Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Geschlechterk(R)ampf
Ohh, Emanzen auch hier auf ihrem Kriegspfad gegen die Männer. Und wie üblich schreiben Sie in GROßBUCHSTABEN. Liebe heterosexuelle Gemeinschaft, wie wäre es zumindest mit dem Versuch etwas mehr Verständnis füreinander, auch wenn die Liebe nicht mehr da ist. Schauen Sie mal durch die Augen des jeweils anderen auf die Dinge, das bewirkt manchmal Wunder. Beenden Sie doch bitte den Geschlechterk(r)ampf.
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    Weil das Residenzmodell Destruktives Verhalten belohnt
Mein Sohn ist dreieinhalb Jahre alt und zeigt psychische Auffälligkeiten, bei denen sich sogar die Kindergärtnerinnen Sorgen machen. Wir haben die klassische Wochenendregelung und die Mutter kämpft mit allen Mitteln darum, daß das so bleibt. Dabei vermittelt sie meinem Sohn das Bild vom "bösen Papa" Nach einem Jahr Gezerre um die Umgangsregelung verweigert sie den Umgang jetzt vollständig. Mit völlig abstrusen Begründungen, bei denen selbst das mütterfreundliche Jugendamt den Kopf schüttelt. Jetzt gehts endlich vors Familiengericht.
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    Vorbild für Rollenverständnis der Kinder im späteren Leben
Kinder lernen und leben nach den Vorbildern ihrer eigenen Kindheitserfahrung. Wenn Kinder später in der Lage sein sollen eigene funktionierende Partnerschaft und vor allem gleichberechtigte Elternschaft zu leben, dann müssen sie die Geichberechtigung zwischen Frau und Mann bzw. Mutter und Vater auch selber in ihrer Kindheit erlebt haben. Das gleichberechtigte Wechselmodell unterstützt genau dies.
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    Kommukation zwischen den Eltern entsteht oft erst durch die gerichtliche Bestimmung des Wechselmodell !
Wir praktizieren das WM seit 3 Jahren. Unser Sohn ist jetzt 5 Jahre alt. Sie wollte es irgendwann ändern. Sie war der Meinung, dass sie als Frau besser für das Kind wäre als ich und wollte natürlich mehr Geld! Nach misslungenen Kindesentzugsversuchen und Erpressungen ihrerseits, bekam sie vom Gericht, Verfahrensbeistand(w) und Gutachterin zu hören, dass das Kind nicht ihr Eigentum ist und dem Kind geht es mit dem Modell super. Und sieh an, die Streitigkeiten sind plötzlich beendet und die Kommunikation wieder hergestellt!
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Es ist an der Zeit auch auf die kinder und die Männer zu hören-denn auch Männer und Väter stehen zu Kindern. Denn Familie ist Mann Frau und Kind. Gebt den Frauen das Geld das in den Verwahrungsstätten verprasst wird. In den Verwahrungsstädten werden Kinder als Geldwahre gesehen -in den Familien gibt es auch Diese und Jene-doch das Problem ist- wenn Familien Probleme haben die die Politik verursacht hat- dann ist niemand für sie da-Schenkt den Familien den Status einer Firma mit Zugaben und Abgaben dann löst sich vieles von selbst. Gesetze verabschieden ohne Sichtkorrektur Bernhard Brugger
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    Doppelresidenz Wechselmodell Entschließung Resolution 2079 Europarat Grundmodell Standard Kindeswohl
Der Katalog ist hier zu einfach, der Gedanke aber richtig: Gerichte sollten nur noch untersuchen, ob mit dem Wechselmodell eine Kindeswohlgefährdung einher geht, und wenn nein, sollte es dem Normalfall entsprechen, dass es eingerichtet wird. Das faktische Veto-Recht, ohnehin bereits umstritten, muss fallen.
Quelle: fdp-bayern.de/beschluesse/paritaetische-doppelresidenz-wechselmodell-als-grundmodell-zur-regelung-des-aufenthalts-minderjaehriger-kinder-nach-trennung-und-scheidung-der-eltern/
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Hildegund Sünderhauf äußert öffentlich, dass sie nicht im Nestmodell leben will, da ihr das "zu anstrengend sei, wenn sie nirgendwo richtig ankommen könne". Aber sie fordert das für KINDER! Die Leute, die so etwas befürworten, denken nur an sich und sind in meinen Augen einfach nur kinderfeindlich und egoistisch. Ein Kind kann BEIDE ELTERN UND GLEICHZEITIG EIN RICHTIGES ZUHAUSE haben. Wo ist eigentlich das Problem? Das Problem ist einzig und allein der Egoismus der Eltern, die in ihren Indern Gegenstände sehen und glauben, ihnen Dinge zumuten zu dürfen, die sie selber so niemals leben würden.
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    Nestmodell wäre kindswohlförderlicher
Beim Wechselmodell auf Zwang, geht es um Väterrechte, nicht um das Wohl des Kindes. Wer es gut mit dem Kind meint, mutet ihm nicht ein Leben im Dauerbesuchszustand zu, sondern installiert meinetwegen ein Nestmodell. Frau Sünderhauf meinte öffentlich zum Leben im Nestmodell: so ein Leben käme für sie nie in Frage, dass sie ständig besuchen sollte. Das finden Eltern viel zu anstrengend.
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Für mich sind sie als Väterrechtler erst DANN glaubwürdig, wenn Sie sich genauso vehement dafür einsetzen, dass Väter sich innerhalb der Beziehungen zu 50% an der Kinderbetreuung beteiligen und dafür auch die beruflichen/finanziellen Einbussen zu 50% mittragen. Also so wegen der Gleichberechtigung und so, näch? So lange Sie dies nur so vehement für die Zeit NACH einer Trennung fordern, halte ich das mit Verlaub für unglaubwürdig, dass es Ihnen wirklich um die Kinder dabei geht.
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    Kindeswohl?
Es gibt inzwischen genug Studien, die dem Wechselmodell eine nachteilige Wirkung bescheinigen. Einige unserer europäischen Nachbarn rudern da schon zurück. Nein, ich führe die Quellen hier nicht auf, selber googlen macht schlau. Es gibt ohnehin keinen Anlass zur zwangsweisen Anordnung, denn Eltern, die sich gut verstehen, werden den Umgang eh im Sinne des Kindes und nach den vorhandenen Möglichkeiten regeln, während hochstrittige Paare das nie zum Wohl des Kindes hinkriegen werden. Wenn Kinder eh schon keinen Umgang wollen, dann darf man sie nicht zum WM zwingen.
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Irgendwie habt ihr bei eurer Petition die Kinder vergessen. Ihr habt ein Bild von Kindern, was angeblich "gut für sie wäre", habt sie aber gar nicht gefragt. Meint ihr, dass Kinder alle gleich ticken und in jedem Falle dem Bild entsprechen, dass ihr von den Kindern habt? Sind Kinder für Euch so eine Art Schablone oder Klischee?
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Hochstrittigkeit wird leider überhaupt nicht berücksichtigt, der Blick rein auf organisatorisches und drohende Sanktionen greift leider viel zu kurz und hat das Kind/die Kinder nicht im Blick. Außerdem sollte immer auch eine Art Bestandsschutz Berücksichtigung finden -- wenn sich ein Elternteil (ob Vater oder Mutter) vor der Trennung vornehmlich um die Kinder gekümmert hat, ist das in dieser Familie so vereinbart worden -- warum sollte gerade eine Trennung die Argumente, die bei Vereinbarund dafür gesprochen haben, aufheben?
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Wenn das Kind das WM möchte ist es kein Problem. Selbst wenn sich das Kind freiwillig für das WM entscheidet und die Eltern sich auf der Elternebene zurechtfinden, ist es auf dauer nicht tragbar. Es gibt viele Beispiele für ein gescheiterten WM, da ein Kind für solch eine Lebensweise nicht geboren wurde. Bei kleinen Kindern treten die Auffälligkeiten früher als bei großen Kindern auf. Meist will der Vater leider nur sein Machtbedürfniss stillen, es geht weniger wirklich um das Kind. Mit Zwang schadet man(n) dem Kind nur.
Quelle: Nein!
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Abolut KRASS, in welch verkürzter Form das Wechselmodell und die Idee der Umsetzung hier dargestellt werden. Es gibt zig Fälle, bei denen das Wechselmodell NICHT sinnvoll ist. Wieso sollte man es erzwingen? Wenn Vater und Kind keinen Kontakt haben, weil der Vater sich nicht kümmert, soll er dann eines Tages, weil es ihm gerade in den Sinn kommt (z.B. aus finanziellen Gründen) sein Kind für 50 % zu sich holen können + aus seinem gewohnten Umfeld reißen können? Da fasse ich mir doch an den Kopf. Das kann doch nun wirklich nicht im Sinne des Kindes sein. Verkürzte Darstellungen sind gefährlich.
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Das Wechselmodell richtet sich nicht danach, was für das KIND/die KINDER GUT ist. Es bedeutet jede Menge Stress, den die wenigsten Erwachsenen auf sich nehmen würden (wie z.B. die Verfechter*innen des Modells selbst). Wer würde gern jede Woche Koffer packen, die Bezugsperson wechseln und womöglich auch das Umfeld wechseln? Eltern sollten Wege finden, auch ohne FEST geschriebenes Wechselmodell, flexibel NACH DEN BEDÜRFNISSEN der Kinder zu AGIEREN.
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    Geregelte liebevolle Kindheit ohne Stress
Warum werden Kinder gehört im Familienrecht, wenn dann doch der Wille nicht umgesetzt wird. Was hat das dann mit dem Wohl zu tun? Wenn andere Fachkräfte entscheiden das sie hier nur das Wohl sehen? Diese Frage kann mir keiner beantworten, die aber doch logisch erscheint.Dann versetze ich mich in die Lage. Was ist wenn ich immer jede Woche oder 14 Tage Wechsel mich in die Familie ein gewöhnen muss, es gibt in jeder anderen andere Alltags Gewohnheiten und jeder erzieht sein kind anders. Gerade wenn man sich darauf eingestellt hat, gehts wieder in die andere Familie. Wie will man da Ruhe finden?
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Ich befürworte das Wechselmodell als Standard, halte aber die Petition für ungeschickt. Es wird versucht, die Verständigung und Vereinbarung der Eltern irgendwie justiziabel zu machen. Wer sich ernsthaft mit der Situation im Familienrecht befasst, muss zu folgender Prioritäten-Liste kommen: 1. automatisch gemeinsame Sorge ab Vaterschaftsanerkennung 2. nach Trennung automatisch Wechselmodell 3. nur auf begründeten Antrag Abweichung vom Wechselmodell 4. striktes Einhalten der Verfahrensordnung ...
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    Gemeinsam Eltern ohne Wechselmodell
Das Wechselmodell ohne ein festes Zuhause kann weder evolutionär noch biologisch als sinnvoll angesehen werden. Ich kann mir - entgegen aller Pro-Argumente - nicht vorstellen, dass es gut fürs Kindeswohl sein soll. Natürlich braucht ein Kind beide Elternteile, wenn sich beide auch vorher gekümmert haben. Aber warum muss es der Zwang zum Wechselmodell sein? Warum verhält man sich nicht erwachsen und lässt das Kind weiter bei seiner vorrangigen Bezugsperson (in der Regel die Mutter), bleibt gemeinsam Eltern und steckt die Energie darein, dass das im Sinne des Kindes gut funktioniert??
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    Wechselmodelle können Entfremdung fördern
Wechselmodelle führen zur Entfremdung. Viele Kinder hassen das Wechseln irgendwann und wollen ein richtiges Zuhause haben. Sie geraten dadurch in die fürchterliche Lage, sich für einen Elternteil entscheiden zu müssen. Meist lehnen sie in der Folge denjenigen Elternteil ab, der das Wechselmodell aus Gründen der Gerechtigkeit durchsetzen wollte. Ergebnis: Eine hin und hergezeigte Kindheit plus Entfremdung.
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Wohin soll das unsere Gesellschaft noch führen? Wir müssten dringend beginnen mehr Psycholog*innnen, Psychiater*innen, Sozialarbeiter*innen etc. auszubilden, wenn DAS ZUM STANDARD-MODELL (fest vorgeschrieben und ohne intensive Prüfung) werden sollte. Autsch.
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Das Wechselmodell muss man sich "LEISTEN" könnten. Diejenigen, die zuvor wegen des Kinder/der Kinder beruflich zurückgesteckt haben, sollen nun entweder "von 0 auf 100" plötzlich zusätzliches Einkommen generieren (da das Kindergeld aufgeteilt wird und oft kein Unterhalt mehr gezahlt wird, obwohl der andere Elternteil i.d.R. mehr verdient (z.B. weil er durchgehend Vollzeit gearbeitet hat und aufgrund des Gehaltsgefälles Mann/Frau i.d.R. mehr verdient) ODER es entsteht eine finanziell SEHR SCHWIERIGE Situation, die dem Kind sicher nicht zu Gute kommt (und auch eine Belastung darstellt).
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