Region: Berlin

Bezahlbare Ferienangebote für Berliner Kinder retten – Sportanlagengebühren sozial gerecht gestalten

Petition richtet sich an:
Abgeordnetenhaus von Berlin

267 Unterschriften

2 %
215 von 11.000 für Quorum in Berlin Berlin

267 Unterschriften

2 %
215 von 11.000 für Quorum in Berlin Berlin
  1. Gestartet 04.09.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Abgeordnetenhaus von Berlin

Ich fordere eine Änderung der neuen Sportanlagen-Nutzungsverordnung (SPAN). Hohe Nutzungsgebühren für Ferien- und Sportangebote auf öffentlichen Berliner Sportanlagen gefährden bezahlbare Feriencamps für Kinder. Sozial engagierte Anbieter müssen unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft faire Rahmenbedingungen erhalten, damit diese Angebote erhalten bleiben.

Begründung

Seit über 18 Jahren organisiere ich als Einzelunternehmer Fußballferiencamps für Kinder in Berlin und Brandenburg. Mehrere tausend Kinder haben in dieser Zeit an meinen Camps teilgenommen. Mein Ziel war und ist es, Ferienangebote anzubieten, die sich möglichst jede Familie leisten kann – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder einer Beeinträchtigung.

Seit Sommer 2026 werden für Feriencamps auf Berliner Sportanlagen Nutzungsgebühren von 100 Euro pro Stunde erhoben. Ein Camp dauert täglich acht Stunden über fünf Tage. Das bedeutet 4.000 Euro Sportanlagengebühren pro Camp-Woche – zusätzlich zu den Kosten für Trainer, Verpflegung, Sportmaterial, Versicherungen und Organisation.

Der Teilnahmebeitrag beträgt in meinen Camps 5,86 Euro brutto pro Kind und Stunde, inklusive Betreuung und Verpflegung. Um die Preise für Familien nicht erhöhen zu müssen, habe ich die zusätzlichen Kosten in diesem Jahr teilweise selbst getragen. Dauerhaft ist das für mich wirtschaftlich nicht möglich.

Wenn sich an dieser Regelung nichts ändert, werden viele Ferienangebote teurer oder ganz verschwinden. Besonders betroffen sind Familien mit geringem oder mittlerem Einkommen sowie alleinerziehende Eltern, für die Ferienbetreuung bereits heute eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Leidtragende sind am Ende die Kinder, denen wichtige Bewegungs-, Sport- und Gemeinschaftserlebnisse in den Ferien verloren gehen.

Ich habe deshalb bereits eine Einzelpetition beim Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin eingereicht. Mit dieser öffentlichen Petition möchte ich zeigen, dass viele Bürgerinnen und Bürger dieses Anliegen unterstützen und eine faire Lösung für alle Anbieter von Ferien- und Sportangeboten erwarten.

Quellen:

  • Regelungen der Berliner Bezirke zur Erhebung von Nutzungsentgelten für Feriencamps auf öffentlichen Sportanlagen.
  • Informationen des Landessportbundes Berlin zur Gebührenregelung für Feriencamps.
  • Eingereichte Petition beim Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mario Block, Stahnsdorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 04.09.2026
Sammlung endet: 03.03.2027
Region: Berlin
Kategorie: Soziales

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Warum Menschen unterschreiben

kids need team sports, outside activities and social belonging + integration - cutting money to help our future generations grow is a NO GO!

Kinder sind unsere Zukunft und brauchen Räume zur Entfaltung!

Weil es wichtig ist und auch meine Kinder diese Angebote nutzen.

Weil Kinder diese Struktur brauchen!

Auch einzelne Personen müssen die Chance haben, Fußballferiencamps zu veranstalten.
Nicht nur Vereine.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern