01/13/2026, 08:32
Bild wurde geändert, die Beschreibung etwas der Situation angepasst. (Versorungslücke schliessen) Eine erste -in meinen Augen positive- Antwort aus der Politik (Hamburg) hat mich dazu veranlasst, das Wort "Versorgungslücke" auch in der Beschreibung zu verwenden.
Neuer Titel: Versorgungslücke schliessen - Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs 24
Neuer Petitionstext:
Während es zum Beispiel für Strom, Wasser oder medizinische Notfälle feste Bereitschaftsdienste gibt, sind pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen bislang oft auf sich allein gestellt, wenn ihre Hilfsmittel versagen. Dies teilweise sogar innerhalb der Öffnungszeiten von Sanitätshäusern, mit Sicherheit aber außerhalb der Öffnungszeiten. Dann erreicht man höchstens noch einen Anrufbeantworter oder eine KI-Stimme. Dann gibt es keine Hilfestellung!
Diese Versorgungslücke muss geschlossen werden!
Deshalb fordern wir fordern den Aufbau eines bundesweit organisierten, solidarisch finanzierten Notrufsystems, das rund um die Uhr erreichbar ist, wenn essenziell wichtige Hilfsmittel versagen - analog zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.
Kein Mensch sollte aufgrund dieser Versorgungslücke in unnötig in Gefahr gebracht werden, doch das passiert. In den Kommentaren sind einige der Situationen von Betroffenen aufgezeigt, nur wenige, aber als Stimme für viele.
Kranke und pflegebedürftige Menschen benötigen IHRE / Deine Unterstützung. Sie sind oft leise, werden nicht gesehen und niemand, der nicht in solcher Situation war, kann sich vorstellen, dass es so ist oder wie es ist. Deshalb gibt es diese Petition.
Neue Begründung: Einige wenige Beispiele: Defekte Bremsen an Rollstühlen, Rollatoren kaputt (manchmal dadurch kein Gang mehr auf Toilette möglich), Lifter defekt (kein Umsetzen mehr möglich, nicht mehr ins Bad kommen oder auf Toilette), defektes Pflegebett (keine notwendige Lagerung oder Höheneinstellung möglich, Ausfall von Therapien, insbesondere bei 24 Std Bettlägerigkeit gegebenenfalls fatal), gebrochene Orthesen. Termine, die abgesagt werden müssen, keine Möglichkeiten zur Arbeit zu kommen. Die möglichen Einschränkungen sind vielfältig, die Gefahrensituationen ebenfalls. Letztes Beispiel ein ausgefallener Badewannenlifter und man kommt nicht mehr aus der Wanne. ZwarWanne. Zwar bieten einige Sanitätshäuser Notdienste an – doch häufig nur innerhalb der Öffnungszeiten oder nur für eigene Kundinnen und Kunden.Andere wiederum sind nachts, an Wochenenden oder Feiertagen gar nicht erreichbar. Daserreichbar. Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen, in denen dringend benötigte Geräte oder Ersatzteile nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. Und auch zu Situationen, wo eine Teilhabe am Leben für einen längeren Zeitraum unmöglich ist. Derist. Der Hilfsmittel-Notruf 24 soll diese Versorgungslücke schließen – durch eine zentrale Leitstelle, die im Notfall Hilfe koordiniert, Ersatzgeräte bereitstellt und Fachpersonal vermittelt. Dies analog zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117. Ein117. Ein solcher Notruf ist kein Luxus, sondern Ausdruck von Würde, Menschlichkeit und Versorgungssicherheit. HilfestellungVersorgungssicherheit. Hilfestellung bei Pflege oder Krankheit darf kein Glücksfall sein. Wersein. Wer auf Hilfsmittel angewiesen ist, muss sich darauf verlassen können, dass im Notfall verlässlich und solidarisch Hilfe kommt. Unserekommt. Unsere konkreten Forderungen
- Aufbau eines bundesweiten Hilfsmittel-Notrufs mit 24-Stunden-Erreichbarkeit
- Solidarische Finanzierung über bestehende Fördermittel (z. B. DiPA, DIPA, Innovationsfonds, §160 SGB IX)
- Kooperation mit Sanitätshäusern, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen
- Verbindliche Regelung von Bereitschaftszeiten und Notdienststrukturen im Hilfsmittelbereich
Damit Damit niemand allein bleibt, wenn ein Hilfsmittel ausfällt/defekt ist. Hilf Hilf mit, dass Hilfe kein Zufall bleibt. Unterstütze diese Forderung mit Deiner Unterschrift.
Neues Zeichnungsende: 31.05.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.024 (961 in Deutschland)
01/10/2026, 14:25
Aktualisierung zur Petition „Hilfsmittel-Notruf 24“
Vielen Dank für Ihre Unterstützung der Petition.
Seit kurzem liegt eine erste schriftliche Rückmeldung aus der Politik vor (aus Hamburg). Darin wird für mich bestätigt, dass das von mir benannte Problem real ist: Der Ausfall essenzieller Hilfsmittel kann für kranke und pflegebedürftige Menschen erhebliche, teils auch gefährliche Folgen haben.
Gleichzeitig macht die Antwort deutlich, dass eine bundesweit verlässliche 24/7-Struktur für Hilfsmittel-Notfälle derzeit nicht auf Landesebene eingeführt werden kann, da die Hilfsmittelversorgung überwiegend bundesrechtlich geregelt ist und über Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern organisiert wird. Eine verbindliche, solidarisch finanzierte Notruf- und Unterstützungsstruktur würde daher eine politische Entscheidung und Weiterentwicklung auf Bundesebene erfordern – unter Einbeziehung von Gesundheitsministerkonferenz, Bund, Krankenkassen und Leistungserbringern.
Genau hier setzt diese Petition an.
Die Rückmeldung aus Hamburg zeigt für mich:
1) Dass das Anliegen verstanden ist.
2) Dass die Versorgungslücke real ist.
3) Eine Lösung politischen Willen und öffentlichen Druck braucht.
Wie es jetzt weitergeht:
• Die Petition ist gezielt an die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder und wird ebenfalls an relevante Akteure auf Bundesebene adressiert. Ich habe die Hamburger Senatorin schon gebeten, dies als Punkt für die nächste Konferenz der Gesundheitsminister anzubringen.
• Ziel ist es, das Thema offiziell auf die politische Agenda zu bringen (u. a. Gesundheitsministerkonferenz) und eine Prüfung verbindlicher Lösungen anzustoßen.
• Parallel werde ich den fachlichen Austausch mit Krankenkassen, Verbänden und weiteren Stellen suchen, gerne auch mit weiterer Unterstützung, um konkrete Lösungswege aufzuzeigen. Hierbei hat die Hamburger Sozialbehörde ihre Hilfe angeboten.
Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben, dass dieses Thema sichtbar wird und -hoffentlich- bleibt.
Wiebke Worm
11/20/2025, 07:19
Die ersten 500 sind geschafft, nach 16 Tagen. Vielen Dank allen, die unterzeichnet haben.
Bitte denkt daran / denken Sie daran, dass auch Familienmitglieder unterschreiben können.
Auf die nächsten 500, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass noch viel mehr Menschen die Notwendigkeit solch eines Hilfsmittel-Notrufs erkennen. Es geht ja nicht allein um die Menschen, die auf Hilfsmittel angewiesen sind, sondern auch um das gesamte Umfeld, welches dann betroffen sein kann.