Neuigkeiten
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Information des Landesamtes (Straßen.NRW) über die Petition und ihren Zweck. Erläuterung der geplanten Vorgehensweise und Perspektive, mit Hinweis auf die lesenswerten veröffentlichten Kommentare der Unterstützer dieser Initiative.
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Petition in Zeichnung - Mehr Unterstützer...
vor 6 TagenGuten Morgen
Wer die Sache ein wenig beschleunigen möchte - jede Stimme zählt - gibt einfach diesen Kurzlink weiter an Freunde und Bekannte... Die freuen sich sicher über eine nette Osternachricht.
openpetition.de/!b229n
Ich wünsche allen ein schönes Osterfest
Adalbert
PS: Der lange Link funktioniert natürlich auch: www.openpetition.de/petition/online/b229n-teilstrecke-1-sanssouci-endlich-fertigstellen -
Der Status quo
am 29.03.2026Vor 10 Jahren, am 22.03.2016 wurde die Facebook-Gruppe "B229n Ortsumgehung durch das Tiefental verhindern" gegründet. Es galt, die Zerstörung des Tiefentals durch den Neubau der B229 Teilstück 2 zu verhindern, unmittelbar vor der Luisenhütte und mit tiefem Taleinschnitt in Richtung Langenholthausen. So steht es noch immer im Bundesverkehrswegeplan. Dieses irrwitzige Projekt wurde glücklicherweise bis heute nicht realisiert.
Die Planer konzentrierten sich auf das Teilstück 1 der B229n: Den Neubau rechtsseits der Hönne über das Stockmeier-Gelände. Dafür gab es gute Gründe: (a) Die 160 Jahre alte, für Pferdefuhrwerke gebaute Steinbogenbrücke wird aus dem Verkehr genommen (die LKW-Belastungsgrenze ist längst überschritten), (b) zwei marode Bahnbrücken der Hönnetalbahn werden umgangen, (c) zwei moderne Kreisel entstehen: Kreuzung Sanssouci und Kreuzung Wocklum, (d) die neue Feuerwehrzufahrt wird voll nutzbar und (e) die alte B229-Trasse wird für den Radverkehr reserviert.
Die Meilensteine:
- Im Jahr 2015 wurde die Brücke "verstärkt". Dabei handelt es sich nach Berichten nicht um eine konstruktive Verstärkung, sondern um eine "Notsicherung" im Fall eines Einsturzes ("...dient lediglich dazu, dass das Bauwerk im Versagensfall nicht in die Hönne fällt"). Die alte Brücke trägt weiterhin die volle Last des Verkehrs der Bundesstraße. Für diese Notsicherung wurde die Bundesstraße 14 Tage lang gesperrt. Der gesamte Verkehr floss südöstlich über Sundern (34 Mehrkilometer) und nordwestlich über Hemer. Die Nutzung von "Schleichwegen" für Ortsansässige wurde unterbunden, mit strengen Kontrollen. Ein Desaster für die ganze Gegend, das sich nun im Sommer wiederholen wird, wenn die bisherige Notsicherung wie geplant ersetzt wird.- 2021: Die Steinbogenbrücke hielt der extremen Flutkatastrophe stand, trotz Unterspülung der Brückenbögen.
- 2023: Der Abriss der Stockmeier-Fabrikgebäude beginnt nach jahrelanger Verzögerung (wegen Fledermauspopulationen und Asbestbelastung).
Erhebliche Mehrbelastungen des Nadelöhrs im Hönnetal durch die Sperrung der A45 (Rahmedebrücke), mit zusätzlicher Brückensperrung in Altena (Umgehungsverkehr).- 2024: Baubeginn der neuen rechtsseitigen Brücke. Zügige Durchführung zu Beginn. Keine konkreten Angaben zur Fertigstellung, angeblich war Ende 2025 geplant. Im Anschluss sollten Bundesstraße und Kreisel gebaut werden.
Im Januar 2026 nun die absolute Hiobsbotschaft: Der Neubau der Brücke wird vorerst eingestellt, wegen einer "Vielzahl baulicher Mängel". Welche Mängel dies genau sind und wer sie zu verantworten hat, wird nicht mitgeteilt. Ob eine Sanierung möglich ist, oder Abriss und Neubau anstehen, erfahren wir nicht. Alles verzögert sich nun um Jahre!
Der Bau der Rahmedebrücke gibt auch hier den Maßstab vor. Die Sache eilt - und zwar sehr!
Damit der Verkehr weniger wird,als direkte Anwohnerin