Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Private Vorsorge sollte unterstützt werden
Die meisten der betroffenen Kleinanleger wollten hier nicht zocken sondern vorsorgen was letztlich eine Entlastung für eine Volkswirtschaft und dessen Sozialsystem bedeutet. Es wäre meiner Meinung nach ein wichtiges Zeichen wenn der Staat sich nicht nur um Banken, Airlines und die Automobilbranche kümmert sondern auch den einzelnen Menschen im Blick behält. Die meisten von uns waren und sind treue Steuerzahler die ausgerechnet in dem Anliegen der Gemeinschaft nicht auf der Tasche zu liegen systematisch betrogen wurden.
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    Der Fiskus hat mitverdient
Die Steuereinnahmen basierend auf diesem unfassbaren Betrug schätze ich als nicht unerheblich ein. Sowohl am (aufgeblähtem) Geschäft als auch im Rahmen der jahrelangen Börsenrally bis hin zu den imensen Gewinnen der Shortseller - der Fiskus hat an allen Enden "mitverdient". Warum nicht wenigstens dieses Geld aufwenden um den betrogenen Kleinanlegern unter die Arme zu greifen?
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Wir müssen jetzt alles in der Macht stehende unternehmen, um die deutsche Aktienkultur vor einem irreparablen Schaden zu bewahren. Mit dem festen Ziel vor Augen, einerseits die Integrität des Handelsstandortes Deutschland wiederherzustellen und andererseits das Vertrauen der Privatanleger zurückzugewinnen, muss es von Staatsseite aus von höchster Dringlichkeit sein, zeitnah einen geeigneten Kompromiss für alle Betroffene und Geschädigte der Causa Wirecard zu finden.
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Contra

What are arguments against the petition?

der Argumentation folgend müssten nicht nur Anleger, die in einem bestimmten Zeitraum Wirecard-Aktien gehalten haben, entschädigt werden, sondern auch Privatanleger in sämtlichen Wertpapieren, die beliebige, auch noch so kleine, Anteile von Wirecard enthalten oder abbilden. Das umfasst Zertifikate, Derivate und Fonds, also z.B. Optionsscheine, egal ob Puts oder Calls, zum Beispiel auch Dax-Bonuszertifikate und ETFs. D.h. da wären nachezu unendlch viele Transaktionen und Abhängigkeiten zu berücksichtigen, die eine gerechte Entschädigungsregelung unmöglich machen würden.
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    #Zockeraktie
Warum bitte soll der Steuerzahler für Investmentfehler aufkommen? Nur 2 Punkte dazu: 1. Es gibt nicht erst seit ein paar Wochen Berichte, dass bei Wirecard etwas nicht stimmen könnte. 2. Schaut mal nach, wie oft Wirecard mit riesigem Abstand Top-Gewinner oder Top-Verlierer der Tageslisten im Dax war. Das Papier war immer sehr volatil. Eben ein Papier für Zocker. Manche hatten Glück, manche Pech. Dass das Papier ein höheres Risiko mit sich bringt als ein Bundesschatzbrief, das war offensichtlich. Und unabhängig davon, tut es mir leid, dass so viele ihr Geld in den Sand gesetzt haben.
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jede Bank lässt einem unterscheiben dass es sich bei Aktien um Risiken handelt. Klar wurde auch meinem Mann diese Aktien von der Bank empfohlen. Doch bereits ein Jahr vor Insolvenz wurde schon bekannt dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Also hätte man handeln können und sein beinahe Totalverlust minimieren können. Wer von Aktien nichts versteht hat eben in andere Dinge zu investieren.
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