wir haben nicht wirklich viele Unterschriften zusammenbekommen, aber ich freue mich über jeden, der diese Petition gezeichnet hat.
Auch wenn in der heutigen Zeit andere Themen im Fokus stehen, gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass wir irgendwann einen Hilfsmittelnotruf haben.
Heute habe ich die Petition an die Senatorin Frau Schlotzhauer geschickt, damit sie diese auf der nächsten Gesundheitsministerkonferenz in der Hand hat.
Geschickt, weil Frau Schlotzhauer keine Zeit für mich hatte, der nette persönliche Referent mir für eine Übergabe aber kein Gespräch zur Verfügung gestanden hätte UND, ich dafür ca. 45 Minuten Reisezeit für eine Tour hätte einplanen müssen.
Bei der Sicherstellung der Pflege im PG5, ohne, dass ich mit ‚irgendjemand‘ sprechen könnte … da muss ich abwägen, was wirklich wichtig ist. Ich habe jetzt alles an den persönlichen Referenten geschickt, mit der Bitte um Rückmeldung, wenn er die Petition weitergegeben hat.
Ich habe die Gelegenheit genutzt, auch direkt auf ein weiteres Thema einzugehen, nämlich den Entwurf des PNOG (PflegeNeuOrdnungsGesetz). 210 Seiten voller Kürzungen, Streichungen und Einschränkungen auf dem Rücken der Schwächsten. Meinen offenen Brief an Frau Warken, am 07.06. an viele Politikerinnen und Politiker verschickt und auf meiner Facebookseite „Wir pflegen unsere Lieben“ hochgeladen (über 468.000 Aufrufe seitdem), sowie meinen heute dort hochgeladenen offenen Brief „Finanzierungspunkte“ (heute schon über 9.000 Aufrufe), habe ich ihm ebenfalls zugeschickt.
Ich möchte diese Gelegenheit meines Dankes an SIE, also auch zur Information nutzen, wie der Stand der Dinge ist. Diese Petition ist für mich erstmal beendet – auch wenn ich irgendwann nachfassen werde (und weiter berichten).
Der Kampf geht leider weiter. Auf Openpetition ist eine weitere Petition von mir zu finden, damit wir den Entwurf PNOG so in der Form gestoppt bekommen. Ich wurde mehrfach gefragt, ob ich eine aufsetzen würde. Eigentlich wollte ich das nicht nochmal machen, aber das Thema betrifft einen noch viel größeren Kreis und stürzt derzeit Millionen Menschen in Angst und Sorge. Bitte zeichnen Sie also auch Petitionen gegen den unsozialen Reformentwurf. DANKE
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, Ende dieses Monats läuft die Petition aus - ich hatte das Enddatum vom 03.05.2026 vor einiger Zeit auf den 31.05.2026 geändert. Danke all denen, die sich immer wieder mit eingebracht haben. Danke alle denen, die mit unterzeichnet haben.
Wir sind seit November bei über 1.580 Unterschriften angekommen. Die 1.600 schaffen wir in jedem Fall (gerne wäre ich auf über 2.000 gekommen oder mehr, aber auch die jetzige Zahl ist schon gut, in meinen Augen).
Wie es bei der Sicherstellung der Pflege zu Hause oft so ist, konnte ich hauptsächlich online versuchen zum Unterschreiben zu motivieren. Bei Gesprächen die ich aber 'offline' hatte, gab es wirklich immer ein AHA-Erlebnis. Dies auch bei den Telefonaten mit den Medien, mit der Politik, Ärzten und Verbänden.
Es waren unglaublich interessante und auch motivierende Gespräche dabei. Einiges steht noch aus, dazu aber ein andermal mehr.
Aber: Das Problem wird gesehen und selbst, wenn wir jetzt nur den ersten Stein ins Wasser werfen, irgendwann wird daraus eine Welle. Egal, wie lange es dauert, ich bin davon überzeugt, dass wir irgendwann so einen Hilfsmittel-Notruf haben.
Bei "Welle" möchte ich nicht versäumen zu sagen, dass ich mich auch sehr über diejenigen, die per PDF Unterschriften gesammelt und mir die Bögen zugeschickt haben, gefreut habe! Das war grossartig und einige der Bögen stehen noch aus. Danke dafür.
Noch ist eine Chance - noch könnt Ihr / können Sie - ggf. auch Familienmitglieder, die die Petition mitzeichnen lassen oder auch Freunde.
Danke für die Aufmerksamkeit und eine schöne erste Maiwoche Wiebke Worm
Die Hamburger Morgenpost hat auf meine erneute Kontaktaufnahme reagiert und anschließend sehr schnell und positiv berichtet.
Wir danken der MOPO herzlich für die sachliche und – wie wir vielfach als Rückmeldung erhalten haben – berührende Berichterstattung über das Thema Pflege zu Hause sowie für die klare Benennung einer Versorgungslücke, die ein Hilfsmittel-Notruf schließen würde.
In der Printausgabe vom 20.02.2026 erschien ein doppelseitiger Bericht (Seiten 12 und 13) über meinen Ehemann und mich, sowie über die Forderung nach einem Hilfsmittel-Notruf 24. Zusätzlich wurde auf Seite 4 in einem eigenen Artikel die Notwendigkeit eines solchen Notrufs aus journalistischer Sicht eingeordnet. Bereits auf Seite 3 griff der Ressortleiter das Thema im Einstieg auf. DANKE dafür!
Wenn eine große Zeitung strukturelle Probleme sichtbar macht, sollte dies Anlass sein, verlässliche Lösungen zu schaffen – nicht irgendwann, sondern jetzt.
Gesundheit und Versorgungssicherheit sind Grundrechte.
Sie dürfen nicht vom Zufall abhängen.
Rettungsdienste sind für medizinische Notfälle da – nicht als Ersatz für fehlende technische Bereitschaftsdienste von Sanitätshäusern. Zu diesem Punkt werden wir uns gesondert noch ausführlicher äußern.
Unser Dank gilt ebenso dem Fotografen für die einfühlsame Begleitung durch seine Fotos, sowie allen Unterstützern, die unser Anliegen sichtbar machen und weitertragen.
Bild wurde geändert, die Beschreibung etwas der Situation angepasst. (Versorungslücke schliessen) Eine erste -in meinen Augen positive- Antwort aus der Politik (Hamburg) hat mich dazu veranlasst, das Wort "Versorgungslücke" auch in der Beschreibung zu verwenden.
Neuer Titel: Versorgungslücke schliessen - Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs 24
Neuer Petitionstext:
Während es zum Beispiel für Strom, Wasser oder medizinische Notfälle feste Bereitschaftsdienste gibt, sind pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen bislang oft auf sich allein gestellt, wenn ihre Hilfsmittel versagen. Dies teilweise sogar innerhalb der Öffnungszeiten von Sanitätshäusern, mit Sicherheit aber außerhalb der Öffnungszeiten. Dann erreicht man höchstens noch einen Anrufbeantworter oder eine KI-Stimme. Dann gibt es keine Hilfestellung!
Diese Versorgungslücke muss geschlossen werden!
Deshalb fordern wir fordern den Aufbau eines bundesweit organisierten, solidarisch finanzierten Notrufsystems, das rund um die Uhr erreichbar ist, wenn essenziell wichtige Hilfsmittel versagen - analog zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.
Kein Mensch sollte aufgrund dieser Versorgungslücke in unnötig in Gefahr gebracht werden, doch das passiert. In den Kommentaren sind einige der Situationen von Betroffenen aufgezeigt, nur wenige, aber als Stimme für viele.
Kranke und pflegebedürftige Menschen benötigen IHRE / Deine Unterstützung. Sie sind oft leise, werden nicht gesehen und niemand, der nicht in solcher Situation war, kann sich vorstellen, dass es so ist oder wie es ist. Deshalb gibt es diese Petition.
Neue Begründung:
Einige wenige Beispiele: Defekte Bremsen an Rollstühlen, Rollatoren kaputt (manchmal dadurch kein Gang mehr auf Toilette möglich), Lifter defekt (kein Umsetzen mehr möglich, nicht mehr ins Bad kommen oder auf Toilette), defektes Pflegebett (keine notwendige Lagerung oder Höheneinstellung möglich, Ausfall von Therapien, insbesondere bei 24 Std Bettlägerigkeit gegebenenfalls fatal), gebrochene Orthesen. Termine, die abgesagt werden müssen, keine Möglichkeiten zur Arbeit zu kommen. Die möglichen Einschränkungen sind vielfältig, die Gefahrensituationen ebenfalls. Letztes Beispiel ein ausgefallener Badewannenlifter und man kommt nicht mehr aus der Wanne. ZwarWanne. Zwar bieten einige Sanitätshäuser Notdienste an – doch häufig nur innerhalb der Öffnungszeiten oder nur für eigene Kundinnen und Kunden.Andere wiederum sind nachts, an Wochenenden oder Feiertagen gar nicht erreichbar. Daserreichbar. Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, in denen dringend benötigte Geräte oder Ersatzteile nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. Und auch zu Situationen, wo eine Teilhabe am Leben für einen längeren Zeitraum unmöglich ist. Derist. Der Hilfsmittel-Notruf 24 soll diese Versorgungslücke schließen – durch eine zentrale Leitstelle, die im Notfall Hilfe koordiniert, Ersatzgeräte bereitstellt und Fachpersonal vermittelt. Dies analog zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117. Ein117. Ein solcher Notruf ist kein Luxus, sondern Ausdruck von Würde, Menschlichkeit und Versorgungssicherheit. HilfestellungVersorgungssicherheit. Hilfestellung bei Pflege oder Krankheit darf kein Glücksfall sein. Wersein. Wer auf Hilfsmittel angewiesen ist, muss sich darauf verlassen können, dass im Notfall verlässlich und solidarisch Hilfe kommt. Unserekommt. Unsere konkreten Forderungen
Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs mit 24-Stunden-Erreichbarkeit
Solidarische Finanzierung über bestehende Fördermittel (z. B. DiPA, DIPA, Innovationsfonds, §160 SGB IX)
Kooperation mit Sanitätshäusern, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen
Verbindliche Regelung von Bereitschaftszeiten und Notdienststrukturen im Hilfsmittelbereich
Damit Damit niemand allein bleibt, wenn ein Hilfsmittel ausfällt/defekt ist. Hilf Hilf mit, dass Hilfe kein Zufall bleibt. Unterstütze diese Forderung mit Deiner Unterschrift.
Neues Zeichnungsende: 31.05.2026 Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.024 (961 in Deutschland)
Aktualisierung zur Petition „Hilfsmittel-Notruf 24“
Vielen Dank für Ihre Unterstützung der Petition.
Seit kurzem liegt eine erste schriftliche Rückmeldung aus der Politik vor (aus Hamburg). Darin wird für mich bestätigt, dass das von mir benannte Problem real ist: Der Ausfall essenzieller Hilfsmittel kann für kranke und pflegebedürftige Menschen erhebliche, teils auch gefährliche Folgen haben.
Gleichzeitig macht die Antwort deutlich, dass eine bundesweit verlässliche 24/7-Struktur für Hilfsmittel-Notfälle derzeit nicht auf Landesebene eingeführt werden kann, da die Hilfsmittelversorgung überwiegend bundesrechtlich geregelt ist und über Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern organisiert wird. Eine verbindliche, solidarisch finanzierte Notruf- und Unterstützungsstruktur würde daher eine politische Entscheidung und Weiterentwicklung auf Bundesebene erfordern – unter Einbeziehung von Gesundheitsministerkonferenz, Bund, Krankenkassen und Leistungserbringern.
Genau hier setzt diese Petition an.
Die Rückmeldung aus Hamburg zeigt für mich:
1) Dass das Anliegen verstanden ist.
2) Dass die Versorgungslücke real ist.
3) Eine Lösung politischen Willen und öffentlichen Druck braucht.
Wie es jetzt weitergeht:
• Die Petition ist gezielt an die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder und wird ebenfalls an relevante Akteure auf Bundesebene adressiert. Ich habe die Hamburger Senatorin schon gebeten, dies als Punkt für die nächste Konferenz der Gesundheitsminister anzubringen.
• Ziel ist es, das Thema offiziell auf die politische Agenda zu bringen (u. a. Gesundheitsministerkonferenz) und eine Prüfung verbindlicher Lösungen anzustoßen.
• Parallel werde ich den fachlichen Austausch mit Krankenkassen, Verbänden und weiteren Stellen suchen, gerne auch mit weiterer Unterstützung, um konkrete Lösungswege aufzuzeigen. Hierbei hat die Hamburger Sozialbehörde ihre Hilfe angeboten.
Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben, dass dieses Thema sichtbar wird und -hoffentlich- bleibt.
Die ersten 500 sind geschafft, nach 16 Tagen. Vielen Dank allen, die unterzeichnet haben.
Bitte denkt daran / denken Sie daran, dass auch Familienmitglieder unterschreiben können.
Auf die nächsten 500, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass noch viel mehr Menschen die Notwendigkeit solch eines Hilfsmittel-Notrufs erkennen. Es geht ja nicht allein um die Menschen, die auf Hilfsmittel angewiesen sind, sondern auch um das gesamte Umfeld, welches dann betroffen sein kann.