Wissenschaft

Wissenschaft als Beruf – für bessere Beschäftigungsbedingungen und planbare Perspektiven

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bundesministerin für Bildung, HRK, KMK, WR, Bundestag
13.873 Unterstützende 12.874 in Deutschland
Dialog abgeschlossen
  1. Gestartet 2014
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

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Mit dem Veröffentlichen meines Beitrags akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von openPetition. Beleidigungen, Verleumdungen und unwahre Tatsachenbehauptungen werden zur Anzeige gebracht.

Wissenschaftler sind Lehrende

Eine Laufbahn in der Wissenschaft anzustreben sollte ein hohes Ziel sein, aber kein Ziel, dass nur auf Grundlage der Opferung aller persönlichen und familiären Interessen erreichbar ist. Dazu gehört es auch, dass Hochschulen die Möglichkeit erhalten fähige WIssenschaftler über lange Zeitzräume zu beschäftigen, ohne dass diese gleich Professor werden müssen. Ein häufig fehlendes Argument ist die Weitergabe von Wissen - diese funktioniert nur dann, wenn langfristige Pläne mit langfristigem Personal umgesetzt werden und somit eine drohende Wissensabwanderung verhindert wird.

4.0

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Perspektivlosigkeit wiss. Mittelbau in Deutschland

Wenn ich die Contra Argumente hier so lese, stelle ich fest, dass die Schreiberlinge so gut wie keine Ahnung haben, wie es um die Arbeitsbedingungen für den wissenschaftlichen Mittelbau an Universitäten und Forschungsinstituten bestellt ist. Es gibt so gut wie keine festen Stellen im Mittelbau in Deutschland, die es erlauben, die Expertise zu halten. Entweder lässt man sich auf das Spielchen mit Drittmitteln ein, oder man verlässt die öffentlich geförderte Forschung Richtung Industrie. Das tun auch viele von den fähigsten Köpfen, viele gehen auch ins Ausland. Scheint so gewollt zu sein.

3.8

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falsches Anreizsystem

Kein großes Unternehmen leistet sich eine derartige Fluktuation der Mitarbeiter_innen. Universitäten scheinen von professioneller Personalplanung noch nie etwas gehört zu haben (trotz der Lehrstühle für Personalwesen). Das betrifft nicht nur die wiss. Mitarbeiter_innen, auch Professuren werden vakant gelassen. Und warum ist das so? Ganz einfach: Das Geld, welches für einzelne Stellen vorgesehen ist, fließt in der Zwischenzeit an das Präsidium oder die Fakultät. Das ist ein Belohnungssystem für Vakanzen, kurze Verträge und alles andere als ein Anreiz für ehrliche Beschäftigung.

3.8

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Es ist absolut korrekt, die Situation für Nachwuchswissenschaftler ist unerträglich. Die Probleme sind seit 90 Jahren bekannt (siehe Max Weber, Wissenschaft als Beruf), und die Situation ist faktisch noch die gleiche wie seinerzeit. Ein Land, das außer Bildung und Wissen kaum Ressourcen hat, kann sich ein solches Hochschulsystem einfach nicht leisten.

3.4

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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

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Studiengebühren einführen

Fähige Wissenschaftler erwirtschaften auch selber ihr Einkommen und halten nicht nur ihren Bettelhut dem Steuerzahler hin. Viele Lehrveranstaltungen - gerade bei den "Laberwissenschaften" sind derartig gehaltlos, dass Studenten noch nichteinmal minimale Studiengebühren dafür zahlen wollen; Qualität verbessern und anständige Einnahmen erzielen: dann steigt auch die Zufriedenheit in der Wissenschaft, Die Hand aufhalten - zählt nicht.

Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Studiengeb%C3%BChr" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Studiengeb%C3%BChr</a>

1.7

5 Gegenargumente
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Liebe Kollegen, aus meiner Sicht sind die Argument natürlich richtig. Dennoch halte ich die Petition für die falsche Form. Natürlich geht es bei den Perspektiven des wiss. Nachwuches auch um ein gesellschaftliches Anliegen. Allerdings sollten wir uns nicht an die Öffentlichkeit wenden und hoffen, dass irgendwer einsieht, dass es uns schlecht geht. Meiner Meinung nach sollten wir eine Interessengemeinschaft (eine Gewerkschaft) bilden/beitreten und unsere anfangen unsere Interessen gegenüber den Universitäten durchsetzen. Diese können sich dann gerne bei den Ländern um mehr Geld bemühen.

Quelle: ---

1.6

1 Gegenargument
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"Gender-Wissenschaften"-Leerveranstaltungen

Die Lehrveranstaltungen - gerade in den Laber-"Wissenschaften" sind derartig gehaltlos, dass Studenten noch nichteinmal minimale Studiengebühren dafür zahlen wollen. Für groben Unfug - wie Leerveranstaltungen z.B. sogenannter Gender-"Wissenschaften" ist kein Student bereit, auch nur einen EUR an Studiengebühren zu zahlen - und der Steuerzahler sollte dafür auch kein Geld verschwenden. Lernt einfach einen vernünftigen Beruf der benötigt wird und bettelt nicht beim Steuerzahler für hohles Herumsitzen an den Hochschulen. (Stichwort "Gender-Wissenschaften") Umschichtung innerhalb der Uni sinnvoll.

Quelle: <a href="http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/gender-studies-feministinnen-erforschen-sich-selbst-seite-2/2863394-2.html" rel="nofollow">www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/gender-studies-feministinnen-erforschen-sich-selbst-seite-2/2863394-2.html</a>

1.5

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Henker und Lenker 2.0

Das hättet ihr gerne: unbequeme Argumente verbieten oder unter Strafe stellen. Bei Erfolg werdet ihr das in eurer sozialistischen Gesellschaft auch haben und genau deshalb halte ich dagegen, solange ich noch kann. Wissenschaft wird dann unwissenschaftlich, wenn sie sich nicht mehr dem Diskurs stellt und nicht ergebnisoffen ist. Das kommt gerade in den sog. Sozialwissenschaften häufig vor.

Quelle: Freier Wille

0.7

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Arbeitsmarkt

Ich muss mich auch immer wieder neu um eine Stelle bemühen bzw. zu sehen, dass ich so gute Arbeit abliefere, dass ich für das nächste Projekt genommen werde. Das nennt sich Arbeitsmarkt. Was mir an Unfähigkeit bzw. Arroganz an der Uni begegnet ist, ist unglaublich, alter Muff wird nur durch neues Fleisch vertrieben.

0.7

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Lenker und Henker

Das Impressum sagt schon ALLES: Vertreter der unwissenschaftlichsten "Wissenschaften" fordern mehr staatliche Hilfe und somit staatlichen Einfluss bei der Gesellschaftsklempnerei. Nee, nee: Nützliche Wissenschaft trägt sich von selbst.

Quelle: Liberaler Menschenverstand

0.6

8 Gegenargumente
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