Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Zu einem ausgewogenen und sinnvollen Verkehrskonzept einer Stadt gehört sicherlich die ganzheitliche Betrachtung aller Verkehrsarten und ihre spezifische Rolle. Man verbessert aber für niemand wirklich die Situation, wenn man Potsdams Straßen mit 30er Zonen nur immer dickflüssiger macht und historisch gewachsene Verkehrsströme wie auf der Zeppelinstraße ohne belastbare Alternative zu Kriechverkehrsgassen machen will.
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es hat keiner einn Nut zen ,den Verkehr noch weiter einzuschränken , die Sadt soll endlich über eine ordentliche Umgehungsstrße für Potsdam nachdenken und nicht nict kostbare Zeit mit solchen Ansinnen vergeuden
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Jenseits des Egoismus einer spezifischen Verkehrsart
Die Petition krankt bereits daran, dass sie unter Verkehr - der ja die gesamte Bandbreite des Verkehrs umfasst , Fußgänger, Radfahrer, 'Benutzer des öffentlichen Nahverkehr und schließlich Autofahrer - in recht einseitiger und verengter Perspektive als automobilen Verkehr versteht. Diese Gleichsetzung einer einzigen Verkehrsart, sprich des Autoverkehrs mit Verkehr schlechthin ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht von Fußgängern, Radfahern und Benutzern des öffentl. Verkehrs, sie ist zugleich auch zutiiefst undemokratisch, wenn Demokratie denn heißt, für einen Ausgleich der Belange zu sorge
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Der demokratische Ausgleich der Belange geschieht dadruch, dass auf eng bemessenem Raum, (der nur durch eine städtebaulich verheerende Abrisspolitik wie zur Nachkriegszeit größer gemacht werden könnte) keinem über Gebühr Platz zugesprochen werden kann, sodass sich ein anderer mit seinem Verkehrsmittel faktisch nicht mehr fortbewegen kann. Die geplante Radspur stadtauswärts ist deshalb schon dem Schutz von Leib und Leben geschuldet, wenn ein Stau in einem gewöhnlich geschützten Auto nicht unbedingt zur körperlichen Beeinträchtigung gehört. Wagen Sie die Probe auf´s Exempel!
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    Leistungsfähigkeit: Zahl der bewegten Personen, mit was auch immer.
Der Verkehr - verstanden als Gesamtheit aller Verkehrsmittel - wird nicht eingeschränkt, sondern nur anders aufgeteilt Wer dem Argument der Funktionsfähigkeit einer Straße folgen will: Die Leistungsfähigkeit einer vierspurigen Straße wird andernorts oft genug durch Wegnahme zweier Autospuren und dem Hineinlegen zweier Straßenbahngleise auf das Doppelte erhöht, einfach deshalb, weil die Bahn wesentlich effizienter mit dem Platz haushaltet. Bezogen auf die Zeppelinstraße: Die Eröffnung einer attraktiven Fahrradspur bei entsprechender Inanspruchnahme erhöht die Leistungsfähigkeit.
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Keine irgendwie geartete Lösung könnte greifen, soweit schon im Kopf und dann in sämtlichen Verhaltensweisen faktisch schon eine Vorfestlegung geschieht, Alternativen also faktisch schon ausgeschlossen werden. Diejenigen, die von diesen tatsächlich existierenden Alternativen keinen oder wenig Gebrauch machen können, wären gut beraten, sich nicht bei der Stadt zu (Potsdam) zu beschweren, sondern bei jenen, die diese Alternativen leicht in Anspruch nehmen können, aber es auf Selbstgefälligkeit dann doch nicht tun. - Jedem seine Wege ... ... und nicht nur einer Verkehrsart!
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Zum in der Petition gemachten Vorschlag, den stadtauswärts führenden Radweg mit dem stadteinwärts führenden zu vereinigen. Der Radweg ist zwar neu, jedoch an der Schwelle zum Erträglichen, was seine Breite angeht. Deutlich wird dies gerade an der haltestelle vor dem Persius-Speicher. Schon heute teilen sich die Straße entlanggehende Fußgänger und Wartende auf Bahn & Bus die knapp bemessene Haltestellenfläche, während im Rücken auf Handtuchbreite der stadteinwärts führende Radweg angelegt ist. Künftig in BEIDEN Richtungen? Nur aus dickfelliger Autofahrersicht.!
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