Versorgungslücke schliessen - Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs 24

Petition richtet sich an
Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder

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1.400 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
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Petition richtet sich an: Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder

Während es zum Beispiel für Strom, Wasser oder medizinische Notfälle feste Bereitschaftsdienste gibt, sind pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen bislang oft auf sich allein gestellt, wenn ihre Hilfsmittel versagen.
Dies teilweise sogar innerhalb der Öffnungszeiten von Sanitätshäusern, mit Sicherheit aber außerhalb der Öffnungszeiten. Dann erreicht man höchstens noch einen Anrufbeantworter oder eine KI-Stimme. Dann gibt es keine Hilfestellung!

Diese Versorgungslücke muss geschlossen werden!

Deshalb fordern wir fordern den Aufbau eines bundesweit organisierten, solidarisch finanzierten Notrufsystems, das rund um die Uhr erreichbar ist, wenn essenziell wichtige Hilfsmittel versagen - analog zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Kein Mensch sollte aufgrund dieser Versorgungslücke in unnötig in Gefahr gebracht werden, doch das passiert. In den Kommentaren sind einige der Situationen von Betroffenen aufgezeigt, nur wenige, aber als Stimme für viele.

Kranke und pflegebedürftige Menschen benötigen IHRE / Deine Unterstützung. Sie sind oft leise, werden nicht gesehen und niemand, der nicht in solcher Situation war, kann sich vorstellen, dass es so ist oder wie es ist. Deshalb gibt es diese Petition.

Begründung

Einige wenige Beispiele: Defekte Bremsen an Rollstühlen, Rollatoren kaputt (manchmal dadurch kein Gang mehr auf Toilette möglich), Lifter defekt (kein Umsetzen mehr möglich, nicht mehr ins Bad kommen oder auf Toilette), defektes Pflegebett (keine notwendige Lagerung oder Höheneinstellung möglich, Ausfall von Therapien, insbesondere bei 24 Std Bettlägerigkeit gegebenenfalls fatal), gebrochene Orthesen. Termine, die abgesagt werden müssen, keine Möglichkeiten zur Arbeit zu kommen. Die möglichen Einschränkungen sind vielfältig, die Gefahrensituationen ebenfalls. Letztes Beispiel ein ausgefallener Badewannenlifter und man kommt nicht mehr aus der Wanne.
 
Zwar bieten einige Sanitätshäuser Notdienste an – doch häufig nur innerhalb der Öffnungszeiten oder nur für eigene Kundinnen und Kunden.
Andere wiederum sind nachts, an Wochenenden oder Feiertagen gar nicht erreichbar.
 
Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, in denen dringend benötigte Geräte oder Ersatzteile nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. Und auch zu Situationen, wo eine Teilhabe am Leben für einen längeren Zeitraum unmöglich ist.
 
Der Hilfsmittel-Notruf 24 soll diese Versorgungslücke schließen – durch eine zentrale Leitstelle, die im Notfall Hilfe koordiniert, Ersatzgeräte bereitstellt und Fachpersonal vermittelt. Dies analog zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.
 
Ein solcher Notruf ist kein Luxus, sondern Ausdruck von Würde, Menschlichkeit und Versorgungssicherheit.
 
Hilfestellung bei Pflege oder Krankheit darf kein Glücksfall sein.
 
Wer auf Hilfsmittel angewiesen ist, muss sich darauf verlassen können, dass im Notfall verlässlich und solidarisch Hilfe kommt.
 
Unsere konkreten Forderungen

  • Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs mit 24-Stunden-Erreichbarkeit
  • Solidarische Finanzierung über bestehende Fördermittel (z. B. DiPA, DIPA, Innovationsfonds, §160 SGB IX)
  • Kooperation mit Sanitätshäusern, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen
  • Verbindliche Regelung von Bereitschaftszeiten und Notdienststrukturen im Hilfsmittelbereich

 
Damit niemand allein bleibt, wenn ein Hilfsmittel ausfällt/defekt ist.
 
Hilf mit, dass Hilfe kein Zufall bleibt. Unterstütze diese Forderung mit Deiner Unterschrift.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wiebke Worm, Hamburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.11.2025
Sammlung endet: 31.05.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Dank an die MOPO für die Berichterstattung

    Die Hamburger Morgenpost hat auf meine erneute Kontaktaufnahme reagiert und anschließend sehr schnell und positiv berichtet.

    Wir danken der MOPO herzlich für die sachliche und – wie wir vielfach als Rückmeldung erhalten haben – berührende Berichterstattung über das Thema Pflege zu Hause sowie für die klare Benennung einer Versorgungslücke, die ein Hilfsmittel-Notruf schließen würde.

    In der Printausgabe vom 20.02.2026 erschien ein doppelseitiger Bericht (Seiten 12 und 13) über meinen Ehemann und mich, sowie über die Forderung nach einem Hilfsmittel-Notruf 24. Zusätzlich wurde auf Seite 4 in einem eigenen Artikel die Notwendigkeit eines solchen Notrufs aus journalistischer Sicht eingeordnet. Bereits auf Seite 3 griff der Ressortleiter das Thema im Einstieg auf. DANKE dafür!

    Wenn eine große Zeitung strukturelle Probleme sichtbar macht, sollte dies Anlass sein, verlässliche Lösungen zu schaffen – nicht irgendwann, sondern jetzt.

    Gesundheit und Versorgungssicherheit sind Grundrechte.
    Sie dürfen nicht vom Zufall abhängen.

    Rettungsdienste sind für medizinische Notfälle da – nicht als Ersatz für fehlende technische Bereitschaftsdienste von Sanitätshäusern. Zu diesem Punkt werden wir uns gesondert noch ausführlicher äußern.

    Die oben genannte Printausgabe der MOPO ist auch als ePaper (hinter einer Bezahlschranke) verfügbar:
    epaper.mopo.de/presenter/6949ee4a-80f5-4ba7-914e-2cf899fd23a8?publication=b092afa1-e7fb-405b-b654-55181e211bf2&issue=6949ee4a-80f5-4ba7-914e-2cf899fd23a8&customerPreview=true

    Unser Dank gilt ebenso dem Fotografen für die einfühlsame Begleitung durch seine Fotos, sowie allen Unterstützern, die unser Anliegen sichtbar machen und weitertragen.

Weil das Thema früher oder später in der einen oder anderen Form uns alle betrifft ! Für unser Auto rufen wir den ADAC o.ä wenn wir nicht mehr weiterkommen. Diese Dienstleistung muss es ganz selbstverständlich auch für Geräte geben, die in der Pflege relevant sind. Ich frage mich, warum es das noch nicht gibt. Danke dür die Petrition!

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Weil auch ich mich in einer Pflegesituation befinde und auch schon in verzweifelten Situationen war.

Ingrid Brauer

Weil es wichtig ist

Weil Menschen mit realen Ängsten und Sorgen mehr Sicherheit brauchen und mit wirklichen gefährdenden Situationen nicht alleine gelassen werden sollten.

Meine Frau(56) hat 2021 die Diagnose Alzheimer erhalten. Seit dem pflege ich Sie und gehe noch 30h arbeiten.

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