsplan geändert und eine stark wertmindernde Einrichtung wie ein Fußballplatz in die Nachbarschaft gebaut, ist die Investition in den Sand gesetzt.
Source: Aktuelle Grundstücksangebote Pro Potsdam immobilienscout24.de
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    Kostenargument nicht nachvollziehbar
Lärm macht Menschen krank. Deshalb gibt es ja Immissionsschutzgesetze. Das angrenzende Wohngebiet ist ein "Allgemeines Wohngebiet",in dem lt. TA Lärm tags 55 und nachts 40 db(A) zulässig sind. Deshalb wären auch an diesem Standort teure Lärmschutzmaßnahmen erforderlich. Dies ist angeblich der Grund weswegen man nicht am Lerchensteig bauen will. Des Weiteren wären auch hier Ausgleichsmaßnahmen für die Naturzerstörung erforderlich.
Source: PNN-Artikel über Gründe für die Abwendung vom Lerchensteig
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    Realisierte Ausgleichsmassnahmen für Vogelschutz
Auf diesem Areal wurden Ausgleichsmassnahmen für die Naturverbrauch für den Bebauungsplan Gartenstadt Nord realisiert (Vogelschutz) und von den Grundstückskäufern an Pro Potsdam bezahlt. Bei Sportplatzbau müssten diese andernorts wieder erstellt werden.
Source: Bebauungsplan Gartenstadt Nord 66B Begründung
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    Verseuchung Trinkwasser
Das Stadion würde im Bereich des Wasserschutzgebietes III Wasserwerk Nedlitz liegen. In diesem Bereich dürfen keine Düngemittel für Rasenflächen verwendet werden. Bei Verwendung von Kunststoffrasen entstehen durch den Abrieb Mikroplastik, welches ebenfalls in das Trinkwasser übergehen würde.
Source: Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes Nedlitz §4, Abs.1
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    Verbot von Sportanlagen im Wasserschutzgebiet
Innerhalb des Wasserschutzgebiets III ist das Errichten von Sportanlagen verboten, deshalb ist strenggenommen der vorhandene Bolzplatz wahrscheinlich illegal.
Source: Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes Nedlitz §4, Abs.37
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Contra

What are arguments against the petition?

    Achtung! Der Titel ist irrtümlich.
Es geht hier gar nicht darum, den Volkspark zu verkleinern oder abzuverkaufen. Es soll lediglich der dringend benötigte Sportplatz für den Potsdamer Norden in das Parkkonzept integriert werden. An Ort und Stelle besteht bereits ein Bolzplatz welcher nur weiter ausgebaut werden soll. Der Remisenpark ist auf jeden Fall der logischste Standort dafür! Was gibt es denn sonst für Standorte (am besten vor der eigenen Haustür)? Der alternativ als Sportplatz genannte Lerchensteig wäre weit abseits der Feldfluren, zwischen Obdachlosenunterkunft, TÜV und Kläranlage sicher keine Alternative für Kinder.
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    Besser Imker als Kicker ?
Sportlich aktive Menschen, und zwar ALLE die es möchten, sollen endlich eine Heimstadt im Volkspark erhalten. Das ist besonders zu begrüßen und in Wohngebietsnähe - fürs Volk im Volkspark - die beste Lösung. Wer dagegen unterschreibt, sollte den 12 Sportgruppen der Potsdamer Kickers (bei denen JEDE/R mitmachen kann), empfehlen, seinen Sport zu beenden und sich z.B. als Imker zu betätigen. Auch eine schöne Lösung, wenn alle Betroffenen damit einverstanden sind?
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    Kinder- und Jugendarbeit
Wie kann dem Errichten eines bespielbaren Fußballplatzes ein „beliebter Bolzplatz“ zum Opfer fallen? Der Verein, der da endlich eine Heimstätte finden könnte, hat zwölf Kinder und Jugendteams, aber nur zwei Herrenmannschaften! Die Kinder kommen nahezu ausnahmslos aus dem Wohngebiet der nd bekämen endlich die Möglichkeiten, die andere Vereine lange haben. Die Kickers betreiben Im Ehrenamt Jugendarbeit, diesen Menschen schlägt man mit der Petition erneut mitten ins Gesicht- anstatt Ihnen endlich zu helfen!
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    55 alte, geschützte Bäume erhalten!
Der moderne Sportplatz im Volkspark, auf der Fläche eines bereits bestehenden Bolzplatzes wäre die beste Lösung, das Angebot der Sportstätte für Kinder erreichbar und ökologisch vertretbar zu realisieren. Die einzige andere Alternative (am Lerchensteig) wäre abgelegen, schlecht erreichbar und vor allem müssten dafür 55 alte, geschützte Bäume gefällt werden! Wer diese immense Vernichtung befürwortet und gleichzeitig für Insektenschutz wirbt, erscheint unglaubwürdig und scheinheilig! Und das wohl nur, weil er Sport treibende Kinder vor der Haustür nicht ertragen will?
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    Flutlicht als Problem?
Warum ist Flutlicht ein Problem? Das ist um spätestens 22:00 Uhr aus... im Gegensatz zur Straßenbeleuchtung, die die ganze Nacht eingeschaltet bleibt. Mal abgesehen davon, das halb Bornstedt seinen Garten nachts illuminiert. Das ist ein ökologisches Problem!
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