Neuigkeiten
-
-
Petition in Zeichnung - Come On 16.06.2026
am 16.06.2026 -
Korrespondenz mit MUNV vom 27.05.2026
am 13.06.2026Von: info@stiftung-hoennetal.de <info@stiftung-hoennetal.de>
Gesendet: Mittwoch, 27. Mai 2026 09:45
An: poststelle@munv.nrw.de <poststelle@munv.nrw.de>
Betreff: Verkehrskatastrophe im Hönnetal
An den Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Herrn Oliver KrischerSehr geehrter Herr Krischer,
lieber Oliver,im Hönnetal zeichnet sich eine Verkehrskatastrophe ab. Die von mir Ende März angestoßene Petition - bald 350 Unterschriften mit Schwerpunkt aus Balve - belegt die enorme Dringlichkeit (siehe Kommentare). Mein dringliches Schreiben vom 01.Mai an die zuständige Regionalleitung von Straßen.NRW in Netphen, Herrn Steffen Scholz, wurde bis heute nicht beantwortet.
https://openpetition.de/!b229n
Die Baustelle der neuen Hönnebrücke in Balve-Sanssouci (Teilstrecke 1 der B229n) liegt seit Anfang des Jahres still. Die wirklichen Gründe des Baustillstands der neuen Hönnebrücke sind bis dato nicht bekannt. Die Straßen.NRW-Pressestelle spricht nebulös von "Statikproblemen". Diese seien nicht bei der Planung, sondern in der Bauausführung entstanden. Die nagelneue Brücke sei aber "sanierbar". Das werde derzeit geprüft (...seit Januar!). Mit der Korruptionsaffäre bei Straßen.NRW habe der Stillstand nichts zu tun.
Die alte noch aktive B229-Brücke, eine rund 160 Jahre alte Steinbogenbrücke, ist stark einsturzgefährdet. Sie hält dem Schwerlastverkehr der B229/B515 nicht mehr stand. Ausgelegt war sie für Pferdefuhrwerke. Für diesen Sommer ist eine Erneuerung der "Notsicherung" angesagt, damit die Steinbogenbrücke im Fall des Falles "nicht in die Hönne fällt". Dabei handelt es sich nicht um eine konstruktive Verstärkung der maroden Brücke. Die Maßnahme bedeutet: 14 Tage Vollsperrung im Hönnetal, 30-40 km lange Umwege.
Der Hönneübergang bei Sanssouci ist absolut unverzichtbar. Es gibt keine geeignete Alternative. Die Umgehungsrouten, auch für die vielen Pendler, betragen rund 30-40 Kilometer.
Ich bitte das Ministerium, auch im Interesse der vielen Unterzeichner dieser Petition, dringend um Prüfung der Sachlage. Die neue, jetzt stillgelegte Brücke sollte schnellstmöglich in einen Zustand gebracht werden, der eine Verkehrsfreigabe ermöglicht.
Völlig unverständlich ist der hiesigen Bevölkerung, warum an den geplanten Zubringern und Kreisverkehren nicht weiter gearbeitet wird.
Das einzigartige Hönnetal ist durch den Verkehr der Bundesstraße und den Raubbau im Kalk (Lhoist) gerade hinreichend belastet (hier). Der Landesbetrieb kann sich ein solches Missmanagement nicht mehr leisten. Das Ministerium sollte hier seiner Aufsichtspflicht nachkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Adalbert Allhoff-Cramer
www.stiftung-hoennetal.de
Mitglied der Grünen- parallel per Post -
…….