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Bild zur Petition mit dem Thema: Trennungs-Kinder brauchen beide Eltern gleichermaßen! Trennungs-Kinder brauchen beide Eltern gleichermaßen!
  • Von: Frank Möhle mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 113 Tage verbleibend
  • 1.482 Unterstützer
    1.427 in Deutschland
    1% erreicht von
    110.000  für Quorum  (?)

Trennungs-Kinder brauchen beide Eltern gleichermaßen!

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Das Residenzmodell trennt Kinder von einem ihrer Elternteile und muß deshalb die Ausnahme sein! Das Residenzmodell wird auch gegen den Willen von Elternteilen gerichtlich angeordnet. Das darf nicht sein:

Die Zeiten, in denen Kinder von Eltern durch staatliche Organe getrennt wurden, zählt zu den dunkelsten der deutschen Geschichte, aber diese Zeit lebt im gerichtlich angeordneten Residenzmodell bis heute bei uns weiter!

Das Wechselmodell soll eingeführt werden, wenn zumindest ein Elternteil dies will und die beiden Elternteile nahe genug beieinander leben, sowie sie dies beruflich umsetzen könnten.

Auch darf der Staat gerne darüber nachdenken, nicht nur sowas wie den Unterhaltsvorschuß zu finanzieren, sondern vor allem ZEIT MIT DEN KINDERN finanziell zu fördern. Denn eigentlich sollen Elternteile nicht Unterhalt zahlen müssen, sondern Zeit mit den Kindern verbringen (dürfen)...

Wenn es möglich ist, daß 1) das Kind von jedem der beiden Eltern aus zum Kindergarten oder zur Schule kommen kann und 2) jeder der beiden Elternteile durch Flexibilität der Arbeitszeit das Wechselmodell darstellen kann dann darf es keine Möglichkeit mehr geben, sich ohne Folgen gegen den Wunsch eines Elternteiles nach dem Wechselmodell zu stellen.

Begründung:

Es gibt in Deutschland 2,7 Millionen Alleinerziehende. Berücksichtigt man, daß darunter auch Witwen / Witwer sind, aber auch 1,4 Kinder pro Alleinerziehenden, so leben in Deutschland bisher noch über 3 Millionen Kinder im Residenzmodell, sehen einen Elternteil also nur selten! www.destatis.de/DE/Publikationen/Datenreport/Downloads/Datenreport2016Kap2.pdf?__blob=publicationFile

Daß Kinder für ihre Entwicklung beide Eltern gleichermaßen benötigen, stellt niemand mehr in Frage. Die Wissenschaft tut dies seit Jahrzenten nicht mehr und weist nur noch die negativen Folgen nach für den Fall, daß man sich nicht daran hält.

Daß ein Wechselmodell gewisse organisatorische Voraussetzungen benötigt, wird hier berücksichtigt. Entfernung bzw. Zeit sind die Kriterien für ein Wechselmodell.

Daß ein Wechselmodell ein besonderes Maß an Kommunikation oder Kooperation benötigt, widerlegt sich durch Nachfrage bei welchem Vorfall ganz konkret etwas in einem Wechselmodell schlechter laufen würde, als es dies in einem von den selben Eltern geführten Residenzmodell täte. Auch wären Unterschiede im Vergleich zu den Vorteilen des Wechselmodelles vernachlässigbar.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 17.11.2016 (aktiv bis 16.11.2017)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Kinder haben ein Recht beide Eltern zu habe und mit Ihnen Alltag zu erleben. Dies ist auch im BMSFSFJ (siehe Wegweiser zum Umgang in den Quellenangaben) so angekommen. Ob als Wechsel- oder Nestmodell ist da erst einmal unerheblich auch wenn ich tatsächlich ...

PRO: Seid über einem Jahr habe ich meine Tochter zu unrecht nicht gesehen. Im Gerichtssaal äusserte sich das Jugendamt, es sei KEINE ENTFREMDUNG entstanden und auch bestünde keine Entfremdungsgefahr mit Spätschäden. Sie spielen den Ball der Mutter zu, die ...

CONTRA: Hildegund Sünderhauf äußert öffentlich, dass sie nicht im Nestmodell leben will, da ihr das "zu anstrengend sei, wenn sie nirgendwo richtig ankommen könne". Aber sie fordert das für KINDER! Die Leute, die so etwas befürworten, denken nur an sich und sind ...

CONTRA: Ich befürworte das Wechselmodell als Standard, halte aber die Petition für ungeschickt. Es wird versucht, die Verständigung und Vereinbarung der Eltern irgendwie justiziabel zu machen. Wer sich ernsthaft mit der Situation im Familienrecht befasst, muss ...

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Warum Menschen unterschreiben

Als getrennt lebender Vater von 2 Kindern weiß ich aus Erfahrung, dass Kinder beide Elternteile gleich brauchen und die Behörden in der Regel die Mütter als Ansprechpersonen sehen. Das muss sich ändern: Für die Kinder!

Weil ich selbst betroffener Vater bin der sein Kind mehr sehen möchte und nicht darf, weil die Mutter es nicht möchte. Mir ist wichtig für mein Kind zu sorgen weil ich mich gegenüber meinem Kind verantwortlich fühle.

Weil mir dieKinder wichtig sind

Bin betroffener Vater

Weil ich selber betroffen bin und meiner Meinung meine Kinder zu wenig sehe.

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Letzte Unterschriften

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Petitionsverlauf